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Wird die Druckerpresse die Probleme Europas tatsächlich lösen können?

09.09.2014  |  Mack & Weise
Während die fest an den Lippen der Notenbanker hängenden Börsianer den zahlreichen globalen Krisenherden - in Erwartung weiterer frischer Liquidität - nahezu kaum Beachtung schenken, werden nur wenige Wochen nach dem gegen Russland begonnenen Wirtschaftskrieg nun bereits die konjunkturellen Bremsspuren in Europa deutlich sichtbar.

Gerade für die noch immer krisengeschwächte europäische Wirtschaft, die im Gegensatz zur amerikanischen engere Wirtschaftsbeziehungen zu Russland unterhält, bedeutet dieses, dass für Europa u. a. auch dadurch der Weg zurück in die Rezession vorgezeichnet sein könnte.

Obwohl bei der Berechnung (besser Schätzung!) des europäischen Wirtschaftswachstums nun auch erstmals Prostitution, Mafia-Aktivitäten, Drogenhandel, illegaler Zigarettenkonsum oder Militär-, Forschungs- und Entwicklungsausgaben BIP-steigernd berücksichtigt worden sind, schwächeln gerade die wichtigsten EU-Staaten wie Deutschland (-0,2%), Italien (-0,2%) oder Frankreich (0,0%), wie deren zuletzt im Vergleich zum Vorquartal schrumpfenden oder stagnierenden Volkswirtschaften zeigten.

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Auch wenn die deutsche Konjunktur nun schon seit Monaten an Kraft verliert, hält Finanzminister Schäuble die wirtschaftlichen Auswirkungen der zahlreichen Krisenherde auf Deutschland bezogen für "beherrschbar" und sagt der hiesigen Wirtschaft unverdrossen optimistische "dreieinhalb Prozent nominelles Wachstum" voraus.

Doch im August sank nicht nur der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen um bemerkenswerte 18,5 Punkte, auch fiel der ifo-Geschäftsklimaindex weiter. Letzterer tat dieses bereits das vierte Mal in Folge, weshalb ifo-Chef Sinn nun sogar eine "länger anhaltende Konjunkturschwäche" prognostiziert.

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