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Optionsscheine

 

Optionsscheine, auch als Warrants bezeichnet, werden für unzählige Basiswerte emittiert. Nur rund ein Prozent des Gesamtumsatzes entfällt dabei auf das Segment der Rohstoffe. Es werden Optionsscheine auf Gold, Silber und Rohöl sowie vereinzelt auf Minenwerte angeboten.

Die Deutsche Bank und die UBS emittierten in der Vergangenheit die meisten Gold- & Silberoptionsscheine, die Commerzbank und die Dresdner Bank ausschließlich Goldoptionsscheine. Vereinzelt gab es noch schweizerische Optionsscheine. Aktuell ist jedoch eine Zunahme sowohl im Bereich der Emittenten als auch bei der Anzahl der Scheine festzustellen.

Handelbar sind Optionsscheine an der Börse, im außerbörslichen Telefonhandel direkt mit dem Emittenten und über andere Systeme (z.B. CATS). Beim Handel mit Scheinen auf Edelmetalle sind je nach Emittent (z.B. Deutsche Bank) verkürzte bzw. eingeschränkte Handelszeiten zu beachten.
Der Umsatz an Optionsscheinen ist verhältnismäßig sehr gering, daher sollte eine Order nicht unlimitiert aufgegeben werden. Als Börsenplatz hat sich Stuttgart bestens bewährt.

In der Vergangenheit waren die meisten Optionsscheine "amerikanischen Typs", mit Ausnahme der Dresdner-OS, die den "europäischen Typ" verkörperten. Bei einer etwaigen Ausübung des Optionsscheines (Lieferung) ist stets eine Barfindung vorgesehen. Da der Basiswert (Gold oder Silber) in USD gehandelt wird, haben Währungsschwankungen auch Auswirkungen auf den Kurs des Optionsscheines. Wie immer gibt es aber auch hier Ausnahmen (OS mit Basiswert "Gold in €").

Die Spreads der Ask/Bid-Kurse (Differenz zwischen An-/Verkaufskurs des Emittenten) sind beachtlich hoch und werden gerne bei Kurssprüngen des Basiswertes ausgedehnt.
Überhaupt ist das Handeln mit Edelmetall-Optionsscheinen nur in Zeiten von extremen Kursschwankungen sinnvoll, da sonst die Volatilität, der Zeitverlust und der Spread den Einsatz dahinschmelzen lassen.

Wie bei jedem Optionsschein ist die Laufzeit begrenzt und ein Totalverlust möglich!

 

Zusammenfassung:

  • für Normalanleger nicht empfehlenswert, hohes Risiko und Totalverlust möglich
  • es sind jedoch auch überproportionale Gewinne möglich
  • Termingeschäftsfähigkeit erforderlich
  • auf die Laufzeit, Zeitverlust und den Basiskurs achten
  • geringe Umsätze und hohe Spreads, daher mit Limit arbeiten
  • bei einer Ausübung (nur Barausgleich) auf die unterschiedlichen OS-Typen achten
  • abweichende Handelszeiten der Emittenten berücksichtigen
  • als Anlageform in Krisenzeiten nicht geeignet
  • Beachten sie bitte, wie bei jeder Art der Wertanlage, den Risikohinweis/Haftungsausschluß/Disclaimer!

 

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