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Deutsches Gold schneller wieder im Land, als gedacht?

16.01.2016  |  Redaktion
Die Rückführung des in New York gelagerten deutschen Goldes erfolgt womöglich schneller, als zunächst angenommen. Wie Bron Suchecki, der Chefanalyst der australischen Münzprägestätte Perth Mint gestern berichtete, könnten sich die 300 Tonnen Gold, die bis 2020 zurück nach Deutschland gebracht werden sollten, bereits im September dieses Jahres wieder im Land befinden.

Suchecki beruft sich dabei auf Daten der US-Notenbank Federal Reserve, die von der Webseite Sharelynx zusammengetragen wurden und aus denen hervorgeht, dass sich die bei der Fed gelagerten Goldbestände anderer Staaten zwischen Januar und November 2015 um 125 Tonnen verringert haben. Der Analyst geht davon aus, dass es sich bei diesen 125 Tonnen um deutsches Gold handelt, da keine andere Zentralbank angekündigt hatte, ihre Goldreserven aus New York abzuziehen. Zudem würden sich monatlich gelieferte Mengen mit den Daten aus dem Jahr 2014 decken (siehe Chart).

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Quelle: research.perthmint.com.au


Damit scheint Deutschland bislang 215 Tonnen Gold aus den Tresoren der Fed zurück nach Berlin geholt zu haben und läge somit deutlich vor dem Zeitplan, der bis Ende 2015 eine Rückführung von 150 Tonnen vorgesehen hatte. Suchecki zufolge bestätigt dies die Aussage der Deutschen Bundesbank, dass die Amerikaner sich in dieser Frage sehr kooperativ gezeigt haben.

Sollte die Rückführung mit gleichbleibender Geschwindigkeit erfolgen, würden sich zum Jahresende noch 1.237 Tonnen bzw. 37% der deutschen Goldreserven in New York befinden. Der Goldexperte legt weiterhin dar, dass bis zum Jahr 2020 weitere 422 Tonnen des Edelmetalls nach Deutschland überführt werden könnten, falls die Bundesbank sich nach dem vorzeitigen Erreichen des Ziels von 300 Tonnen für die Fortsetzung der Rücktransporte entscheidet.

Auch aus Paris sollen bis 2019 374 Tonnen Gold rückgeführt werden. Dem Artikel zufolge liegen in dieser Hinsicht jedoch noch keine neuen Informationen vor, die letzten Zahlen stammten vom Dezember 2014. Bis dahin seien nur 67 Tonnen aus Frankreich zurück nach Deutschland gebracht wurden.


© Redaktion GoldSeiten.de



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