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Die stärkste Aufholjagd von Goldaktien seit 1980ern (hat just begonnen)

25.09.2012  |  Stephan Bogner
Eine Faustregel besagt: steigt der Goldpreis um 1%, so steigen die richtigen Goldaktien gleichzeitig um 3%. Umgekehrt allerdings genauso: fällt Gold um 1%, so fallen Goldaktien um 3%. Dies liegt daran, dass Goldpreis-Bewegungen wie ein Hebel auf Goldaktien wirken. Goldminen freuen sich ja über höhere Goldpreise, da höhere Gewinne generiert werden (sofern die Abbaukosten weniger stark ansteigen).

Wenn sich der Goldpreis zum Beispiel von 2000 auf 4000 USD verdoppelt und die Kosten mit 1000 USDgleich bleiben, so hat sich der Gewinn vervierfacht. Dieses Phänomen konnte auch seit dem Start des Goldbullenmarktes 2001 beobachtet werden: Gold stieg von 255 USD auf knapp 2000 USD an und verachtfachte sich somit in der Spitze, während sich der Goldaktien-Index HUI von 30 auf 600 Punkte verzwanzigfachte. Somit konnte mit Goldaktien drei mal soviel Geld verdient werden wie mit physischem Gold.

Das erste Schaubild zeigt, dass Goldaktien in den Jahren 2009-2011 stärker als Gold anstiegen. Als Gold dann fast die2000 USD Marke erreichte, begann eine Seitwärtskonsolidierung, die fast ein Jahr andauerte und 1550 USD als Boden markierte. In dieser Zeit liefen Goldaktien schlechter als Gold und brachen Anfang 2012 relativ stark im Vergleich zum Goldpreis ein, welches Verhalten zwar als normal betrachtet wird, aber gleichzeitig auch als aussergewöhnliches und seltenes Ereignis bewertet wird, da Goldaktien für kurze Zeit zu Schnäppchenpreisen gekauft werden können.

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Quelle: www.elementum-deutschland.de


Wir erwarten, dass sich diese enorme Performance-Differenz (hervorgehoben in rot) nun wieder während steigenden Goldpreisen ruckartig schliesst und dass die blaue Goldaktien-Kurve wieder über die gelbe Gold-Kurve ansteigt. Dies würde bedeuten, dass Goldaktien derzeit vor einem neuen und relativ starken Aufwärtstrend stehen und den beachtlichen Goldpreis-Anstieg von 1600 USD auf knapp 1800 USD während den letzten Wochen in den Schatten stellen.

Schaut man sich nun die historische Wertentwicklung von Goldaktien relativ zum Goldpreisan (siehe Schaubild unten), so wid deutlich, dass sich ein Verhältnis von 6 Goldgramm je XAU-Einheit als günstig gezeigt hat, um Goldaktien zu kaufen, da sich eine Bewertung von 9-12 Goldgramm als idealer Verkaufszeitpunkt erwiesen hat. Der starke Einbruch seit 2008 bedeutet, dass Goldaktien noch nie so günstig bewertet waren wie heute und eine historisch einmalige Aufholjagd von aktuell rund 3 auf mindestens 6-12 Goldgramm just begonnen haben dürfte. Da der (gehedgte) XAU eher als konservativer bzw. langsam laufender Goldaktien-Index bekannt ist, sind wir zuversichtlich, dass (ungehedgte) Goldaktien ein noch viel grösseres Aufholpotential besitzen.

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Quelle: www.elementum-deutschland.de



© Stephan Bogner
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