25.07.2012 07:05 Uhr
| Silberjunge
Stehen die USA wirklich vor einem Paradigmenwechsel?
Eigentlich befinde ich mich ja in meiner Urlaubspause, aber die Katze lässt bekanntlich das Mausen nicht. Mir ist die folgende Kurzinformation sehr wichtig, wobei ich im kommenden Silberbulletin nach der Sommerpause umfassend die Lage der Dinge beleuchten will und werde. Mir geht es hier und jetzt sowohl um erste Einblicke in ein Papier aus der Feder des einflussreichen Politikers der CDU, Dr. Michael Meister, als auch um die Lage in den USA.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Fachgebiet Haushalt und Finanzen, Dr. Michael Meister, am Samstag, den 14. Oktober 2006, im kleinen Kreis in Frankfurt kennengelernt zu haben. Damals, weit vor dem Platzen der Immobilienblase, dem Beginn der US-Rezession und der Lehmann-Krise im September 2008, hielt ich vor einem illustren Kreis in Frankfurt einen Vortrag. Interessanterweise waren einige bestens über die bedrohliche US-Immobilienblase und US-Schuldenaufblähung informiert und es wunderte sie nicht, dass ich das Jahr 2007 damals als Startjahr für größtes Ungemach bezeichnete. Einige hohe Politiker wissen durchaus sehr detailliert um das Bedrohungsmoment für unser heutiges Finanzsystem und damit schlussendlich auch für die Weltwirtschaft, die insbesondere für das Exportland Deutschland von so großer Bedeutung ist. Aber allzu viele dieser Würdenträger sind praktisch Gefangene der Grundsatzprogramme ihrer Parteien, ihrer ehemaligen Parteitags- und Wahlkampfreden. Sie haben sich ein Korsett angelegt, welches sie jetzt nicht mehr rechtzeitig loswerden. Selbst die Erkenntnis, sich auf dem Holzweg zu befinden, führt oftmals nicht zum Abschneiden alter Zöpfe. Mehr dazu im nächsten Silberbulletin.
In einem ganz aktuellen Papier aus der Feder von Dr. Michael Meister findet sich folgender Satz: "Die Vereinigten Staaten von Amerika bauen aktuell ihre hohe Verschuldung durch eine Inflationspolitik ab“. Er führt weiterhin ganz unverhohlen aus, dass die USA "über eine Ausweitung der Geldmenge und über sehr niedrige Referenzzinssätze der effektive Wert ihrer Schulden vermindert.“ Auf seine vier Thesen in einem internen Papier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion werde ich im ersten Silberbulletin nach der Sommerpause am 4. August 2012 umfassend eingehen. Hier ist mir wichtig, auf genau diese Textpassage hinzuweisen. Das Gespräch mit ihm im Jahre 2006 zeigte mir bereits, dass er bestens über die US-Situation informiert worden war. Auch heute sieht er die Situation in den USA vollkommen richtig, wenngleich ich mich mit seinen Euro-Rettungsträumen sehr kritisch auseinandersetzen werde.
Führen wir uns stets vor Augen, dass die Rohstoffe derzeit noch in Dollar fakturiert werden. Noch neigt der Silberkurs zur Schwäche und viele sind von der Deflationsangst befallen. Bereits vor einem Monat zeigte ich Ihnen den Philadelphia Fed Index. Es ist eine Umfrage unter den Geschäftsführern 250 großer US-Unternehmen. Werte unter 0 signalisieren die Gefahr einer Rezession. Im Mai lag er bei -5,8, im Juni bei -16,6 und im Juli bei -12,9! Drei Monate in Folge liegt der Indikator damit im roten Bereich. Noch bedenklicher ist die Tatsache, dass der Subindex für die Beschäftigung im Juli auf -8,4 fiel. Im Mai 2012 lag der Indikator zwar mit -1,3 und im August 2011 mit -0,9 jeweils kurz im negativen Bereich, aber der Wert im Juli ist der niedrigste Stand seit September 2009.
Der folgende Chart zeigt sehr schön, dass die Fed auf diese Entwicklungen bislang stets mit Leitzinssenkungen reagierte. Heute ist dieses Instrument aber völlig nutzlos und stumpf. Somit bleibt nur noch die Anwendung des "Quantitative easing“, also des Aufkaufs von Wertpapieren durch die Notenbank. Würde sie diesen Schritt nicht vollziehen, droht ein Rückfall in die Deflation, vermutlich schlimmer als 2008/09 und vergleichbar mit 1929. Die Worte des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind in diesem Zusammenhang sehr interessant. Leute wie er sind bestens vernetzt und verfügen über enge "transatlantische Verbindungen“. Für die USA signalisieren beide folgenden Charts eine große Herausforderung für die US-Notenbank. Die große Frage lautet nur, wann sie "losschlagen“ wird. Dass sie es tun wird, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel!
