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Unabhängige Testergebnisse: Alabama Graphite gelingt die Herstelleung von Hochleistungs-CSPG

20.01.2016  |  IRW-Press
Weiterentwicklung eines Graphitprojekts für die Batterieindustrie in den Vereinigten Staaten

TORONTO, ONTARIO - (19. Januar 2016) - Alabama Graphite Corp. (AGCoder das Unternehmen) (TSX-V: ALP) (OTCQX: ABGPF) (FRANKFURT: 1AG) freut sich, die folgenden Ergebnisse der nachgeschalteten Lithium-Ionen-Batterie-Tests, die vor kurzem am beschichteten sphärischen gereinigten Graphit (CSPG) des Unternehmens vorgenommen wurden, bekanntzugeben. Der CSPG wurde aus Flockengraphit vom unternehmenseigenen Graphitprojekt Coosa hergestellt.

AGC ist alleiniger Besitzer des Graphitprojekts Coosa im Osten von Zentral-Alabama (USA). Ziel des Unternehmens ist es, ein vertikal integrierter Supply-Chain-Produzent von CSPG für die amerikanische Lithium-Ionen-Batterie-Industrie zu werden.


HÖHEPUNKTE

- In unabhängigen Batterietests wurde der im eigenen Herstellungsprozess des Unternehmens produzierte CSPG bewertet. Die Testergebnisse zeigen, dass der CSPG von AGC in den Leistungstests in einer Lithium-Ionen-Batterie-Knopfzelle des Typs CR2016 (Halbzelle mit Lithium-Gegenelektrode) sehr gut abschnitt;

- Unter Anwendung des CSPG von AGC als Materialkomponente wurden in den USA 60 Lithium-Ionen-Batterie-Halbzellen des Typs CR2016 hergestellt. Diese 60 Batterien kamen in den hierin gemeldeten ersten Tests zum Einsatz;

- Die Sphäronisation (Formgebung), Mikronisierung (Größeneinteilung) und Oberflächenbeschichtung des Graphits vom Graphitprojekt Coosa erfolgten in einem innovativen, firmeneigenen speziellen Midstream-CSPG-Herstellungsverfahrens des Unternehmens, das nach Ansicht des Unternehmens von ökologisch nachhaltigen Verarbeitungsmethoden Gebrauch macht (ohne die Verwendung von Fluss-, Salz-, Schwefel- und Salpetersäure und Alkalien);

- Der getestete CSPG hat sich gut behauptet und erzielte eine elektrochemische Leistung nahe der theoretischen Grenzen;

- Für den CSPG wurde ein ultrahoher Reinheitsgrad (99,95 % Cg) erreicht;

- Der Graphitanteil im Glühverlusttest betrug 99,95 Gew.-% C;

- Die Klopfdichte* betrug 0,985 g/cm3 (Gramm pro Kubikzentimeter);

- Es wurde eine strikte Kontrolle über die CSPG-Partikelgrößenverteilung erzielt (die CSPG-Partikelgrößenverteilung spielt eine entscheidende Rolle in der Konstruktion von Batterien mit hoher Kapazität (mAh) und Energieeffizienz);

- Die anfängliche Leistung legt eine hohe Stabilität des CSPG von AGC bei Zyklisierung nahe.

- Die hohe Impulsentladung zeigt an, dass der CSPG mit hohen Entladeraten arbeiten kann;

- Der CSPG von AGC hat eine vergleichsweise niedrige BET-Oberfläche von 0,62 m2/g, ein entscheidender Sicherheitsfaktor und eine Voraussetzung für geringen irreversiblen Kapazitätsverlust;

- Die Testergebnisse des CSPG des Unternehmens übertreffen im Vergleich die Leistung des erhältlichen Standardmaterials; und

- Die Testergebnisse bestätigen das Midstream-Potenzial von AGC zur maßgeschneiderten Herstellung von Graphit für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterie-Anoden, um Mehrwertprodukte, die den hohen Anforderungen der Downstream-Kunden nachkommen, zu produzieren.

