04.07.2012 07:00 Uhr
| Clive Maund
Gold Markt Update
Die unten gezeigte COT-Struktur ist bullisch. Zwar bei Weitem nicht so bullisch wie der Silber-COT (der tatsächlich heftigst bullisch ist) aber nichtsdestotrotz ordentlich bullisch.
Der Einbruch des Dollars am Freitag signalisierte das "Aus“ für diese Währung, welche sich nun schon seit vielen Monaten an den Missgeschicken Europa labt. Der Dollar stieg ohnehin nur aufgrund der Euro-Misere. Da der Euro jetzt aber "gerettet“ wurde, hat auch der Dollar seine Hauptantriebskraft verloren. Der massive Einbruch nach einer schwachen Rally auf dem Weg zum Hoch von Anfang Juni (siehe 6-Monate-Chart für den Dollar Index) ist ein Hinweis darauf, dass er nach unten abdreht. Man kann davon ausgehen, dass er auch noch weiter sinken wird. Und das wird der entscheidende Faktor sein, der auch eine Rally an den Rohstoff- und Aktienmärkten auslösen wird.
Man könnte sich nun die folgende Frage stellen: “Wenn sich Europa jetzt für massive Lockerungsaktionen im Stil der Fed-QE-Programme bereit macht, dann muss das doch auch den Euro schwächen?” Natürlich schwächt das den Euro. Das ist allerdings eine eher längerfristige Angelegenheit. Auf kurze Sicht müsste die Währung steigen, da sie vom nahen Untergang gerettet wurde. Man sollte zudem bedenken, dass die Fed nicht tatenlos zusehen wird, wie Europa der USA das "Blaue Band" für QE abjagt.
© Clive Maund
www.clivemaund.com
Der Artikel wurde am 01.07.12 auf www.clivemaund.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.
Der Einbruch des Dollars am Freitag signalisierte das "Aus“ für diese Währung, welche sich nun schon seit vielen Monaten an den Missgeschicken Europa labt. Der Dollar stieg ohnehin nur aufgrund der Euro-Misere. Da der Euro jetzt aber "gerettet“ wurde, hat auch der Dollar seine Hauptantriebskraft verloren. Der massive Einbruch nach einer schwachen Rally auf dem Weg zum Hoch von Anfang Juni (siehe 6-Monate-Chart für den Dollar Index) ist ein Hinweis darauf, dass er nach unten abdreht. Man kann davon ausgehen, dass er auch noch weiter sinken wird. Und das wird der entscheidende Faktor sein, der auch eine Rally an den Rohstoff- und Aktienmärkten auslösen wird.
Man könnte sich nun die folgende Frage stellen: “Wenn sich Europa jetzt für massive Lockerungsaktionen im Stil der Fed-QE-Programme bereit macht, dann muss das doch auch den Euro schwächen?” Natürlich schwächt das den Euro. Das ist allerdings eine eher längerfristige Angelegenheit. Auf kurze Sicht müsste die Währung steigen, da sie vom nahen Untergang gerettet wurde. Man sollte zudem bedenken, dass die Fed nicht tatenlos zusehen wird, wie Europa der USA das "Blaue Band" für QE abjagt.
© Clive Maund
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Der Artikel wurde am 01.07.12 auf www.clivemaund.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.
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