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17.02.2012 08:00  | GoldMoney

Gold und Silber weiter in Handelsspanne

Open in new windowGestern war erneut ein ruhiger Tag für die Gold- und Silberpreise, die weiterhin in ihrer Handelsspanne gefangen sind. Das positive Momentum infolge der FED-Pressekonferenz Ende Januar wurde von den Sorgen um die Eurozone eingedämmt. Ein möglicher Staatsbankrott Griechenlands weckt bei vielen Händlern Ängste vor einer erneuten Liquiditätskrise wie im Jahr 2008. In einem solchen Umfeld ist Bargeld Trumpf, was besonders für den US-Dollar gilt, der im Gegensatz zu Gold und Silber zum bedienen von Margin-Calls genutzt werden kann.

Entgegen all den negativen Schlagzeilen aus Europa muss man festhalten, dass Aktien und Rohstoffe bereits einen sehr guten Start in dieses Jahr erlebten. Ed Steer verlinkt zu einem Chart von finanz.com, der die Performance von 40 verschiedenen Anlagen (Rohstoffe, Währungen, Anleihen und Aktienindizes) gegenüberstellt. Bisher führen Silber und Platin das Feld an – mit Zugewinnen von 20,7% und 16,9% seit Jahresbeginn.

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Die Ölpreise stiegen gestern infolge von Nachrichten, dass der Iran plane, seine Ölexporte in sechs europäische Staaten zu stoppen. Dieser Schritt ist eine Vergeltungsmaßnahme für den Beschluss der Europäischen Union, im Sommer ein Embargo gegen iranisches Öl zu verhängen, um damit Teheran zur Aufgabe des Nuklearprogramms zu bewegen. Öl der Sorte Brent schloss gestern bei $118,93 auf dem höchsten Stand seit Juni des vergangenen Jahres.

Der Preis von Brent in Euro stieg auf ein neues Allzeithoch über dem bisherigen Höchststand, der im Juli 2008 erreicht worden war. Wie ZeroHedge sarkastisch bemerkt, wird dies "die bereits jetzt an der Schwelle zur Rezession stehenden Euroländer mit Sicherheit nicht negativ beeinflussen“. Der Energieanalyst Gregor Macdonald stellt in einem Interview mit GoldMoney klar, dass die hohen Ölpreise eine ernsthafte stagflationäre Belastung für die Volkswirtschaften darstellen. Sie sind eine Form der kosteninduzierten Inflation aufgrund der quantitativen Lockerungsmaßnahmen der Fed und ein Resultat davon, dass es immer schwieriger wird, Erdöl zu so geringen Kosten zu fördern, wie es noch im letzten Jahrzehnt möglich gewesen ist.

Weiterhin wurde gestern auch bekannt, dass China seine Reserven an US-Staatsanleihen auf den niedrigsten Level seit Juni 2010 abgebaut hat. Die Chinesen haben ihre enormen Währungsreserven in Euro-Werte diversifiziert, um den Wechselkurs den Renminbi gegenüber dem Euro niedrig zu halten. Dies ist nicht zuletzt ein weiterer Indikator dafür, dass der Dollar angezählt ist.


© GoldMoney News Desk
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