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Gold in 2013 bei 10.000 USD?

26.12.2012  |  Robert Schröder
2012 war wahrlich kein goldiges Jahr. Die Performance von Gold in USD hat in diesem Jahr viele Anleger enttäuscht. Gegenüber dem Schlusskurs vom 31.12.2012 liegt bis heute nur ein mageres Plus von 6% bzw. weniger als 100 USD vor. Wie eine exponentielle Hausse, die sich die Goldbullen wünschen, sieht das noch immer nicht aus. Wie wird 2013? Wird die weltweite Schuldenkrise eskalieren? Wird der Goldpreis durch die Decke gehen und endlich bei 10.000 USD notieren?

Keine Frage. Die seit September 2011 laufende Korrekturbewegung nervt gewaltig. Die Ausschläge seit dem Allzeithoch haben sowohl den Bullen als auch den Bären mitunter den Schweiß auf die Stirn getrieben. In dieser Form war diese Korrektur, wie wir sie jetzt rückblickend sehen, allerdings nahezu unvorhersehbar. Auch mit Elliott Wave lag ich hier mitunter daneben und habe z.B. die Rally von April bis Oktober 2012 von ihrer zeitlichen und preislichen Ausdehnung unterschätzt.

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Am 9. Oktober - kurz nach den neuen Jahreshochs und als viele schon wieder eine neue Aufwärtsbewegung Richtung 2.000 USD gesehen haben - hatte ich im Rahmen der Analyse "Gold - Neues Jahreshoch! Wann werden die 2.000 USD erreicht?" einen direkt fallenden Goldpreis Richtung 1.500 USD in Aussicht gestellt. Dieses Ziel wurde zwar bisher noch nicht erreicht. Doch Gold befindet sich meiner Einschätzung nach mit dem jüngsten Abverkauf auf unter 1.650 USD auf dem besten Weg dorthin.

Die Gründe warum Gold charttechnisch noch nicht zu einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung ansetzen kann, hatte ich - auch analog zu Silber - erklärt und beschrieben. Daran halte ich auch heute fest. Gold muss einfach noch einmal mind. die Jahrestiefs von 2012 und die Zwischentiefs von 2011 (siehe grüne Unterstützungszone) testen. Vorher wird jede Rallybewegung im Keim erstickt werden. Erst ab dort kann Gold einen stabilen Boden ausbilden, von wo aus die 2.000 USD Marke + X im Laufe des nächsten Jahres in Angriff genommen werden kann.

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Fantasiekursziele von 5.000 oder gar 10.000 USD sehe ich nicht auf uns zukommen. Weder in 2013, noch sonst irgendwann. Sollte das Jahr 2013 tatsächlich erneut positiv werden, wäre das das dreizehnte Bullenjahr für Gold in Folge. Ab dann wird es meiner Meinung nach eine größere mehrjährige Korrektur geben, die den langfristigen Anstieg ab dem Jahre 2000 auffangen wird. Diese Gegenbewegung wird dann zeitlich und vor allem preislich sogar deutlich größer ausfallen, als das was wir seit September 2011 gesehen haben.

Kurzfristig dürfte Gold sich in den nächsten Tagen und vielleicht noch bis Anfang Januar hinein erholen können. Höher als 1.700 USD wird diese Gegenbewegung - da dort ein Kreuzwiderstand lauert - aber höchstwahrscheinlich kaum laufen. Anschließend erwarte ich eine weitere größere Abwärtsbewegung mit bekanntem Kursziel. Als derzeit einzige Unbekannte kann ich derzeit allerdings leider nicht ausschließen, dass Gold die Unterstützungszone nach unten durchbricht und zumindest kurzfristig - als schönes Fehlsignal für die Bären - die Marke von 1.450 USD testen kann.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com

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