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Fachgebiet Haushalt und Finanzen, Dr. Michael Meister, am Samstag, den 14. Oktober 2006, im kleinen Kreis in Frankfurt kennengelernt zu haben. Damals, weit vor dem Platzen der Immobilienblase, dem Beginn der US-Rezession und der Lehmann-Krise im September 2008, hielt ich vor einem illustren Kreis in Frankfurt einen Vortrag. Interessanterweise waren einige bestens über die bedrohliche US-Immobilienblase und US-Schuldenaufblähung informiert und es wunderte sie nicht, dass ich das Jahr 2007 damals als Startjahr für größtes Ungemach bezeichnete. Einige hohe Politiker wissen durchaus sehr detailliert um das Bedrohungsmoment für unser heutiges Finanzsystem und damit schlussendlich auch für die Weltwirtschaft, die insbesondere für das Exportland Deutschland von so großer Bedeutung ist. Aber allzu viele dieser Würdenträger sind praktisch Gefangene der Grundsatzprogramme ihrer Parteien, ihrer ehemaligen Parteitags- und Wahlkampfreden. Sie haben sich ein Korsett angelegt, welches sie jetzt nicht mehr rechtzeitig loswerden. Selbst die Erkenntnis, sich auf dem Holzweg zu befinden, führt oftmals nicht zum Abschneiden alter Zöpfe. Mehr dazu im nächsten Silberbulletin.
In einem ganz aktuellen Papier aus der Feder von Dr. Michael Meister findet sich folgender Satz: "Die Vereinigten Staaten von Amerika bauen aktuell ihre hohe Verschuldung durch eine Inflationspolitik ab“. Er führt weiterhin ganz unverhohlen aus, dass die USA "über eine Ausweitung der Geldmenge und über sehr niedrige Referenzzinssätze der effektive Wert ihrer Schulden vermindert.“ Auf seine vier Thesen in einem internen Papier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion werde ich im ersten Silberbulletin nach der Sommerpause am 4. August 2012 umfassend eingehen. Hier ist mir wichtig, auf genau diese Textpassage hinzuweisen. Das Gespräch mit ihm im Jahre 2006 zeigte mir bereits, dass er bestens über die US-Situation informiert worden war. Auch heute sieht er die Situation in den USA vollkommen richtig, wenngleich ich mich mit seinen Euro-Rettungsträumen sehr kritisch auseinandersetzen werde.
Führen wir uns stets vor Augen, dass die Rohstoffe derzeit noch in Dollar fakturiert werden. Noch neigt der Silberkurs zur Schwäche und viele sind von der Deflationsangst befallen. Bereits vor einem Monat zeigte ich Ihnen den Philadelphia Fed Index. Es ist eine Umfrage unter den Geschäftsführern 250 großer US-Unternehmen. Werte unter 0 signalisieren die Gefahr einer Rezession. Im Mai lag er bei -5,8, im Juni bei -16,6 und im Juli bei -12,9! Drei Monate in Folge liegt der Indikator damit im roten Bereich. Noch bedenklicher ist die Tatsache, dass der Subindex für die Beschäftigung im Juli auf -8,4 fiel. Im Mai 2012 lag der Indikator zwar mit -1,3 und im August 2011 mit -0,9 jeweils kurz im negativen Bereich, aber der Wert im Juli ist der niedrigste Stand seit September 2009.
Der folgende Chart zeigt sehr schön, dass die Fed auf diese Entwicklungen bislang stets mit Leitzinssenkungen reagierte. Heute ist dieses Instrument aber völlig nutzlos und stumpf. Somit bleibt nur noch die Anwendung des "Quantitative easing“, also des Aufkaufs von Wertpapieren durch die Notenbank. Würde sie diesen Schritt nicht vollziehen, droht ein Rückfall in die Deflation, vermutlich schlimmer als 2008/09 und vergleichbar mit 1929. Die Worte des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind in diesem Zusammenhang sehr interessant. Leute wie er sind bestens vernetzt und verfügen über enge "transatlantische Verbindungen“. Für die USA signalisieren beide folgenden Charts eine große Herausforderung für die US-Notenbank. Die große Frage lautet nur, wann sie "losschlagen“ wird. Dass sie es tun wird, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel!
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