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Schmuck

 

Die erste Berührung mit Edelmetallen haben die meisten Investoren direkt oder indirekt mit Goldschmuck, ob als Ehering, Amulett, Halskette oder Armreif.

Im Jahr 2010 machte die Schmuckindustrie laut World Gold Council ungefähr die Hälfte der gesamten Goldnachfrage aus. Während diese in den Industrie- und Entwicklungsländern bis Mitte der 1980er Jahre etwa gleich hoch lag, legte sie danach angesichts des steigenden Wohlstands in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu. Dieser Prozess ist derzeit besonders in Asien sichtbar. Den größten Goldschmuckkonsumenten stellt Indien mit 745 Tonnen im Jahr 2010 dar, gefolgt von China mit 400 Tonnen und den USA mit 128 Tonnen.

In den Industrieländern kann Gold, Silber oder Platin als Schmuck verarbeitet, nur in Ausnahmefällen als eine optimale Vermögensanlage angesehen werden. Zum Einen besteht eine starke Modeabhängigkeit, die zu Aufschlägen und Preisschwankungen führt, zum Anderen ist das Aufgeld durch die Herstellung und der Verkaufsmargen, im Verhältnis zum Materialpreis, extrem hoch. Viel entscheidender ist jedoch, dass jedes Schmuckstück mehr oder weniger ein Unikat darstellt (ähnlich wie Diamanten). Die Wertbestimmung des Materials (aus wie viel Karat Gold das Schmuckstück besteht), ist nur durch einen Fachmann möglich.
Wird Schmuck verkauft, erleidet der Anleger enorme Verluste. Die Ankäufer zahlen im schlimmsten Fall nur den Materialpreis und lassen es anschließend einschmelzen. Weltweit kommen so rund 1.000 Tonnen Gold Jahr für Jahr zusammen. Zudem fehlt ein bestehender liquider Markt für Schmuckstücke, der einen reibungslosen An-/Verkauf zulässt. Anlagemünzen (beispielsweise Krügerrand etc.) haben eine definierte Größe, ein gleichbleibendes Aussehen, eine hohe Reinheit, sind weltweit verbreitet und bekannt. Jede Bank, jeder Münzhändler und Goldschmied akzeptiert Anlagemünzen, die Handelsspannen zwischen An-/Verkauf sind weltweit annähernd gleich.

In den arabischen Staaten und Schwellenländern, besonders aber in Asien, wird dem gelben Metall ein symbolischer Wert zugewiesen. Seit Generationen wird Goldschmuck als Mitgift anlässlich von Hochzeiten und zur Vermögenssicherung verwendet. Niedrige Löhne und die Vielzahl von Händlern garantieren einen deutlich geringeren Aufpreis. Im Gegensatz zu den Industrieländern ist die Nachfrage recht preiselastisch. Sie steigt bei sinkenden Goldpreisen und fällt bei steigenden Rohstoffpreisen.

 

Zusammenfassung:

  • als optimale Anlageform nicht geeignet, nur bedingt
  • hohe Herstellungskosten und Verkaufsmargen
  • Rückkauf von Schmuck meist nur zum Materialpreis
  • Goldbestimmung (Gewicht, Reinheit) nur durch Fachmann möglich
  • Im mittleren Osten und Asien nimmt Schmuck einen anderen Stellenwert ein als in den westlichen Ländern
  • Beachten sie bitte, wie bei jeder Art der Wertanlage, den Risikohinweis/Haftungsausschluß/Disclaimer!

 


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