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Portugal und weitere Auffälligkeiten

30.01.2012  |  Robert Rethfeld
Die Aktienmärkte legen - im Vorfeld des Facebook-Börsengangs - deutlich zu. Ist das der "Real Deal"? Oder gibt es Anzeichen für eine sich abschwächende wirtschaftliche Situation? Der IFO-Index signalisiert für Deutschland zum dritten Mal hintereinander steigende Werte. Eine solche Entwicklung ist positiv. Entscheidend für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten dürfte die konjunkturelle Entwicklung in den USA sein.

In den vergangenen Monaten waren die Analysten in ihren Einschätzungen der Konjunk-turindikatoren regelmäßig zu negativ eingestellt. Dies zeigt der so genannte "Economic Surprise Index“ der Citigroup.

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Jetzt, da die Zahl der Überraschungen ein positives Extrem erreicht hat, dürften sich die positiven Überraschungen sukzessive reduzieren. Mit anderen Worten: Die Aktienmärkte haben positive Überraschungen eingepreist. Keine oder gar negative Überraschungen dürften sich an den Aktienmärkten in Korrekturform bemerkbar machen.

Die aktuelle Divergenz zwischen der Entwicklung der Aktienmärkte und der Entwicklung der Anleihenrenditen fällt auf.

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Normalerweise unterstützen steigende Renditen (fallende Anleihen) die Aktienmärkte: Kapital wird aus den Anleihen in Aktien umgeschichtet. Dies ist momentan nicht der Fall. Die Aktienmärkte schaffen den Anstieg allein. Entweder ist genügend Liquidität vorhanden, um sowohl die Aktien- als auch die Anleihenmärkte steigen zu lassen, oder einer der beiden Märkte hat "unrecht“. Die bullish eingestellten Marktteilnehmer vermuten, dass die steigenden Aktienmärkte die Renditen demnächst nach oben ziehen werden. Diejenigen, die auf wieder fallende Aktienmärkte setzen, vermuten, dass die Renditen die Markteintwicklung korrekt anzeigen.




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