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Russlands Abkehr von US-Dollar und Euro hin zum sicheren Hafen Gold

18.08.2014  |  Redaktion
In den vergangenen Wochen und Monaten wurde mehrfach über die Schritte berichtet, die Russland derzeit unternimmt, um westliche Sanktionen und dabei selbstverständlich den US-Dollar ebenso wie den Euro zu umgehen.

Russland hat in der jüngsten Vergangenheit stark an der Vergrößerung, insbesondere aber der Diversifizierung seiner internationalen Reserven gearbeitet. Besonders Gold ist dabei zunehmend in den Fokus der russischen Zentralbank gerückt, wie ein Artikel von RT zusammenfasst.

Anstelle des Euros und des US-Dollars nehme die russische Zentralbank inzwischen vermehrt den chinesischen Renminbi oder auch den japanischen Yen in den Blick. Grund dafür seien selbstverständlich auch die hohen Handelsvolumina mit den beiden Ländern, die im vergangenen Jahr 90 resp. 33 Mrd. US-Dollar erreichten.

Dass Moskau inzwischen bilaterale Abkommen forciert, in denen anstelle des US-Dollars auf lokale Währungen gesetzt werden soll - daraus macht auch Wladimir Putin keinerlei Geheimnis. Erst in der vergangenen Woche hatte der russische Präsident laut der Nachrichtenagentur Reuters ausgesagt, dass man im Monopol des US-Dollars im Energiehandel eine Bedrohung für die Wirtschaft Russlands sehe.

Während US-Dollar und Euro zunehmend umgangen werden, setzt Russland in Sachen Stabilität inzwischen immer stärker auf Gold. So hat die russische Zentralbank ihre Goldreserven während der ersten Jahreshälfte stark ausgebaut und im Gegenzug in massivem Umfang US-Staatsanleihen abgestoßen.

Noch macht das gelbe Metall, anders etwa als in den USA oder in Deutschland, den aktuellsten Zahlen des World Gold Council zufolge mit 9,7% nur einen geringen Anteil an den Währungsreserven Russlands aus. Sollte sich der Trend der vergangenen Monate jedoch weiter fortsetzen, so könnte sich dies schon bald ändern.


© Redaktion GoldSeiten.de



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