09.01.2012 07:00 Uhr
| Silberjunge
Monatliche Auswertung von Silberkäufen und -verkäufen - 05. Januar 2012
Beachten Sie bitte, dass unsere Seminarreihe in Frankfurt, München und Hamburg mit mehr als 330 Teilnehmern in wenigen Tagen, am 14. Januar, beginnen wird. Näheres unter: http://seminare.silberjunge.de
Am 2. Mai 2011 hatten wir damit begonnen, auf der Basis der Bayern LB, einem der größten Edelmetallhändler Deutschlands, Daten über Ankäufe und Verkäufe von Silber vorzulegen. Diese werden zukünftig stets am Anfang des Monats zur Verfügung gestellt. Diese Datenreihen werden seit dem Jahresanfang 2011 ermittelt.
Aus den Auswertungen geht hervor, dass wir nicht die einzigen waren, die die Investitionsquote hochgefahren haben (bekanntlich am 29. Dezember unter 27 US-Dollar). Es ist erfreulich zu sehen, dass sich immer mehr Silberinvestoren in Deutschland von Schwächeanfällen am Terminmarkt für Silber nicht in die Irre führen lassen. Allerdings gab es im Dezember an einigen Tagen, so auch am 28. Dezember, einen spürbaren Verkaufsdruck. Nicht alle bewiesen also Nervenstärke.
Zunächst hier ein Vergleich der wertmäßigen Umsätze im Silber und im Gold. Im April und Mai betrugen die Silberinvestments 30,7 bzw. 37,1 Prozent der Goldinvestments. In den Monaten Juni, Juli und August gingen diese Werte deutlich zurück. Im September stieg der Wert an. Dies gilt allerdings erst für die Zeit ab dem 23. September. Am 23. September entsprach der Wert der Silberverkäufe an Kunden fast 68 Prozent des Wertes der Goldverkäufe und am 26. September stieg dieser Wert sogar auf über 75 Prozent. Im Oktober und im November ging dieser Wert auf jeweils unter 11 Prozent zurück, um dann im Dezember wieder auf 14,5 Prozent zuzulegen. Viele Investoren nutzten den Schwächeanfall des Silberpreises für neue Käufe.
Das Silberinvestment/Goldinvestment-Ratio:
Die Bayern LB hat den durchschnittlichen Tagesumsatz des Jahres 2010 ermittelt, der 100 entspricht. Täglich wird nun der tägliche Verkauf und Ankauf von Silber auf Basis der Jahresdurchschnitte ermittelt.
Silberverkäufe an Kunden durch die Bayern LB
Die folgende Grafik zeigt die Verkäufe von Silber an Kunden. Die scharfen Preisrückgänge führten zunächst nicht zu nachlassender Kaufneigung. Im weiteren Verlauf der Korrektur kam es dann aber doch zu deutlich nachlassendem Investmentinteresse. Als überzeugte Antizykliker kaufen wir immer dann gern, wenn sich die breiten Anlegerkreise mit Käufen zurückhalten.
Am 2. Mai 2011 hatten wir damit begonnen, auf der Basis der Bayern LB, einem der größten Edelmetallhändler Deutschlands, Daten über Ankäufe und Verkäufe von Silber vorzulegen. Diese werden zukünftig stets am Anfang des Monats zur Verfügung gestellt. Diese Datenreihen werden seit dem Jahresanfang 2011 ermittelt.Aus den Auswertungen geht hervor, dass wir nicht die einzigen waren, die die Investitionsquote hochgefahren haben (bekanntlich am 29. Dezember unter 27 US-Dollar). Es ist erfreulich zu sehen, dass sich immer mehr Silberinvestoren in Deutschland von Schwächeanfällen am Terminmarkt für Silber nicht in die Irre führen lassen. Allerdings gab es im Dezember an einigen Tagen, so auch am 28. Dezember, einen spürbaren Verkaufsdruck. Nicht alle bewiesen also Nervenstärke.
Zunächst hier ein Vergleich der wertmäßigen Umsätze im Silber und im Gold. Im April und Mai betrugen die Silberinvestments 30,7 bzw. 37,1 Prozent der Goldinvestments. In den Monaten Juni, Juli und August gingen diese Werte deutlich zurück. Im September stieg der Wert an. Dies gilt allerdings erst für die Zeit ab dem 23. September. Am 23. September entsprach der Wert der Silberverkäufe an Kunden fast 68 Prozent des Wertes der Goldverkäufe und am 26. September stieg dieser Wert sogar auf über 75 Prozent. Im Oktober und im November ging dieser Wert auf jeweils unter 11 Prozent zurück, um dann im Dezember wieder auf 14,5 Prozent zuzulegen. Viele Investoren nutzten den Schwächeanfall des Silberpreises für neue Käufe.
Das Silberinvestment/Goldinvestment-Ratio:
Quelle: Bayern LB, Bloomberg, Silberjunge
Die Bayern LB hat den durchschnittlichen Tagesumsatz des Jahres 2010 ermittelt, der 100 entspricht. Täglich wird nun der tägliche Verkauf und Ankauf von Silber auf Basis der Jahresdurchschnitte ermittelt.
Silberverkäufe an Kunden durch die Bayern LB
Die folgende Grafik zeigt die Verkäufe von Silber an Kunden. Die scharfen Preisrückgänge führten zunächst nicht zu nachlassender Kaufneigung. Im weiteren Verlauf der Korrektur kam es dann aber doch zu deutlich nachlassendem Investmentinteresse. Als überzeugte Antizykliker kaufen wir immer dann gern, wenn sich die breiten Anlegerkreise mit Käufen zurückhalten.
Quelle: Bayern LB, Bloomberg, Silberjunge
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