10.02.2012 09:51 Uhr
| Benjamin Summa
Massive Aufholjagd der Goldminen
Minenaktien konnten sich im vergangenen Jahr zwar nicht von anderen Aktien abkoppeln. Aus fundamentaler Sicht ist der Goldminensektor aber ein "Screaming Buy“. Wenn man sich das KGV im Gold BUGS Index anschaut, dann stehen wir derzeit bei knapp 13. Im Durchschnitt der vergangenen 12 Jahre lagen wir bei knapp 30.
"Auch die Quartalsergebnisse der meisten Minenunternehmen haben positiv überrascht: Die Nettomargen lagen 2011 bei 31 Prozent und im Schnitt der letzten 10 Jahre bei 13 Prozent. Für einen starken Aufwärtstrend der Goldminenaktien brauchen wir allerdings ein positives Umfeld im Gesamtmarkt. Wir sind vom Chance-Risiko-Profil her betrachtet für den Aktienmarkt derzeit recht positiv gestimmt, da unserer Meinung nach die negativen Meldungen mittlerweile eingepreist sind“, sagt Ronald Stöferle, Rohstoffanalyst der Wiener Erste Group.
Neben der fundamentalen Betrachtung befinden sich die Goldminen auch aus Sicht der realen Bewertung (in Unzen Gold) auf einem historisch niedrigen Extremniveau. Das XAU-GOLD-Ratio bewegt sich seit Monaten auf demselben "Panik-Level“ wie im Herbst 2008.
"Da ich nicht von einem Paradigmenwechsel und auch nicht vom Ende der strategischen Rohstoff- und Edelmetall-Hausse ausgehe, erwarte ich für die kommenden Monate und Jahre eine massive Aufholjagd der Goldminen gegenüber dem Goldpreis. Wahrscheinlich wird es sogar von der historisch einmaligen Unterbewertung spiegelbildlich zu einer historisch einmaligen Überbewertung kommen“, sagt Uwe Bergold, Gesellschafter der pro aurum value GmbH.
© pro aurum OHG
www.proaurum.de
www.proaurum-valueflex.de
"Auch die Quartalsergebnisse der meisten Minenunternehmen haben positiv überrascht: Die Nettomargen lagen 2011 bei 31 Prozent und im Schnitt der letzten 10 Jahre bei 13 Prozent. Für einen starken Aufwärtstrend der Goldminenaktien brauchen wir allerdings ein positives Umfeld im Gesamtmarkt. Wir sind vom Chance-Risiko-Profil her betrachtet für den Aktienmarkt derzeit recht positiv gestimmt, da unserer Meinung nach die negativen Meldungen mittlerweile eingepreist sind“, sagt Ronald Stöferle, Rohstoffanalyst der Wiener Erste Group.
Neben der fundamentalen Betrachtung befinden sich die Goldminen auch aus Sicht der realen Bewertung (in Unzen Gold) auf einem historisch niedrigen Extremniveau. Das XAU-GOLD-Ratio bewegt sich seit Monaten auf demselben "Panik-Level“ wie im Herbst 2008.
"Da ich nicht von einem Paradigmenwechsel und auch nicht vom Ende der strategischen Rohstoff- und Edelmetall-Hausse ausgehe, erwarte ich für die kommenden Monate und Jahre eine massive Aufholjagd der Goldminen gegenüber dem Goldpreis. Wahrscheinlich wird es sogar von der historisch einmaligen Unterbewertung spiegelbildlich zu einer historisch einmaligen Überbewertung kommen“, sagt Uwe Bergold, Gesellschafter der pro aurum value GmbH.
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