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Griechenland - es bleibt "dramatisch"

29.06.2015  |  Prof. Dr. Thorsten Polleit
I. Bankenschließung, Kapitalverkehrskontrollen

Am Sonntag, den 28. Juni 2015, hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossen, die "Notkredite", die den griechischen Banken gewährt werden, auf dem aktuellen Stand (das heißt bei etwa 90 Mrd. Euro) "einzufrieren". Die bestehenden Kreditlinien wurden folglich nicht gekürzt, sie wurden aber auch nicht ausgeweitet; griechischen Banken wird derzeit also keine unbegrenzte Liquidität mehr gewährt.

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Quelle: Bloomberg


Die griechische Regierung hält die Banken am heutigen Montag - vermutlich sogar für die gesamte Woche - geschlossen. Bankkunden können nur noch über einen (kleinen) Teil ihrer Einlagen per Geldautomat-Auszahlung verfügen; derzeit ist von Barabhebungen in Höhe von maximal 60 bis 100 Euro pro Tag die Rede.

Die Griechen haben zudem Kapitalverkehrskontrollen eingeführt: Bankkunden können per Überweisung (Internet-Banking) nur noch ihr Geld von einer griechischen Banken zur anderen transferieren, nicht aber mehr in das (Euro-)Ausland.


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Quelle: Bloomberg


Euro-Außenwert gibt nach

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Quelle: Bloomberg


Die griechische Regierung könnte die heimischen Banken bis nach dem Referendum der Griechen, das für den 5. Juli 2015 angesetzt ist, geschlossen halten. In diesem Referendum soll die griechische Bevölkerung darüber abstimmen, ob sie sich den von der Staatengemeinschaft geforderten Reformen unterwerfen wollen oder nicht.



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