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Scotiabank-Portfoliomanager: Gold als Basis für den unvermeidlichen Neustart des Systems

23.01.2016  |  Redaktion
Jamie Carrasco, ein Portfolio-Manager der kanadischen Bank of Nova Scotia, ist der Ansicht, dass eine Neuausrichtung des Währungssystems nur eine Frage der Zeit ist. Dies sagte er neulich in einem Interview, das auf der Webseite MidasLetter.com veröffentlicht wurde. Das aktuelle System werde nur vom Kreditwachstum und den Zentralbanken am Leben erhalten, doch die Höhe der Schulden seit mittlerweile so hoch, dass die Wirtschaft stark darunter leidet.

Aus diesem Grund sei es früher oder später nötig, das System neu zu starten. "Historisch gesehen bildete Gold immer die Grundlage dafür", so Carrasco. "Aus diesem Grund mag ich Gold. Ich denke, mit Edelmetallinvestitionen liegt man genau richtig. Auf jeden Fall geben sie eine gewisse Sicherheit."

Der Finanzexperte betonte außerdem, dass die Preisbildungsmechanismen an den Aktienmärkten schon seit Langem gestört sind und die Entwicklung der Kurse allein auf die derzeitige Geldschwemme zurückzuführen sei. Es gäbe so viele Schulden, aber so wenig Wachstum, dass echtes Kapital verdrängt würde - dies sei in Wirklichkeit der "Tod des Geldes."

Carrasco zufolge werden Gold und der Dow Jones im Falle einer scharfen Korrektur oder eines Börsencrashs wieder auf dem gleichen Niveau notieren. Historisch gesehen sei das während einer Baisse oft der Fall gewesen, beispielsweise in den 1930er Jahren, als der Dow bei 35 Punkten stand und der Goldpreis 35 Dollar betrug, oder in den 1970ern, als der Dow bei 800 Punkten notierte und Gold auf 800 USD stieg. "Die Nachfrage nach physischem Gold schnellt in die Höhe. Die Preise spiegeln das derzeit nicht wieder, früher oder später werden sie es aber," schätzt der Experte. Er weist zudem darauf hin, dass auch die Zentralbanken nicht länger Gold verkaufen, sondern ihre Bestände massiv erhöhen.

Neben physischem Goldkäufen rät Carrasco in dem Interview zu Investitionen in den Minensektor. Vor allem die kanadischen Goldproduzenten seien derzeit sehr empfehlenswert, da sie vom schwachen kanadischen Dollar sowie dem niedrigen Ölpreis profitieren.


© Redaktion GoldSeiten.de



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