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Extremereignisse, Isolation, Neuer Normalzustand (Teil II)

07.02.2012  |  Jim Willie CB
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Kontrollierte US-Präsidentschaftswahlen

Die Hinweise sind deutlich, aber nur für den wachsamen Beobachter. Im Jahr 2000 zeigte sich zum ersten Mal eine große Unregelmäßigkeit als Anomalie. Die Hochrechnungen für die Bundesstaaten Florida und Ohio stimmten nicht mit den Wahlergebnissen auf lokaler Ebene überein. Jahrzehnte hatte die Korrelation zwischen beiden Ergebnissen bei über 90% gelegen. Das ist auch richtig so, denn die Wähler, die das Wahllokal verlassen, geben im Regelfall ihre Wahlentscheidung korrekt preis. Ein ganz normaler Vorgang, wenn der Wähler vor dem Menschen mit dem Klemmbrett in der Hand steht, der Daten für die Hochrechnungen sammelt.

Die unterwürfige US-Schoßhündchenpresse erklärte die Anomalie damit, dass die Menschen einfach ihre Meinung geändert hätten - und am Klemmbrett eben nicht ihre eigentliche Wahlentscheidung preisgegeben hätten. Zahlreiche statistische Studien haben diese Anomalie ganz deutlich hervorgehoben, und das Wahlbetrugssystem in Florida und Ohio aufgezeigt.

Und noch ein weiterer eklatanter Betrug hat die USA infiziert. Dagegen sind die zahlreichen Verstorben noch gar nichts, die sich 1960 in Chicago unter der Führung der Kräfte des Bürgermeisters Daley auf den Weg machten, um ihre Stimmen für Kennedy abzugeben. Die Geschichte hat sich wiederholt: Während der Vorwahlen in South Carolina gaben allein in einer Stadt 1.000 Tote ihre Stimmen ab. Ich vermute, diese toten Menschen haben für Gingrich gestimmt. Als die Vorwahl (Caucus) in Iowa begann, verfügte Ron Paul wenige Wochen vor Stimmabgabe noch über eine nette, konstante Führungsposition. Dann preschte plötzlich Santorum aus dem Nichts hervor, um sich den Sieg mit Romney zu teilen. Ron Paul blieb am Ende abgeschlagener Dritter. Santorums Anhängerschaft war klein - außer bei der Siegesrede. Könnte es sein, dass die „outgesourcte" Stimmzählungen 10% bis 12% der Stimmen Ron Pauls nahm und in Santorums Stimmbehälter übersiedelte?

In New Hampshire, wo Wahlbetrug aufgrund der manuellen Stimmauszählung sehr viel schwieriger ist, kam dann der Abgleich mit der Realität. Santorum blieb weit abgeschlagen. Weiter ging's dann in South Carolina, wo Ron Paul nach Meinungsumfragen erneut eine Führungsposition für sich verbuchen konnte. Aber am Tag der Abstimmung war Ron Paul nur wieder abgeschlagener Dritter. Es heißt, Gringrich gewann, mit der Begründung, sein Heimatbundesstaat wäre gleich um die Ecke. Gringrich musste aber einige Wahlkampfveranstaltungen mangels Teilnehmer streichen. Ooops! Könnte es sein, dass die "outgesourcte“ Stimmzählungen 10% bis 12% der Stimmen Ron Pauls nahm und in Gingrichs Stimmbehälter übersiedelte?

In einem jüngst erschienenen Artikel bemerkte Jackass, dass der US-Präsidentschaftswahlkampf ein weiterer kontrollierter Prozess sei, der unter dem Zeichen des Outsourcings stünde. Vorfälle, bei denen Loyalisten vom Wahlautomatenhersteller Diebold per Software die Stimmergebnisse abänderten, haben sich jetzt zu gewagteren, intransparenten Großabänderungen ausgewachsen - aber solche Gedanken könnten natürlich auch völlig abwegig und falsch sein.

Die himmelschreienden Manöver in Wahlbetrugsprozess werden sich bei der November-Konfrontation deutlicher zeigen. Zu meinen Kontakten in den Staaten zählt auch eine afroamerikanische Dame mit jeder Menge schwarzer Geschäftskontakte. Ihrer Meinung nach gilt auch hier Obama nicht mehr als Favorit, man stellt sich ganz offen die Frage, wer er eigentlich ist, und welche Vorteile die schwarze Bevölkerung eigentlich von seiner Präsidentschaft gehabt hat. Vielleicht werden aber auch Busladungen voller urbaner Wählerstimmen, die die Acorn-Organisation bringt, nicht verdecken können, welchen Lauf dieser betrügerische Prozess nimmt. Verdammt! Wahlmanipulation ist eine weitere Charakteristik eines Drittweltlandes - es war zu erwarten.

Damals im Dezember 2008 dachte ich, Obama werde auf jeden Fall zwei wichtige Positionen im Kabinett bestimmen, der Rest war meiner Meinung nach nicht wichtig. Meine Prognose lautete, dass Goldman Sachs den Posten des Finanzministers belegen würde und dass Gates die Funktion des Verteidigungsministers behalten würde. Die Kontrolle des US-Dollars und der US-Banken war zu essentiell, als das man damit einen Menschen betrauen würde, der diesen Beruf per arbeitsbegleitender Weiterbildung hätte lernen müssen.

Auch die Kontrolle militärischer Projekte ist zu essentiell, als dass man sie in zivile Hände hätte geben können - einschließlich der kritischen Vermögensbildung in Afghanistan [das Clearing der von dort kommenden klebrigen Produkte lief über die Iraq Export Bank in Baghdad (von JP Morgan geführt), vom Gestreckten floss wiederum ein Teil an die Wall Street]. Beide Prognosen bewahrheiteten sich. Die restliche Postenverteilung im US-Kabinett hatte kaum Bedeutung. Gut, dem Außenminister ist tatsächlich eine wichtige Kampfhundfunktion zugekommen.

Tschüss Tim Geithner, gut, dass wir Dich los sind! Timmy “das Werkzeug“ ist in Wirklichkeit nur ein Handwerker, eine winzige Figur aus dem Wall-Street-Club, der nichts vom Format seines Vorgängers Paulson hat. Meines Erachtens haben möglicherweise die Chinesen seine Entlassung veranlasst, nachdem es zu viele aberwitzige Treffen in Peking gegeben hatte. Timmys Schlachtruf "Währungsmanipulation!!!" langweilte langsam. Das Gelächter der Universitätsstudenten vor zwei Jahren war dann wohl zu viel; damals verkündete er, die US-Finanzstrukturen seien kräftig, stabil und gesund.

Warten wir also ab, ob der nächste Finanzminister wieder aus der Goldman-Sachs-Linie stammt. Goldman Sachs‘ hat die US-Bankengesetzgebung seit 1994 mit Rubin unübersehbar im festen Todesgriff. Wenige scheinen zu erkennen, dass alles steil bergab Richtung Ruin geht, seitdem dieser Fuchs die Kontrolle des amerikanischen Hühnerhauses übernahm - nachdem er vom goldenen Londoner Goldman-Sachs-Schreibtisch über den Teich gesprungen war. Die Eier sind weg und die Hennen sind steril. Nur die Kothäufchen des Kartells sind zurückgeblieben.


© Jim Willie CB
www.goldenjackass.com



Der Artikel wurde am 20.01.12 auf www.financialsense.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.





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