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Warum nicht soziale Marktwirtschaft im Sinne Erhards?

23.02.2016  |  Vertrauliche Mitteilungen
Mit seinem Konzept der "sozialen Marktwirtschaft" gelang es Ludwig Erhard, den Spagat zwischen sozialer Verantwortung für Millionen von Kriegsgeschädigten in Deutschland mit den freiheitlichen marktwirtschaftlichen Notwendigkeiten für den Aufbau von Nachkriegs-Deutschland zu verbinden.

Einer seiner "Schlüssel zu mehr Freiheit" (vor allem ökonomisch) lag darin, den Leistungswilligen und -bereiten den Großteil ihrer erbrachten Leistung zu belassen und zum Beispiel den Inhaberbetrieben (= mittelständische Betriebe) über die Steuerbefreiung einbehaltener Gewinne ausreichende Selbstfinanzierungsmöglichkeiten und einen großen Anreiz zu Mehrleistung zu bieten. Auch die Sozialleistungen waren noch kein "Alternativeinkommen" wie es die sozialistischen Politfunktionäre ab den 1968er Jahren einführten, sondern bestenfalls ein unbefriedigendes "Überlebensentgelt“.

Wer zur Mit hilfe am "deutschen Aufbau" bereit war, wurde dafür nicht fürstlich belohnt, sondern bei Unwilligkeitgesellschaftlich verachtet, gleichzeitig aber auch nicht von der Gesellschaft fallengelassen. Zumindest war die "Hilfe zum Lebensunterhalt" kein Anreiz dafür, nach Deutschland zu kommen, sondern es handelte sich tatsächlich um eine "Nothilfe".

Mittlerweile haben sich ganze Sozialindustrien darauf spezialisiert, die Politfunktionäre als Helfer mißbräuchlich einzubeziehen, die Fleißigen - darunter besonders die selbständigen Unternehmer - auszuplündern und mit Hilfe von Gesetzen neue Begünstigtenkreise zu schaffen, die gegen die leistenden Bürger mit dem Wunsch nach mehr Umverteilung aufgehetzt werden. Kurioserweise ging es weder den "Aufgehetzten", scheinbar Begünstigten noch den Ausgeplünderten trotz zunehmender Umverteilung wesentlich besser, sondern es waren und sind überwiegend die Sozialfunktionäre, die aus Plünderung und Umverteilung selbst komfortabel leben können.

Weil angesichts der wirtschaftlichen Erfolge die deutsche Bevölkerung zunehmend in Beschäftigung gelangte und die Betreuungsklientel statt zu wachsen zu sinken drohte, forderten die Vertreter der Sozialindustrie sowie deren politische Vertreter in sämtlichen "etablierten" Parteien nach zusätzlichem Betreuungspotenzial durch Immigration.

So negativ die Masseneinwanderung durch Angela Merkels Aufruf sich nun gesellschaftlich und im Hinblick auf die gestiegene Kriminalität darstellt, so bringt sie auch etwas Gutes mit, weil sie nun das absurde Umverteilungssystem unter dem Fetisch der Armenhilfe endgültig zum Platzen bringt. Zum einen können die Millionen "Gäste" nicht dauerhaft auf Kosten der Leistenden versorgt werden und zum anderen sinkt die Akzeptanz bei der heimischen, ausgeplünderten Bevölkerung, die gesamte arme Welt zu unterhalten und dabei die eigene Altersversorgung zu opfern.

Trotz der veröffentlichten Lügen durch Sozialpolitiker und deren durch den Staat bezahlte pseudowissenschaftliche Claqueure stützt die Masseneinwanderung Armer und Ungebildeter nicht die deutschen Sozialsysteme und macht sie zukunftsträchtig, sondern beschleunigt ihren Zusammenbruch.

In dem Deutschland vor dem 31.12.2015 schien dieser Weg als "alternativlos" durch Berlins Machthaber - auch gegen die Mehrheit des Volkes - sowohl durchgesetzt zu werden als auch unumkehrbar zu sein. Seit Januar 2016 sieht die Welt nun völlig anders aus.

Wegen der "Massenbelästigungen oder -vergewaltigungen“ von Frauen durch Merkels Gäste vollzieht sich ein Qualitätswandel in der Mitte der Gesellschaft. Selbst die durch Propaganda verblendeten "Gutmenschen" überdenken ihre ursprüngliche Haltung, weil sie - aus Angst vor eigenen physischen Repressalien getrieben - erstmals eine kritische Kosten-Nutzen-Analyse der Massenimmigration anzustellen scheinen und erkennen, daß ihr geglaubter Reichtum, unabhängig davon, ob dieser durch Sozialansprüche, erarbeitetem oder über vererbtes Vermögen erzielt wurde, letztlich nur wenig ausgelebt werden kann, wenn man "auf der Straße" Angst haben muß.

Damit ist das Konzept offener Sozialsysteme mit "Vollkaskoversorgung" aller Arbeitsunwilligen, -unfähigen und Kriminellen endgültig gescheitert. Ebenso als "zum Scheitern verurteilt" anzusehen ist das Konzept von Internationalen Organisationen und Großkonzernen, durch Migration Märkte auszubauen und Sozialsysteme zu stützen. Die sich fortsetzende Krise wird ausreichenden Druck auf große Bevölkerungsteile erzeugen, so daß die Bereitschaft zum Teilen kaum noch vorhanden sein wird; insbesondere wenn Merkels Gäste besser als sie selbst versorgt werden.

