04.09.2012 07:08 Uhr
| Vertrauliche Mitteilungen
Investoren und Einwanderer verlassen Italien
Die zunehmende Unsicherheit über die weitere Entwicklung der italienischen Wirtschaft veranlaßt immer mehr ausländische Investoren, sich wieder aus dem Land zurückzuziehen. In den vergangenen zwei Jahren ist laut einer kürzlichen Meldung der "La Repubblica" deshalb eine runde Billion Euro aus dem Land abgeflossen. Das entspricht etwa der Hälfte des italienischen Bruttoinlandsproduktes eines ganzen Jahres.
An der „Kapitalflucht“ beteiligen sich auch die Italiener selbst, wie die aktuellen "Fahndungserfolge" der italienischen Steuerpolizei zeigen. Seit Anfang dieses Jahres wurden bei Kontrollen an den Landesgrenzen sowie auf Flug- und Seehäfen undeklarierte Werte von mehr als 40 Mrd. € sichergestellt. Das entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung von annähernd 80%.
Wegen der zunehmend schwierigen Wirtschaftslage verlassen auch immer mehr Einwanderer wieder das Land. In der industriereichsten Region Italiens, der Lombardei, plant jeder zehnte Einwanderer eine erneute Umsiedlung innerhalb der nächsten zwölf Monate. Unter ihnen befinden sich auffallend viele geringqualifizierte Menschen aus Nordafrika und dem Senegal, deren Arbeitsplätze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten oft als erste gefährdet sind.
© Vertrauliche Mitteilungen
Auszug aus den wöchentlich erscheinenden Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 3993
An der „Kapitalflucht“ beteiligen sich auch die Italiener selbst, wie die aktuellen "Fahndungserfolge" der italienischen Steuerpolizei zeigen. Seit Anfang dieses Jahres wurden bei Kontrollen an den Landesgrenzen sowie auf Flug- und Seehäfen undeklarierte Werte von mehr als 40 Mrd. € sichergestellt. Das entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung von annähernd 80%.
Wegen der zunehmend schwierigen Wirtschaftslage verlassen auch immer mehr Einwanderer wieder das Land. In der industriereichsten Region Italiens, der Lombardei, plant jeder zehnte Einwanderer eine erneute Umsiedlung innerhalb der nächsten zwölf Monate. Unter ihnen befinden sich auffallend viele geringqualifizierte Menschen aus Nordafrika und dem Senegal, deren Arbeitsplätze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten oft als erste gefährdet sind.
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Auszug aus den wöchentlich erscheinenden Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 3993
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