18.06.2012 07:35 Uhr
| Thorsten Proettel
Silber "kupfert" Gold ab
Rückblick
Der Silberpreis befindet sich seit dem Erreichen eines 31-Jahres-Hochs Ende April 2011 in einer ausgeprägten Konsolidierungsphase mit starken Schwankungen. Nachdem die Notierungen Ende Dezember erneut auf rund 26 USD je Feinunze abstürzten, setzte in den ersten Wochen des Jahres 2012 eine kräftige Erholung ein. Am 29. Februar erreichte der Silberpreis mit 37,46 USD sein bisheriges Jahreshoch. Bis Mitte Mai folgten dann wieder fortlaufend niedrigere Notierungen. In den letzten Handelstagen etablierte sich der Silberpreis jedoch oberhalb der 28-USD-Marke.
Starke Abhängigkeit vom Goldmarkt
Die Schwankungen des Silberpreises werden seit September 2011 vor allem von der Entwicklung des Goldmarktes diktiert (siehe Chart). Die Korrelation der täglichen Preisänderungsraten beider Edelmetalle betrug seitdem 0,62. Auf Grundlage der absoluten Preise zeigt sich der Zusammenhang ebenfalls sehr deutlich: Im linearen Regressionsmodell beträgt das Bestimmtheitsmaß R2 0,84. Die Notierungen von Gold und Silber bewegen sich zwar generell häufig gleichgerichtet. In der Zeit von Oktober 2010 bis August 2011 war der Zusammenhang jedoch vergleichsweise schwach und von Anfang 2000 bis jetzt beträgt die Korrelation der täglichen Preisänderungen lediglich 0,46.
Anlegernachfrage leicht rückläufig
Die Nachfrage nach Silberbarren und -Münzen zu Anlagezwecken befindet sich weiterhin auf einem hohen Ni-eau. Angesichts der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung von Konjunktur und Währung dürfte das Interesse an dem weißen Edelmetall auf absehbare Zeit auch erhalten bleiben. Allerdings deutet sich an, dass die Phase der schwunghaften Umsatzsteigerungen bei Münzhändlern von 2008 bis 2011 vorbei ist. Beispielsweise war die Ausprägung der entsprechend der Nachfrage hergestellen US-amerikanischen Silver Eagle-Münzen zuletzt rückläufig. Von Januar bis Mai 2012 betrug das Minus 23% ggü. dem Vorjahreszeitraum.
Der Silberpreis befindet sich seit dem Erreichen eines 31-Jahres-Hochs Ende April 2011 in einer ausgeprägten Konsolidierungsphase mit starken Schwankungen. Nachdem die Notierungen Ende Dezember erneut auf rund 26 USD je Feinunze abstürzten, setzte in den ersten Wochen des Jahres 2012 eine kräftige Erholung ein. Am 29. Februar erreichte der Silberpreis mit 37,46 USD sein bisheriges Jahreshoch. Bis Mitte Mai folgten dann wieder fortlaufend niedrigere Notierungen. In den letzten Handelstagen etablierte sich der Silberpreis jedoch oberhalb der 28-USD-Marke.
Starke Abhängigkeit vom Goldmarkt
Die Schwankungen des Silberpreises werden seit September 2011 vor allem von der Entwicklung des Goldmarktes diktiert (siehe Chart). Die Korrelation der täglichen Preisänderungsraten beider Edelmetalle betrug seitdem 0,62. Auf Grundlage der absoluten Preise zeigt sich der Zusammenhang ebenfalls sehr deutlich: Im linearen Regressionsmodell beträgt das Bestimmtheitsmaß R2 0,84. Die Notierungen von Gold und Silber bewegen sich zwar generell häufig gleichgerichtet. In der Zeit von Oktober 2010 bis August 2011 war der Zusammenhang jedoch vergleichsweise schwach und von Anfang 2000 bis jetzt beträgt die Korrelation der täglichen Preisänderungen lediglich 0,46.
Anlegernachfrage leicht rückläufig
Die Nachfrage nach Silberbarren und -Münzen zu Anlagezwecken befindet sich weiterhin auf einem hohen Ni-eau. Angesichts der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung von Konjunktur und Währung dürfte das Interesse an dem weißen Edelmetall auf absehbare Zeit auch erhalten bleiben. Allerdings deutet sich an, dass die Phase der schwunghaften Umsatzsteigerungen bei Münzhändlern von 2008 bis 2011 vorbei ist. Beispielsweise war die Ausprägung der entsprechend der Nachfrage hergestellen US-amerikanischen Silver Eagle-Münzen zuletzt rückläufig. Von Januar bis Mai 2012 betrug das Minus 23% ggü. dem Vorjahreszeitraum.
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