* Anmerkung: Die Klopfdichte von Pulvern, Granulaten, Flocken und anderen fein trennbaren Festkörpern ist ein wichtiges Merkmal und eine normalerweise gemessene Eigenschaft zahlreicher Materialien. In Lithium-Ionen-Batterien ist für das Anodenmaterial eine hohe Zahl (gemessen in g/cm3) erwünscht. Die Klopfdichte des CSPG von AGC betrug 0,985 g/cm3. Dieser Test wurde gemäß den ASTM-Standards (D4781-03) durchgeführt. Die Messung der Klopfdichte ist ein Standardtest, der von Fachleuten, die mit Graphitpartikeln in der Batterieindustrie arbeiten, angewendet wird, um die Menge an Graphit zu bestimmen, die in eine Batterie eingebaut werden kann, und somit die spezifische Energie dieser Batterie zu maximieren.


HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUR INDUSTRIE

Im Supply-Chain-Management bezeichnen die Begriffe upstream, midstream und downstream die relative Position innerhalb einer Produktionskette, die innerhalb mehrerer Industrie einschließlich der Metall-, Öl- und Gas- sowie mehrerer industrieller Verbraucherindustrien existiert. Diese Begriffe werden auch in den Batterie- und Energiespeicherindustrien verwendet. Die Upstream-Phase der Produktionskette umfasst die Entdeckung und Förderung der Rohstoffe. Die Downstream-Phase der Produktionskette bezieht sich auf die Verarbeitung der während der Upstream-Phase gesammelten Materialien in ein fertiges Produkt zur Verwendung oder den Verbrauch durch Kunden. Midstream bezeichnet den entscheidenden Übergang zwischen der Exploration und Produktion (upstream) und der Herstellung und Vermarktung von Endprodukten (downstream).

Graphit ist ein kritisches strategisches Mineral (die USA hat Graphit als versorgungskritisches Mineral identifiziert, während die Europäische Union Graphit als kritischen Rohstoff deklariert hat). Die Vereinigten Staaten importieren aktuell 100 Prozent ihres gesamten Graphitverbrauchs. Es gibt gegenwärtig keinen nationalen Upstream-Graphitlieferanten in den USA. Es bestehen zwar rund 200 Downstream-Graphitanwendungen, diejenige mit dem zu erwartenden bedeutendsten und beständigsten Bedarf sind jedoch Lithium-Ionen-Batterien (Graphit kommt in der Herstellung der Anode einer Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz). Jedes Elektrofahrzeug enthält mehr als 100 Pfund beschichteten sphärischen Graphit (CSPG). Zur Herstellung einer Lithium-Ionen-Batterie bedarf es 10- bis 30-mal mehr Graphit als Lithium.

Nach Auffassung des Managements wird der zukünftige weltweite Upstream-Graphitbedarf in erster Linie von der wachsenden Downstream-Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (für den Einsatz in Elektrogeräten, im Verkehrswesen und Markt für stationäre Stromspeicher) angetrieben. Seine einzigartigen Eigenschaften machen Graphit zum idealen Material für Anoden in Lithium-Ionen-Batterien; Downstream-Kunden erfordern jedoch die Leistungsmerkmale von CSPG und nicht von traditionellem ROM-Graphit. Dementsprechend benötigen Upstream-Graphitexplorations- und -entwicklungsunternehmen die Dienste eines Midstream-Aufbereitungsunternehmens, um die Qualität ihres Graphits zu verbessern, so dass dieser in der Anode einer Lithium-Ionen-Batterie verwendet werden kann. In diesen technologischen Midstream-Verfahren wird natürlicher Graphit (ein Upstream-Produkt) durch einen Prozess, der die Reinigung, Mikronisierung, Sphäronisation, Größeneinteilung und Oberflächenbeschichtung umfasst, in ein sekundäres Produkt umgewandelt, welches durch die weitere Optimierung zur Herstellung eines hochwertigeren Produkts mit besseren Leistungsmerkmalen (nämlich CSPG) genutzt werden kann.