Erst durch diesen Mentalitätswechsel wird nun der notwendige Ruck durch die deutsche Gesellschaft möglich, welcher auch notwendig ist, um eine neue Wohlstandswelle erzeugen oder aufbauen zu können. Diese deutet sich bereits für Deutschland an.

Längst hat China zusammen mit der eurasischen Nation Russland den Grundstein für einen gewaltigen und interessanten Zukunftsmarkt entlang der "neuen Seidenstraße“ gelegt (Näheres dazu bei "Wirtschaft aktuell" als kostenlose Leseprobe unter Adressangabe bei: info@hamerbrief.de). Statt des mühsamen, aufwendigen Seeweges werden in wenigen Jahren die Waren schneller über den Landweg von China nach Europa gelangen können.

Entlang dieser Handelsroute wird eine Boomregion auf dem eurasischen Kontinent entstehen, die ein gewaltiges Nachfrage- und Investitionspotenzial mit sich bringt. Nicht mehr lange werden Angela Merkel und ihre transatlantischen politischen Funktionärskollegen es aus Gehorsam zu Washington schaffen, die deutsche Wirtschaft von diesem gewaltigen Zukunftsmarkt fern zu halten.

Es dürfte von Washington kaum noch aufzuhalten sein, Europa durch korrupte Machthaber sich selbst von diesem gewaltigen Markt ausgrenzen zu lassen und den US-Firmen den Vortritt zu ermöglichen. Zum einen hat die US-Politik in der Vergangenheit einen immensen politischen Schaden bei den dominanten Ländern (China und Russland) hinterlassen, daß eine Zusammenarbeit mit amerikanischen Firmen schwierig wird. Zum anderen er kennt auch die europäische Wirtschaft immer deutlicher, daß die bedingungslose Gefolgschaft zu Washington zu teuer und möglicherweise unvorteilhaft geworden ist.

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind schon aufgrund ihrer geographischen Lage prädestiniert dafür, eine gewaltige Boomphase für mindestens 100 Jahre durch den Aufbau des eurasischen Marktes dank der eben genannten "neuen Seidenstraße" zu schaffen. Wer immer mit westlicher Mentalität an diesem Wirtschaftsraum teilhaben möchte, findet seine günstigsten - besonders rechtlich und gesellschaftlich - Bedingungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vor, so daß es sich empfiehlt, über diese Länder wirtschaftlich in diesem Raum tätig zu werden.

Wenn also die westliche Welt über dieses geographische Kerneuropa an dem gewaltigsten neuen Zukunftsmarkt teilhaben möchte, wird dies auch entsprechend positive ökonomische Konsequenzen in diesen Ländern haben. Es wird derjenige von diesen positiven Konsequenzen profitieren, der sich auch gesellschaftlich und politisch auf diese Entwicklung vorbereitet. Warum also nicht eine Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft?

Grundvoraussetzung für eine Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft ist die Begrenzung der Sozialbegünstigten auf einen Kreis, der von der hiesigen Bevölkerung akzeptiert wird. Dazu gehören vor allem eine kulturelle Verbundenheit sowie die gemeinsame Rückbesinnung auf den Leistungs- und Aufbauwillen. Es muß ein Mentalitätswechsel von der derzeitigen siechenden Umverteilungsgesellschaft zurück zur leistungsbereiten und -orientierten Aufbaugesellschaft gelingen.

Dazu ist es unerläßlich, den Leistungs bereiten und -willigen wieder den Löwenanteil ihrer Leistung zu belassen. Auch unternehmenssteuerrechtlich muß die Selbstfinanzierung wieder ermöglicht werden, indem die im Unternehmen verbleibenden Gewinne, solange sie im Unternehmen verbleiben, steuerlich nicht angetastet werden. Vielleicht wäre eine Dividendenabgabe statt einer Körperschaftssteuer der richtige Weg, weil sie es auch ausländischen Eigentümern ermöglicht, sich gerecht - wie jeder Deutsche auch - an den hiesigen Kosten zu beteiligen statt sich die Körperschaftssteuer an der Grenze zurückerstatten zu lassen. Es gibt noch eine ganze Anzahl weiterer positiver Vorschläge, wie eine Renaissance der "sozialen Marktwirtschaft" im Sinne von Ludwig Erhard umgesetzt werden könnte.

Es war vor allem das Anliegen vieler Leser, die diesen etwas lang ausgefallenen Beitrag sinnvoll erscheinen lassen. Wichtig schien mir auch angesichts der dramatischen Einzelmeldungen die Vision aufzuzeigen, die eine der gewaltigsten Wohlstandsphasen in der Zukunft begründen könnte. Manchmal muß es erst so schlimm kommen, daß die Leute aufwachen, um wieder bereit zu sein, gemeinsam anzupacken und die Zukunftschancen zu meistern.


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus dem Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft & Geldanlage, Nr. 4168



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