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11.07.2012   12:00 Uhr  | Redaktion

Goldpreis wie LIBOR manipuliert?

Wenn derzeit über Finanz-Manipulationen durch Banken gesprochen wird, kommt das Stichwort LIBOR in den Sinn. Doch auch der Goldpreis könnte ähnlichen Beeinflussungen unterliegen.

Nach Aussagen von Ned Naylor-Leyland von Cheviot wurde Gold über ein langen Zeitraum ähnlich des LIBORs beeinflußt. Eine Untersuchung sollte auch beim Gold stattfinden, so wie sie schon beim Silber stattfindet.

Gründe für die Eingriffe, so Leyland, wären, daß steigende Gold- und Silberpreise nicht gut für das Ansehen der Papierwährungen der Zentralbanken wären und daß die Investmentbanken große Shortpositionen hielten, die auf diese Weise nicht aus dem Ruder laufen sollten.

Leyland sieht keine Beruhigung der Geldkrise und wenn es hart auf hart käme, würden Gold und Silber als Geld wahrgenommen. Er rät zu weiteren Käufen.

Zur Sicht der Manipulation könnte auch eine Aktion der FED von St. Louis passen, die 6 tägliche Goldpreisfeststellungen von der LBMA in ihre Datenbank aufnimmt.


© Redaktion GoldSeiten.de



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