Aufgrund von Umwelt- und Kostenbedenken ist das Management von AGC der Auffassung, dass die wachsende Lithium-Ionen-Batterie-Industrie einer wettbewerbsfähigen Midstream-Alternative in den USA zu den gegenwärtigen CSPG-Quellen bedarf. Der amerikanische Automobil- und Downstream-Lithium-Ionen-Batterie-Hersteller Tesla Motors Inc. hat beispielsweise öffentlich erklärt, dass es eine Lieferkette (Supply Chain) etablieren muss, die lokal ist, sich auf die Minimierung der Umweltauswirkungen konzentriert und zugleich die Batteriekosten deutlich senkt. (Quelle: Bloomberg Business, 2014). Die 5 Milliarden US$ teure, im Bau befindliche Gigafactory 1 dieses Unternehmens in Nevada soll Ende dieses Jahres fertiggestellt werden.

Die aktuellen Preise für aus natürlichem Flockengraphit hergestellten CSPG liegen zwischen 7.000 und 12.000 US$ pro Tonne im Vergleich zu 20.000 US$ pro Tonne für synthetisches Graphitmaterial, das aus Petrolkoks hergestellt wird und die derzeit einzige echte Alternative in der Herstellung von Anoden für Lithium-Ionen-Batterien darstellt (Quelle: Benchmark Mineral Intelligence, 2015). China produziert aktuell etwa 90 Prozent des weltweit verfügbaren CSPG unter Anwendung von Verfahren - einschließlich des Einsatzes von Flusssäure (Quelle: Industrial Minerals Data, 2015) -, die manche als ökologisch unverantwortlich und unnachhaltig betrachten und nicht auf sauberen Energien dienenden Initiativen und Ziele abgestimmt sind.

Ziel von Alabama Graphite Corp. ist die Aufnahme eines kleinen Abbau- und primären Flockengraphitaufbereitungsbetriebs in Alabama (Upstream-Geschäft von AGC) und die anschließende Weiterleitung von 100 % der primären Produktion an die sekundäre Verarbeitung und Herstellung von Spezialgraphitprodukten (insbesondere CSPG) für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien (Midstream-Geschäft von AGC). Aus diesem Grund sieht sich AGC sowohl als Graphitexplorations- und -entwicklungsunternehmen als auch als aufstrebendes Unternehmen für Batteriematerialien und -technologien.

In dieser Pressemeldung werden die Ergebnisse der aktuellen Downstream-Tests an Lithium-Ionen-Batterien gemeldet, die mit im eigenen Herstellungsverfahren des Unternehmens produzierten CSPG hergestellt wurden. Die Tests an diesen Batterien lieferten Ergebnisse, die grundsätzlich für den CSPG-Herstellungsprozess und nicht die spezifische Qualität oder die Eigenschaften des im Graphitprojekt Coosa vorliegenden Graphits relevant sind.


AKTUELLE TESTERGEBNISSE

Die ersten elektrochemischen Tests der Batterien, die unter Anwendung des CSPG von AGC hergestellt wurden, wurden von einem führenden unabhängigen nordamerikanischen Labor für Energiematerialien durchgeführt, das auf die Forschung und Entwicklung von industriellen Graphit-, Kohlenstoff- und Batterieanwendungen spezialisiert ist.

Das Labor hat die vorläufigen Tests durchgeführt und die Leistungseigenschaften der Batterien, die aus Flockengraphit vom Graphitprojekt Coosa hergestellten CSPG enthielten, gemessen. Die Durchführung der Tests und die Erstellung und Berichterstattung der nachstehend beschriebenen Ergebnisse durch die Labortechniker entsprachen dem aktuellen Stand der Praxis. Der Name des Labors wird aus kommerziellen und wettbewerbstechnischen Gründen vertraulich gehalten.

