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22.04.2012 07:30  | Roman Baudzus

WGC-Bericht zeigt Goldpreisanstieg im 1. Quartal

Open in new windowEnttäuschende Wirtschaftsdaten zur Arbeitslosigkeit und dem Immobilienmarkt in den USA haben gestern die Märkte überschattet und die Fragilität der US-Wirtschaft erneut unterstrichen. Verkäufe bestehender Eigenheime fielen im März zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Monate, während die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der letzten Woche weniger stark zurückgingen als angenommen. Gold und Silber fielen vor der Bekanntgabe dieser Nachrichten, konnten sich aber erholen, als die Investoren die Nachrichten verarbeiteten. Negative Konjunkturaussichten sind Wasser auf die “QE3 im Anmarsch”-Mühlen.

Am Mittwoch wurden vom World Gold Council die Investmentstatistiken und der Goldmarktkommentar für das erste Quartal veröffentlicht. Die drei Hauptthemen? Steigende Goldpreise in allen großen Währungen und ein Anstieg von 8,6% gegen den US-Dollar in den letzten drei Monaten. Die Volatilität führte im Gegensatz zu anderen Rohstoffen zu höheren Preisen. Und zuletzt bleibt auch die langfristige Korrelation von Gold und Aktien statistisch insignifikant - trotz der im letzten Quartal außergewöhnlich hohen Korrelation von Gold zu Aktien und anderen Risikoanlagen.

Trotz der jüngsten Stagnation des Goldpreises hat sich das gelbe Metall also seit Jahresstart beachtlich gehalten. Es ist so, wie es James Turk in seinem neusten Interview mit King World News beschreibt: "Die Edelmetalle mussten sich dem enormen Verkaufsdruck, dem sie sich ausgesetzt sehen, hin und wieder beugen, doch springen sie sofort wieder zurück. Deshalb bezeichne ich sie auch als eine gespannte Feder. Wenn diese Feder beginnt ihre angestaute Energie freizusetzten - was geschehen wird - dann sollten sie ihren Blick nach oben richten."


© Roman Baudzus
www.GoldMoney.com/de





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