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Wurde die COMEX wegen Goldmangel eben gerettet?

10.06.2015  |  Redaktion
Auf Seeking Alpha findet sich ein interessanter Beitrag von Avery Goodman, der Sensationelles enthüllt. Hier kurz zusammengefasst.

In einem Artikel vom 1. Juni machte Goodman darauf aufmerksam, dass COMEX Clearing-Banken unmittelbar vor einem Defaut standen, denn Lieferanforderungen von 550.000 oz standen nur 370.000 oz registriertes Gold gegenüber. Am gleichen Tag transferierte JP Morgan 177.402 oz in den registrierten Bestand. Dies riecht nach einem Bail-Out.

Auf den ersten Blick sieht das nach einem Bail-Out eines anderen Clearing-Mitglieds durch JP Morgan aus, aber der Schein könnte trügen. Im "Delivery Report" wird ausgewiesen, dass das Gold aus JP Morgans Eigenkonto kam.

Laut COMEX Regeln müssen Lieferungen am Tag des Future-Verfalls proportional zur offenen Anzahl von Shorts eines Clearing-Mitglieds sein. Wenn eine Clearing-Bank im Namen eines Kunden liefert, taucht das Gold im "Delivery Report" als aus dem „Kundenkonto“ stammend auf. Selbst einschließlich des Eigenhandels wäre es sehr unwahrscheinlich, dass JP Morgan fast alle Lieferungen übernimmt.

Die geschmähten Verschwörungstheoretiker sehen in JP Morgan einen Agenten der FED an den Kapitalmärkten. JP Morgans Short-Position machte nur wenigen Prozentpunkte der ganzen Shorts aus und lieferte große Mengen, d.h. die führten Lieferungen durch, für die anderen hätten verantwortlich sein müssen.

Bezieht man vorhandene Gold-Swap-Abkommen der FED mit ein, dann drängt sich der Verdacht auf, dass die FED das Gold über JP Morgan zur Verfügung stellte, um die Funktionsfähigkeit der COMEX zu erhalten.

Der Artikel liefert noch weiteres Hintergrundwissen über die Goldmanipulation zu Zeiten von Bretton-Woods, über aktuelle Verhältnisse von Angebot und Nachfrage einschließlich China und Indien und beleuchtet noch mehr wichtige Aspekte.


© Redaktion GoldSeiten.de





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