Anmerkung: AGC ist es derzeit aus Gründen der wirtschaftlichen Geheimhaltung und aufgrund bestehender Vertraulichkeitsvereinbarungen nicht gestattet, die Namen und Standorte der unabhängigen Labore, die das Unternehmen mit der Beratung bei der Entwicklung und den Tests des CSPG des Unternehmens beauftragt hat, preiszugeben. Bei den von AGC verpflichteten unabhängigen Laboren handelt es sich nach Ansicht des Managements um angesehene, kompetente und international anerkannte Organisationen.


Abbildung 1: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme des CSPG von AGC (Reinheitsgrad von 99,95 %)

Zur Ansicht von Abbildung 1 klicken Sie bitte auf den folgenden Link: http://media3.marketwire.com/docs/AGCFigure123.jpg


Tabelle 1: CSPG von AGC im Vergleich zu handelsüblichem synthetischen Graphit

Anode in     Reversible KapIrreversibler  BET-Oberfläche 
Lithium-Ioneazität Kapazitätsverl(m
n-Batterie (mAh/g) ust 2/g)
des Typs (%)
CR2016

CSPG von AGC 367,21 mAh/g 5,09 % 0,62 m2/g
D50=18,3 µm (Effizienz von
94
,91 %)
Handelsüblich347,2 mAh/g 6,06 % 1,15 m2/g
er (Effizienz von
93
synthetischer ,94 %)
Graphit
D50=15,8 µm


Anmerkung: -mAh/g = Milliamperestunde pro Gramm --m2/g = Quadratmeter pro Gramm


Abbildung 2: Querschnitt der Lithium-Ionen-Batterie des Typs CR2016 von AGC

(Halbzelle mit Lithium-Gegenelektrode; in den USA hergestellt)

Zur Ansicht von Abbildung 2 klicken Sie bitte auf den folgenden Link: http://media3.marketwire.com/docs/AGCFigure2.pdf

Der irreversible Kapazitätsverlust in Tabelle 1 bezieht sich auf den Anteil des Lithiums und des Elektrolyts, der nach Erstladung der Batterie irreversibel gebunden ist. Die Effizienz der Batterie wird während der Formationsladung reduziert. Der verzeichnete Verlust nach der Erstladung ermöglicht die Berechnung der Effizienz der Batterie (100 abzüglich des irreversiblen Kapazitätsverlusts ergibt die Batterieeffizienz in Prozent). Hat eine Batterie beispielsweise einen irreversiblen Kapazitätsverlust von 5 %, beträgt ihre Effizienz rund 95 %.

Die reversible Kapazität - die Kapazität nach dem Verlust des ersten Zyklus - und die irreversible Kapazität gehören zu den entscheidenden Kennzahlen für die Messung der Leistung des CSPG. Auf Grundlage dieser beiden Parameter wird der irreversible Kapazitätsverlust des ersten Zyklus (in Prozent) berechnet. Dies entspricht der Effizienz der Batterie.

Wie in Tabelle 1 zu sehen ist, wies die mit CSPG von AGC hergestellte Batterie im Vergleich zur Li/Li+-Elektrode bei 1,80 V eine reversible Kapazität von 367,21 mAh/g und einen irreversiblen Kapazitätsverlust von 5,09 % in einem firmeneigenen Elektrolyt-System bei Raumtemperatur auf. Anders gesagt, eine Energieladung von 386,89 mAh/g führte zu einer Energieentladung von 367,21 mAh/g. Die theoretische Grenze für Graphit ist 372 mAh/g. Diese Ergebnisse, die einer Batterieeffizienz von 94,91 % entsprechen, gelten in der Lithium-Ionen-Batterie-Industrie als herausragend und liegen über den generellen Anforderungen der großen Batteriehersteller. Wenngleich vorläufig, hat der geringe Kapazitätsverlust des CSPG des Unternehmens nach Auffassung des Managements ausgezeichnetes Potenzial, die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien mit erhöhter Kapazität zu ermöglichen.


