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Egon von Greyerz: "Der Dollar wird kollabieren und andere Währungen werden folgen."

17.07.2014  |  Redaktion
Für Egon von Greyerz, den Gründer von Matterhorn Asset Management, besteht keinerlei Zweifel daran, dass der US-Dollar früher oder später kollabieren wird. Die Probleme, die bereits während der Finanzkrise 2008 bestanden, seien keineswegs gelöst, sondern schlichtweg aufgeschoben worden. In der Folge hätten sie sich auf globaler Ebene in den vergangenen Jahren nur noch verschlimmert, erklärt der Experte im Interview mit Greg Hunter von USA Watchdog.

Jede größere Nation stecke derzeit in unlösbaren wirtschaftlichen Problemen: Die USA etwa hätten seit mindestens 50 Jahren keinen Überschuss mehr erlebt und Japan sei praktisch bankrott. Die Welt habe in den vergangenen 100 Jahren über ihren Verhältnissen gelebt, so von Greyerz, und sich damit unaufhaltsam in die Katastrophe manövriert.

Das massive Gelddrucken der Zentralbanken werde nicht ohne Folgen bleiben. Gemessen am Verhältnis zu Gold hätten sämtliche Fiatwährungen zusehends an Kaufkraft eingebüßt. Am Ende werde jede einzelne von ihnen kollabieren und der US-Dollar werde den Anfang machen.

Neben derlei finanziellen Risiken seien selbstverständlich auch die politischen und vor allem geopolitischen Risiken nicht zu unterschätzen. Dass die USA vor lauter Verzweiflung einen Krieg beginnen könnten, sollte sich etwa Deutschland von ihnen abwenden und stärker mit Russland kooperieren, sei keineswegs ausgeschlossen, so von Greyerz. Die aktuelle Lage in der Ukraine und im Irak könnte daher womöglich gerade erst der Anfang sein.

Obgleich dies für den ein oder anderen übertrieben klingen möge, seien Investoren nach Ansicht des Experten angesichts all dieser Umstände durchaus gut damit beraten, 50% ihres Vermögens in Gold zu halten und dies bestmöglich fernab des Bankensystems. Womöglich könnten im allerschlimmsten Falle selbst Gold und Silber nicht mehr genügen; nichtsdestotrotz sei eine Investition in die Edelmetalle noch immer das Beste, was man tun könne, um sich und seine Familie zu schützen.

Das vollständige englischsprachige Interview finden Sie hier.


© Redaktion GoldSeiten.de



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