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EZB und die Geldschleusen

05.06.2014  |  Mack & Weise
Europa hat gewählt! Zwar konnte die Bevölkerung nicht über Krieg oder Frieden abstimmen, ganz so wie es uns die EU-Politiker zuvor weismachen wollten, jedoch darüber, wie weit sich das (T)Raumschiff Brüssel inzwischen von der Realität entfernt hat. Die Anti-Brüssel-Parteien avancierten vielerorts zur stärksten oder zweitstärksten Kraft, womit die Wahl belegt, dass die Lage in Europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch immer fragiler wird!

So gewann im EU-kritischen Großbritannien die UKIP mit ihrer Forderung nach einem Austritt aus der EU mit rund 30% der Stimmen klar die Mehrheit, was den amtierenden Premier Cameron, der ohnehin für 2017 ein Referendum über einen Verbleib des Landes in der EU in Aussicht gestellt hatte, europapolitisch noch stärker unter Druck setzen dürfte.

Blickt man auf die Wahlergebnisse in den Südländern, so spiegeln diese nicht nur den schlechten wirtschaftlichen Zustand, sondern auch die Hoffnungslosigkeit nach sechs Krisenjahren wieder. In Griechenland, dem Aufschuldungs-Versuchslabor der Eurozone, konnte nicht nur das vom EU-Schreck Tsipras angeführte Linksbündnis Syriza, das 2009 noch auf 4,7% Stimmenanteil kam, die Wahl mit 26,6% deutlich für sich entscheiden, es gelang sogar der rechtsextremen Partei Chrysi Avgi, deren halbe Führungsriege derzeit im Knast sitzt, als drittstärkste Kraft 3 EU-Mandate zu ergattern.

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In der drittgrößten Volkswirtschaft Europas Italien, wo die Wirtschaftsleistung im "Jahr des EU-Aufschwungs" zu Jahresbeginn abermals nur "negativ", die Staatsverschuldung jedoch "positiv" auf 2,12 Billionen Euro wachsen konnte, vereinte der neue Schulden versprechende Ministerpräsident Renzi mit 41,4% zwar eine deutliche Mehrheit der Stimmen auf sich, doch die M5S-Partei des Komikers Grillo, der die Schulden des Landes Schulden lassen sein will, wurde klare zweite Kraft im Lande. Während in Italien der große Schock noch vermieden werden konnte, kann dieses im Bezug auf den Wahlausgang in Frankreich jedoch nicht behauptet werden.

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