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06.12.2012 08:30  | GoldMoney

Steil steigende Silbernachfrage in Japan?

Open in new windowDieser Artikel wurde ursprünglich von GoldMoney veröffentlicht.

Gold und Silber waren gestern erneut einem "Verkaufsangriff" am US-Terminmarkt Comex ausgesetzt. Der meistgehandelte Goldkontrakt (Februar) ging gestern mit einem Minus von 1,5% bei 1.695,80 Dollar pro Feinunze aus dem Handel. Silber sank um 2,28% auf 32,99 Dollar pro Unze. Im frühen Handel konnten sich beide Metalle wieder leicht erholen; aktuell halten sie sich über den runden Marken von 1.700 Dollar bzw. 33 Dollar. Angesichts der Entwicklungen an den Edelmetallmärkten überraschte aber der Verkaufsdruck im Dollar Index, er schloss mit 0,25% im Minus bei 79,68 Punkten.

Am Montag schrieben wir über die deutlich anziehenden Verkäufe von American-Eagle-Goldmünzen in den USA. Nun wird auf Robert Wenzels Blog auch von Engpässen bei kleinen Silbermünzen in Tokio berichtet. Aktuell scheint es sich dabei noch um Einzelberichte zu handeln, doch angesichts der Gerüchte, denen zufolge die Bank of Japan mit Nachdruck an Maßnahmen zur Abwertung des Yen arbeite, wäre es keineswegs verwunderlich, wenn die Japaner zur Vermögenssicherung verstärkt auf Edelmetalle zurückgreifen würden.

Wie der folgende Chart von Casey Research jedoch nahelegt, hat bislang nur eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen aus den entwickelten Ländern überhaupt schon jemals eine Edelmetallmünze oder einen Edelmetallbarren mit eigenen Augen gesehen. Sparen mit Edelmetallen - als Alternative zum Sparen mit Bankeinlagen oder Anleihen - bleibt hier, gelinde ausgedrückt, eine Randerscheinung. Gut für alle jene, die schlau genug sind, diese Gelegenheit zu erkennen.

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Neuigkeiten auch beim Thema Währungskriege: In Reaktion auf die wachsende "Bedrohung" eines gegenüber dem US-Dollar zu stark aufwertenden Real hat die brasilianische Regierung nun eine Reihe protektionistischer Maßnahmen zum Schutz der brasilianischen Industrie angekündigt. Die Währungsentwertungswettkämpfe mit Aussicht auf Exportvorteile halten also an.


© GoldMoney News Desk
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