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Gold & Silber: Analysten erwarten Rückgang der Minenproduktion

05.01.2016  |  Redaktion
Nach Einschätzung der meisten Analysten wird sich die Gesamtmenge der geförderten Edelmetalle in diesem Jahr verringern, nachdem jahrelang Produktionserhöhungen verzeichnet worden waren. Dies meldete das Nachrichtenportal Kitco.com gestern. Die den niedrigen Gold- und Silberpreisen geschuldeten Kürzungen bei den Kapitalinvestitionen der Unternehmen würden sich nun bemerkbar machen.


Die Goldproduktion

Der Gesamtausstoß der Goldminen ist seit dem Jahr 2008 kontinuierlich gestiegen. Dem Artikel zufolge rechnen die Analysten von GFMS Thomson Reuters damit, dass auch für 2015 noch einmal ein leichtes Plus verzeichnet werden kann. Ihrer Einschätzung nach wird sich die globale Goldproduktion des vergangenen Jahres auf 3.150 t belaufen, während es 2014 noch 3.120 t waren. Für 2016 erwarten sie jedoch einen Rückgang um rund 100 t auf 3.050 t.

Die HSBC ist etwas optimistischer und rechnet für 2015 mit einer Gesamtproduktion von 3.188 t, geht für 2016 jedoch ebenfalls von einem Rückgang auf etwa 3.150 t aus. Auch Citi Research erwartet eine Abnahme des Minenausstoßes von 3.156 t im Jahr 2015 auf 3.067 t in diesem Jahr.

Grund für den erwarteten Rückgang sei vor allem die mangelnde Entwicklung neuer Projekte in den letzten drei Jahren, da die Unternehmen ihre Kosten und Investitionsausgaben senken mussten. Zudem hätten viele Minengesellschaften während des Bärenmarktes zuerst die Lagerstättenteile mit den höchsten Metallgehalten abgebaut, um die niedrigen Preise auszugleichen. Diese seien nun vielerorts erschöpft und man müsse auf weniger ergiebiges Ausgangsmaterial zurückgreifen.


Die Silberproduktion

Die Lage im Silbersektor ist nach Angaben des Artikels ähnlich. Der globale Silberausstoß, der seit 2002 stetig erhöht werden konnte, wird 2015 voraussichtlich stagnieren und 2016 erstmals wieder sinken. GFMS erwartet eine Gesamtproduktion von 860 Mio. Unzen für 2015 und einen Rückgang auf 825 Mio. bis 835 Mio. Unzen für 2016.

Die CPM Group geht dagegen davon aus, dass die Fördermenge bereits 2015 deutlich abgenommen hat und sich letztlich auf 823,2 Mio. Unzen belaufen wird. 2016 könne sie bis auf 815,6 Mio. Unzen sinken.

Der Rückgang des Silberausstoßes sei vor allem auf das niedrige Preisniveau bei den Industriemetallen zurückzuführen, da Silber hauptsächlich als Nebenprodukt unedler Metalle gefördert wird. Die großen Bergbauunternehmen sehen sich angesichts der Marktlage gezwungen, ihre Produktionsleistung zu verringern, was zur Folge hat, dass auch das Silberangebot abnimmt.


© Redaktion GoldSeiten.de



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