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Analysten: Silber wird sich 2016 besser entwickeln als Gold

04.01.2016  |  Redaktion
Verschiedene Analysten warnten davor, dass der Silberkurs auch im neuen Jahr eine enorme Volatilität aufweisen könnte. Dies geht aus einem Artikel hervor, der kürzlich auf kitco.com veröffentlicht wurde. Mit Blick auf das Gesamtjahr sei es jedoch wahrscheinlich, dass die Performance von Silber die von Gold übertreffen wird.

Dem Artikel zufolge wird Silber in diesem Jahr eine solide Basis bilden, jedoch nicht im ersten Halbjahr. Zunächst könne der Preis des Edelmetalls unter 13 USD je Unze fallen. Auch die Rohstoffanalysten der kanadischen Bank ScotiaMocatta weisen demnach darauf hin, dass der Kurs die Unterstützung bei etwa 12 USD testen könnte. Eine solche Entwicklung wäre jedoch nicht von Dauer. Eine Obergrenze sehen die Experten der Bank bei 19 USD.

Auf lange Sicht erwartet ScotiaMocatta nach Angaben des Artikels ein deutliches Aufwärtspotential: "Die langfristigen Aussichten für die Verwendung von Silber in der Industrie sind sehr spannend. Es haben sich zahlreiche neue Anwendungsbereiche für das Edelmetall herauskristallisiert, die in Zukunft großen Einfluss auf die Nachfrage haben könnten", so die Bank. Wenn sich das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr erholt, hätte dies positive Auswirkungen auf die industrielle Silbernachfrage. Auch die Experten von Macquarie Research sehen 2016 das Potential für eine enorme Zunahme der Industrienachfrage, vor allem im Bereich der Solarenergie.

Auch die Angebotsseite trägt zum Aufwärtspotential des weißen Metalls bei. Nach Angaben des Chefökonomen von IHS, KC Chang, sei infolge der sinkenden Minenproduktion ebenfalls ein Anstieg der Silberpreise zu erwarten.

Trotz der positiven Faktoren bleiben die Erwartungen insgesamt jedoch gedämpft. So rechnen die Analysten von Macquarie und IHS dem Artikel zufolge für 2016 nur mit einem durchschnittlichen Silberkurs von etwa 15 USD. Auch BMO Capital Markets geht zwar davon aus, dass Silber auf über 15 USD steigen wird, rät den Investoren jedoch, kein Feuerwerk bei der Preisentwicklung zu erwarten. Der Silberkurs weise noch immer eine sehr starke Korrelation zum Goldkurs auf, der sich nach Einschätzung von BMO 2016 nicht wesentlich erholen wird.

Für Anleger bestehe aber dennoch Grund zur Hoffnung: Das Gold-Silber-Verhältnis könne in diesem Jahr im Zuge eines schwächeren Dollarkurses wieder sinken und Silber könnte sich insgesamt besser entwickeln als Gold. Dieser Ansicht ist auch Ole Hansen von der Saxo Bank, demzufolge das Verhältnis wieder auf 1:59 fallen könnte, den durchschnittlichen Wert der letzten 10 Jahre. Dies würde einen Anstieg des Silberkurses um 27% implizieren.


© Redaktion GoldSeiten.de



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