Abbildung 3: Erste galvanostatische Zyklisierung des Coosa-CSPG in Zellen des Typs CR2016 im Vergleich zu einer Li/Li+-Gegenelektrode

Zur Ansicht von Abbildung 3 klicken Sie bitte auf den folgenden Link: http://media3.marketwire.com/docs/AGCFigure3.pdf

Anmerkung: Die C-Rate von C/20 bedeutet, dass der zur vollständigen Ladung bzw. Entladung der Batterie in 20 Stunden - eine geringe Entladungsrate - notwendige Strom zugeführt bzw. entnommen wurde.

Viele erhältliche handelsübliche Formen von Graphit für den Einsatz in Anoden führen zur Herstellung von Batterien mit irreversiblen Kapazitätsverlusten im Bereich von 10 % bis weniger als 8 %. Ein irreversibler Kapazitätsverlust von weniger als 6 Prozent gilt unter Lithium-Ionen-Batterie-Experten als herausragend (Quelle: Panasonic Corporation, 2015).

Eine Batterie, die unter Anwendung von handelsüblichem synthetischen Graphit bester Qualität hergestellt wurde, wurde zum Vergleich herangezogen und ergab eine reversible Kapazität von 347,2 mAh/g und eine irreversible Kapazität von 369,59 mAh/g, was einem irreversiblen Kapazitätsverlust von 6,06 % entspricht. Die Effizienz der Batterie betrug somit 93,94 %.

Diese vorläufigen elektrochemischen Ergebnisse zeigen an, dass die mit dem CSPG des Unternehmens hergestellte Batterie die Leistung einer vergleichbaren Batterie, die unter Verwendung von handelsüblichem synthethischen Graphit angefertigt wurde, übertraf. Zudem wies die CSPG-Batterie eine im Vergleich überlegene reversible Kapazität und irreversible Kapazität, einen besseren irreversiblen Kapazitätsverlust sowie eine geringere BET-(Brunauer, Emmett und Teller)-Oberfläche auf.

Donald Baxter, P.Eng., President und Chief Executive Officer von AGC, sagte: Wir sind mit diesen ersten positiven Ergebnissen der Leistungstests unseres aus natürlichem Flockengraphit hergestellten CSPG in Lithium-Ionen-Batterien ausgesprochen zufrieden. Unsere vor kurzem veröffentlichte wirtschaftliche Erstbewertung zeigte, dass unser geplantes, vertikal integriertes, eigenes CSPG-Herstellungsverfahren es AGC ermöglichen könnte, ein US-Lieferant von sekundär verarbeiteten Spezialgraphitprodukten für den Lithium-Ionen-Batteriemarkt zu werden.

Anmerkung: Eine wirtschaftliche Erstbewertung hat vorläufigen Charakter, da sie abgeleitete Mineralressourcen umfasst, die aus geologischer Sicht als zu spekulativ gelten, um für wirtschaftliche Untersuchungen als Mineralreserven eingestuft werden zu können. Es kann nicht gewährleistet werden, dass die Ergebnisse der wirtschaftlichen Erstbewertung realisiert werden können.

Diese Testergebnisse zeigen, dass sich unser aus natürlichem Flockengraphit hergestellter CSPG nicht nur für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien eignet, sondern dass seine Leistung auch der des teureren und ökologisch bedenklichen synthetischen Graphits überlegen zu sein scheint, erklärte Herr Baxter. Wir freuen uns auf die Durchführung weiterer Batterie- und CSPG-Tests einschließlich Tests der Langzeitzyklisierungsleistung - ein weiterer entscheidender Beweis für die Leistung von CSPG als Batteriematerial.

