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Gold und Silber - Märkte am Scheideweg!

03.02.2016  |  Philip Hopf
Vielleicht musste es so kommen, manche werden sagen, es war unausweichlich, Gold und Silber, aber auch die Begleitmusik Euro, befinden sich am Scheideweg. Das Jahr 2015 konnte nicht mit einem großen Paukenschlag beschlossen werden, welcher den Boden in den Metallen eingeläutet hätte. Stattdessen befand sich vor allem Gold in einer Struktur, die sich am besten als Bermudadreieck beschreiben lies.

Vieles ging rein, nichts kam raus. Sowohl die Bullen als auch die Bären schickten ihre Truppen ins Feld sich über die Marken von 1104 $ hinwegzusetzen und auf der anderen Seite die Marke von 1064 $ zu unterschreiten. Den Bären gelang es dabei ein Tief bei 1046 $ auszubauen und die Bullen sind momentan im Begriff die Gewässer oberhalb von 1104 $ auszuloten. Silber befindet sich stattdessen in einer etwas komfortableren Lage, wie es bereits im Jahr 2015 des Öfteren der Fall war.

Während das gelbe Metall seine kritischen Grenzen auslotet und die Bären an den Rand von drastischen Umwegen zu zwingen versucht, liegt Silber ruhig vor Anker, mit den kritischen Marken in deutlicher Entfernung. Zwar wurde die erst Schwelle von 14.29 $ überschritten, was uns auch zu erhöhter Wachsamkeit zwingt, aber erst über 14.74 $, ja sogar erst mit einem nachhaltigen Ausbruch über 15.32 $ sind die Bären in wirklicher Gefahr, einen erheblichen Umweg einschlagen zu müssen, um ihre Mission finales Tief zu vervollständigen.

Wie reiht der Euro sich nun in diese Entwicklung mit ein? Der Gleichklang Metalle runter Euro runter, den wir seit 2011 beobachten, wobei der Euro sich da bereits seit 3 Jahren in einer Korrektur befand, geht auch aktuell weiter. Der Euro hat sich dabei aber nochmals in den letzten Wochen am Ausbau einer Gegenbewegung versucht. Die aber bislang von den Bären an der letzten Ausfahrt bei 1.1025 $ verhindert wurde. Dennoch schwebt diese Option noch immer über dem Markt, daran konnten auch die Versuche den Markte wieder in sichere Regionen unter 1.0807 $ zu drücken nichts ändern.

Die Bären sind noch nicht wieder fest im Sattel. Unbestritten bleibt für uns aber auch hier, dass der Euro seinen Boden nicht gefunden hat. Zu diesem Schluss bringt uns auch die Entwicklung des Dollar Index, welcher sich noch immer in einer klaren Aufwärtsstruktur befindet und die letzten Rücksetzer sich alle in einer klar korrektiven Natur etabliert haben. 


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Was bedeutet diese Ausgangslage für den Verlauf innerhalb des ersten Quartals. Alle drei Märkte haben ihre Tiefs nicht gesehen, dass ist für uns ein unbestrittener Umstand. Wir müssen zwar speziell bei Gold den Spielraum einräumen, dass sich der Markt, sollte ein Ausbruch über die Marke von 1128.90 $ gelingen, in Richtung des letzten markanten Hochs bei 1192.70 $ vorarbeitet. Dazwischen liegt zwar mit 1153 $ nochmals eine Marke, welche die Bären wieder direkt ins Spiel bringen würde und die bisherige Zählung am Leben erhalten würde, wir halten dies aber über 1128.90 $ für eher unwahrscheinlich.

Unsere Einschätzung würde sich dann deutlich zu Gunsten des Umweges über 1192.70 $ verschieben. Wenn es auch noch weit entfernt liegt, so muss man auch die Option eines Ausbruches über 1192.70 $ diskutieren. Es muss dabei klar gesagt sein, ein solcher Ausbruch würde keinen Boden erzwingen, im Gegenteil. Die Option auf einen Abschluss der Korrektur in 2016 wäre damit mehr oder minder zu Nichte gemacht. Oberhalb von 1192.70 $ eröffnen sich Regionen des Charts, von 1300 $ Plus. Dieser Ausflug lässt sich nicht binnen kurzer Zeit erledigen, noch kann er so schnell korrigiert werden.

Wir sind in Anbetracht dieser Möglichkeiten über die Gebühr froh, so vehement unter 1100 $ zum Aufbau von langfristigen Longs aufgerufen zu haben. Das vermeintliche Risiko, in den noch fallenden Markt zu kaufen, zahlt sich nun aus. 


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