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Kaufpanik im Goldsektor. Jetzt nur die Ruhe bewahren!

10.02.2016  |  Marcel Torney
Der Goldpreis notiert zum ersten Mal seit dem Sommer 2015 oberhalb der Marke von 1.200 US-Dollar. Goldaktien haben den Rallymodus aktiviert und konnten quasi aus dem Stand um 50% oder mehr nach oben springen. An dieser Stelle sei stellvertretend nur auf die Entwicklung des Arca Gold Bugs Index in den letzten Handelstagen verwiesen.

Kurzum: Es ist wieder Dampf im Kessel. Die Rahmenbedingungen stimmen und das brachte die Anleger und Investoren wieder zurück in den Goldsektor. Allerdings dürfte ein Großteil der Anleger nach wie vor an der Seitenlinie stehen und sich (ungeduldig) fragen, wann man den Einstieg nun wagen könne. Die Angst, den anrollenden Zug zu verpassen, ist mindestens so stark ausgeprägt, wie die Angst, das Falsche zu tun und in das mögliche Ende der Rally hineinzukaufen ...

Sie kennen uns als (notorische) Gold(aktien)optimisten. Und obwohl wir das aktuelle Szenario einer Erholung im Goldsektor im Gegensatz zu vielen anderen Analysten und Kommentatoren im Vorfeld richtig skizzierten, überraschte auch uns die enorme Dynamik der Aufwärtsbewegung. Der Markt hat nun aber in dieser Woche wichtige Marken erreicht (Gold die 1.200 US-Dollar, der Arca Gold Bugs Index die 155 Punkte etc.).

Temporäre Rücksetzer, die mitunter auch kräftiger ausfallen könnten, sollten nun nicht überraschen. Doch diese kreieren auf mittlere Sicht neue Chancen.

Unabhängig davon, dass es in den nächsten Handelstagen durchaus zu Rücksetzern kommen könnte, zeigen sich die Rahmenbedingungen für Gold und Goldaktien im Vergleich zum Jahresende 2015 noch einmal deutlich verbessert. Wichtige Faktoren sprechen für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den kommenden Monaten. Stellvertretend sei auf den angezählten Greenback und die positive Entwicklung der Bestände physisch besicherter ETF verwiesen.

Einen kühlen Kopf zu bewahren, ist aber gerade jetzt unabdingbar. Und das gilt sowohl für diejenigen, die sich bereits in den Goldsektor eingekauft haben und nun auf schönen Gewinnen sitzen, als auch für diejenigen, die noch an der Seitenlinie auf die richtige Gelegenheit zum Einstieg warten. Die erste Gruppe (zu der auch die Leser unserer Publikationen gehören dürften) sollte jetzt nicht den Fehler machen und die aufgelaufenen Gewinne für die Zukunft hochrechnen.

Vielmehr sollte zumindest in Erwägung gezogen werden, Strategien zur Gewinnabsicherung zu verfolgen. Die zweite Gruppe braucht Geduld und Entschlusskraft, sollte es tatsächlich in den nächsten Tagen zu Rücksetzern kommen. Überstürztes Handeln ist selten zielführend. Rücksetzer wird es geben und diese sind sogar wünschenswert, denn anderenfalls droht die Überhitzung des Marktes ...


© Marcel Torney
www.rohstoffjournal.de



Weitere Details und konkrete Handelsempfehlungen finden interessierte Leser in unseren börsentäglichen Publikationen und in unseren aktuellen ThemenJournalen (u.a. SilberaktienJournal und GoldaktienJournal) unter www.rohstoffjournal.de.



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