Darüber hinaus ist die ungewöhnlich niedrige BET-Oberfläche (Brunauer-Emmett-Teller-Oberflächenanalyse) von 0,619 m2/g des CSPG des Unternehmens ein wichtiger Faktor für die Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien. Nur sehr wenige handelsübliche CSPG-Produkte haben eine Oberfläche von weniger als 1 m2/g (Quelle: Panasonic Corporation, 2015). Der Einsatz von Kohlenstoffen mit größerer Oberfläche in Lithium-Ionen-Batterien kann zu höheren Temperaturen in den Batterien und somit möglicherweise zu thermischem Durchgehen beitragen (thermisches Durchgehen bezeichnet ein katastrophales Versagen und Brand, in dem die Überhitzung zu weiterer Hitze führt, bis sämtlicher verfügbarer Brennstoff aufgebraucht ist). Brennbares Elektrolyt-Lösemittel ist ein Beispiel für einen Brennstoff in Lithium-Ionen-Zellen. Der Graphit verbrennt bei den in Batteriebränden erreichten Temperaturen nicht, Graphit mit großer Oberfläche kann jedoch zum Start des thermischen Durchgehens beitragen, welches sich später auf die Kathode ausbreiten könnte. Eine geringe Oberfläche gilt zudem als Voraussetzung für geringen irreversiblen Kapazitätsverlust.

Bei der Verwendung von kohlenstoffbasierten Materialien in Lithium-Ionen-Batterien besteht eine der Herausforderungen in der Ausbildung einer Festelektrolyt-Deckschicht (Solid Electrolyte Interface; SEI) um die Graphitpartikel nach der Formationsladung der Batterie. Durch den Verbrauch verfügbarer Lithium-Ionen führt die SEI-Schicht zu irreversiblem Kapazitätsverlust. Eine dünne SEI-Schicht ist daher wünschenswerter. Generall lässt sich sagen: Je geringer die Oberfläche, desto weniger Lithium geht bei der Bildung der SEI-Schicht verloren (und desto sicherer ist die Batterie) und desto geringer ist der irreversible Kapazitätsverlust.


FAZIT

Das Unternehmen ist mit den aktuellen Batterie-Testergebnissen zufrieden. AGC wird sich weiter um die Entwicklung, Optimierung und Skalierung seines Midstream-CSPG-Herstellungsverfahrens bemühen und weitere Tests des unternehmenseigenen CSPG in Lithium-Ionen-Batterien durchführen. Weitere Ergebnisse werden folglich bekanntgegeben werden.


Qualifizierter Sachverständiger

Donald K. D. Baxter (P.Eng.), President, Chief Executive Officer und Executive Director von AGC, hat den Inhalt dieser Pressemeldung in seiner Eigenschaft als qualifizierter Sachverständiger im Sinne der Vorschriften von NI 43-101 geprüft und freigegeben.


Über Alabama Graphite Corp.

Alabama Graphite Corp. ist ein kanadisches Unternehmen, das sich auf die Exploration und Erschließung von Flockengraphitvorkommen konzentriert. Des weiteren bemüht sich AGC darum, ein Unternehmen für Batteriematerialien und -technologien zu werden. Das Unternehmen ist über seine 100 %-Tochter Alabama Graphite Company Inc. (ein im US-Bundesstaat Alabama eingetragenes Unternehmen) tätig. Alabama Graphite Corp. hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem in der Entwicklung begriffenen Flockengraphitprojekt in den USA ein verlässlicher amerikanischer Langzeitlieferant von hochreinen Spezialgraphitprodukten zu werden. Das Unternehmen wird von einem erfahrenen Team geleitet, das zusammen mehr als 100 Jahre Erfahrung im Graphitbergbau, der Graphitaufbereitung, der Entwicklung von Spezialgraphitprodukten und -anwendungen und dem Graphitvertrieb hat. Alabama Graphite konzentriert sich in erster Linie darauf, sein Vorzeigeprojekt, das Graphitprojekt Coosa in Coosa County (Alabama), und sein Minenprojekt Bama in Chilton County (Alabama) zu explorieren und zu erschließen. Ein zusätzlicher Fokus des Unternehmens ist die Erforschung und Entwickung von firmeneigenen Herstellungs- und technologischen Verarbeitungsverfahren für Batteriematerialien.

