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William Kaye: Deutschlands Gold ist weg!

11.07.2013  |  Redaktion
Nach Meinung des Hedgefonds-Managers William Kaye befinden wir uns momentan in einer Zeit, in der sich die globale Vorherrschaft zunehmend ändert. Allen voran sei China auf dem Vormarsch und könnte sich laut Kaye bereits in den kommenden fünf bis zehn Jahren zur führenden Weltmacht entwickeln.

Wie er am Dienstag im Interview mit King World News äußerte, sei China im Besitz von weitaus mehr Gold, als in den Medien berichtet werde. Seinen Quellen zufolge dürften sich die Bestände des Landes zwischen 4.000 und 8.000 Tonnen bewegen. Damit wäre China nicht nur der größte Goldproduzent der Welt, sondern zugleich auch größter Importeur, was das gelbe Metall betrifft.

Doch woher nimmt China all dieses Gold? Nach Meinung Kayes stamme diese Menge vornehmlich aus den Beständen der Zentralbanken rund um den Globus. Wie Fed, EZB und Bank of England bereits zugegeben hätten, haben diese in den vergangenen Monaten einiges an Gold verkauft. Kaye, der vor 25 Jahren für Goldman Sachs gearbeitet hatte, erklärte, dass die Fed, in dem Bestreben, den Goldpreis künstlich zu senken, an einen ihrer Agenten (zumeist JP Morgan, seltener Goldman Sachs) 20, 30, 40 oder auch 50 Tonnen des Metalls verleihe, von welchem sie glaube, es jederzeit zurückfordern zu können.

Dies jedoch sei nach Ansicht Kayes reiner Irrglaube. Denn JP Morgen oder Goldman Sachs bringen ebendieses Gold auf den Markt und folglich verringern sich die Bestände der Fed. In der Theorie möge zwar auf dem Papier stehen, die Fed würde über Gold verfügen, welches sie lediglich von ihren Agenten zurückfordern müsste, in der Praxis jedoch sei dieses Gold schon längst nicht mehr vorhanden, sondern an die größten Importeure der Welt gegangen - China, Indien und Russland.

Das Gold der Zentralbanken werde dann in Raffinerien der Importländer eingeschmolzen, wie man Kaye gegenüber zugegeben habe. Ob dabei das Zeichen der Deutschen Bundesbank aufgeprägt gewesen ist, interessiere nicht.

Das Ende vom Lied: Wenn man Kaye Glauben schenken darf, dann existiert all das Gold, von dem Deutschland bislang angenommen hatte, es in sieben Jahren zurückzuerhalten, nur noch auf dem Papier. In Wirklichkeit könnte es stattdessen schon längst in den Lagern der Zentralbank Chinas, Indiens oder Russlands verweilen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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