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Deutschland wird sein Gold nie wiedersehen

14.08.2013  |  Vertrauliche Mitteilungen
Nach jahrelangen kritischen Hinweisen, insbesondere auch in den "Vertraulichen", gestand die Deutsche Bundesbank vor einigen Monaten endlich öffentlich und sehr eindeutig ein, daß ein Großteil des deutschen Goldschatzes nach dem Zweiten Weltkrieg in ausländische Lagerstätten - vor allem in die USA - überführt wurde. Eine Überprüfung (Inventur) der angeblich im Ausland liegenden Goldvorräte fand über Jahrzehnte hinweg nicht statt. Politik und Bundesbank begnügten sich vielmehr mit der "Hoffnung", daß das seinerzeit Ausgelagerte schon noch vorhanden sein wird...

Und noch vor wenigen Jahren war es politisch nicht "korrekt", nach dem aktuellen Schicksal dieses Goldes zu fragen. In den Jahren 2002 und 2003 - unsere "älteren" Leser werden sich gewiß erinnern - war es z.B. der damalige CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann, der, unter anderem von den "Vertraulichen" dazu ermuntert, im Bundesfinanzministerium nach dem genauen Verbleib der deutschen Goldvorräte fragte. Erst kam gar keine Antwort und nach einer erneuten "Erinnerung" erreichte Hohmann ein im großen und ganzen nichtssagendes Schreiben. Weitere Nachforschungen blieben Hohmann dann verwehrt, weil man ihn (nach einem entsprechenden Hinweis aus den USA!) Ende Oktober 2003 antisemitischer Äußerungen bezichtigte, die er nachweislich nie getätigt hatte. Er war politisch "erledigt"...

Jahre später nahm der öffentliche Druck in dieser Sache jedoch so weit zu, daß die Deutsche Bundesbank nicht nur die ausländische Lagerung ihrer meisten Goldvorräte eingestehen mußte. Es kam sogar zu einer stichprobenartigen Überprüfung dieser Goldvorräte, wobei den "Prüfern" (darunter auch einige Bundestagsabgeordnete) vor Ort einige Goldbarren mit dem Hinweis präsentiert wurden, daß es sich dabei um einen Teil des deutschen Goldschatzes handele.

Eine eindeutige Bestandsaufnahme erfolgte unseres Wissens jedoch genauso wenig wie eine Überprüfung der Prägestempelabdrucke. Den "Prüfern" wurden mithin nur einige Goldbarren "zur Beruhigung" präsentiert! Schließlich wurde angekündigt, daß ein Teil des Goldes innerhalb der nächsten Jahre (warum nicht umgehend?) zurückgeführt werden solle.

Gleichwohl, so hieß es z.B. aus dem deutschen Finanzministerium, sollten erhebliche Goldbestände auch weiterhin im Ausland lagern, um deren Einsatz bei währungspolitischen Schwierigkeiten so schnell und effektiv wie möglich gewährleisten zu können. Für so sicher wie offiziell "versprochen", das wurde damit klar, halten unsere Währungshüter den Euro offenbar nicht!

Inzwischen deutete mit William Kaye der erste Hedgefonds-Manager an, daß es bei der angekündigten Rückführung eines Teils des deutschen Goldes noch zu erheblichen Schwierigkeiten kommen dürfte. Er hält einen Großteil des in den USA eingelagerten Goldes für gar nicht mehr "abrufbar", weil die Fed große Teile davon an Geschäftsbanken wie Goldman Sachs oder JP Morgan "verliehen" haben dürfte, um den Goldpreis über etliche Jahre hinweg zu drücken.

Diese Banken dürften laut Kaye das meiste Gold weiter - veräußert haben, wo es dann vor allem über die Hongkonger Goldbörse in den Depots auch mancher Hedgefonds gelangt sein dürfte. Vorher, so Kaye weiter, wurden die aus den USA gelieferten Goldbarren im Regelfall eingeschmolzen, so daß der physische Verbleib des meisten Goldes kaum mehr nachprüf bar sei.


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus den wöchentlich erscheinenden Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4041





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