Alabama Graphite Corp. besitzt sämtliche Mineralrechte (100 %) für diese beiden Graphitprojekte, die sich beide auf Privatgrund in den USA befinden. Die Projekte erstrecken sich über eine Grundfläche von mehr als 43.000 Acres und liegen in einem geopolitisch stabilen, bergbaufreundlichen Gebiet im Flockengraphitgürtel in Zentral-Alabama, der als Alabama Graphite Belt bekannt ist (Quelle: U.S. Bureau of Mines). Hier wurden in der Vergangenheit bereits bedeutende Mengen an kristallinem Flockengraphit gefördert. Die Lagerstätten in Alabama stellen insofern eine Besonderheit dar, als ein bedeutender Anteil des graphithaltigen Materials oxidiert ist und zu überaus weichem Gestein zersetzt wurde. Beide Projekte verfügen über Infrastrukturanschluss, eine gute Anbindung an wichtige Highways, Eisenbahnlinien, Stromleitungen und Wasserversorgung und befinden sich rund drei Stunden mit dem Lastwagen oder Zug vom Hafen in Mobile (Alabama), dem Tiefwasserhafen der Alabama Port Authority und im Hinblick auf das Frachtvolumen dem neuntgrößten Hafen in den Vereinigten Staaten (Quelle: U.S. Army Corps of Engineers/USACE), entfernt. Das günstige Klima im US-Bundesstaat Alabama ermöglicht den ganzjährigen Minenbetrieb. Der weltweit größte Marmorbruch, der 365 Tage im Jahr und 24 Stunden pro Tag in Sylacauga (Alabama) in Betrieb ist, befindet sich nur 30 Autominuten vom Graphitprojekt Coosa entfernt.

Wie am 13. Oktober 2015 bekanntgegeben wurde, beherbergt das Graphitprojekt Coosa eine NI 43-101-konforme angezeigte Mineralressource im Umfang von 78,5 Millionen Tonnen mit 2,39 % graphitischem Kohlenstoff (Cg) und ist damit die größte angezeigte Mineralressource aus Flockengraphit in den Vereinigten Staaten. Am 30. November 2015 meldete Alabama Graphite Corp. die Ergebnisse seiner NI 43-101-konformen wirtschaftlichen Erstbewertung (PEA) für das Graphitprojekt Coosa, die ein möglicherweise kostengünstiges Projekt mit potenziell positiver Wirtschaftlichkeit anzeigte. Die PEA beruht auf der Produktion von zwei fertigen sekundär verarbeiteten Spezialgraphitprodukten: beschichteter sphärischer Graphit (CSPG) und gereinigter, mikronisierter Flockengraphit (PMG). Die PEA ging nicht von der Produktion eines fertigen ROM-Graphitkonzentrats aus, was für andere konventionelle Flockengraphitprojekte typisch ist. Die Produkte, die AGC herzustellen gedenkt, sind auf die eigentlichen Bedürfnisse von Kunden im Bereich Clean Tech und Green Energy (in etwa saubere Umwelttechnologien und saubere grüne Energien) ausgerichtet. Diese Produkte sind sehr gefragt und erzielen die höchsten Preise im Flockengraphitbereich. Die Preisentwicklung in diesem Bereich ist in der Vergangenheit sehr stabil gewesen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem technischen Bericht mit dem Titel Alabama Graphite Corp. Preliminary Economic Assessment (PEA) on the Coosa graphite Project, Alabama, USA vom 27. November 2015, der von den unabhängigen Ingenieurbüros AGP Mining Consultants Inc. und Metal Mining Consultants Inc. angefertigt wurde und auf SEDAR (www.sedar.com) veröffentlicht wurde.

Anmerkung: Eine wirtschaftliche Erstbewertung hat vorläufigen Charakter, da sie abgeleitete Mineralressourcen umfasst, die aus geologischer Sicht als zu spekulativ gelten, um für wirtschaftliche Untersuchungen als Mineralreserven eingestuft werden zu können. Es kann nicht gewährleistet werden, dass die Ergebnisse der wirtschaftlichen Erstbewertung realisiert werden können.

* Abgeleitete Mineralressourcen gelten als zu spekulativ, um in wirtschaftlichen Untersuchungen berücksichtigt zu werden. Weitere Grabungen und/oder Bohrungen werden erforderlich sein, um die abgeleiteten Mineralressourcen in gemessene oder angezeigte Mineralressourcen umzuwandeln. Mineralressourcen, die keine Mineralreserven darstellen, sind nicht notwendigerweise wirtschaftlich rentabel. Es kann nicht gewährleistet werden, dass die Mineralressourcen - vollständig oder teilweise - in Mineralreserven umgewandelt werden können.

Für weitere Informationen und Neuigkeiten zum Unternehmen besuchen Sie bitte die Webseite www.alabamagraphite.com, wo Sie sich auch in unseren Newsverteiler eintragen können, oder folgen Sie uns auf Twitter, Facebook oder LinkedIn.



KONTAKTDATEN

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(416) 309-8641
apamplin@alabamagraphite.com

Alabama Graphite Corp.
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Toronto, Ontario M5X 1C7 KANADA
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Für Europa
Kai Hoffmann, Geschäftsführer Soar Financial Partners
T: +49 69 175 548320
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Haftungsausschluss für zukunftsgerichtete Informationen

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Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen typischerweise bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und sonstigen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge des Unternehmens bzw. andere zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukünftigen Ergebnissen, Leistungen oder Erfolgen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen direkt oder indirekt genannt wurden. Solche Faktoren beinhalten unter anderem die Interpretation und die tatsächlichen Ergebnisse von aktuellen Explorationsaktivitäten, Änderungen der Projektparameter im Zuge der Überarbeitung von Plänen, zukünftige Graphitpreise, mögliche Abweichungen beim Mineralgehalt bzw. bei den Gewinnungsgraden, unerwartet auftretende maschinelle oder verfahrenstechnische Mängel, Nichterfüllung der Leistungen durch die unter Vertrag stehenden Parteien, arbeitsrechtliche Streitigkeiten sowie andere im Bergbau typischerweise auftretende Risiken, Verzögerungen bei den behördlichen Genehmigungen, bei Finanzierungstransaktionen bzw. bei der Exploration sowie jene Faktoren, die in den öffentlich eingereichten Unterlagen des Unternehmens bekannt gegeben werden. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren außerdem auf einer Vielzahl von Annahmen, unter anderem dass: die Vertragsparteien Waren und/oder Dienstleistungen im vereinbarten Zeitrahmen erbringen; die für die Exploration benötigte Ausrüstung planmäßig verfügbar ist und keine unvorhergesehen Ausfälle eintreten; kein Arbeitskräftemangel oder keine Verzögerung eintritt; Anlagen und Ausrüstung wie angegeben funktionieren; keine ungewöhnlichen geologischen oder technischen Probleme auftreten; und Labordienste bzw. damit zusammenhängende Dienstleistungen verfügbar sind und vertragsgemäß erbracht werden.

Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den Meinungen und Schätzungen des Managements zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Aussagen und Alabama Graphite Corp. ist (mit Ausnahme von gesetzlichen Vorgaben) nicht verpflichtet, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, sofern sich diese Annahmen, Schätzungen und Meinungen bzw. die jeweiligen Umstände ändern sollten. Den Anlegern wird empfohlen, sich nicht vorbehaltslos auf zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen.

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