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Peter Schiff über Negativ-Zinsen, einen steigenden Goldpreis und das weitere Vorgehen der Fed

12.02.2016  |  Redaktion
Greg Hunter von USA Watchdog hatte jüngst erneut die Gelegenheit, Peter Schiff bezüglich seiner Einschätzung zur aktuellen Lage an den Finanzmärkten zu befragen.

Der bekannte Wirtschaftsexperte glaubt, dass keine weitere Zinserhöhung durch die US Federal Reserve zu erwarten sei, im Gegenteil, er rechne mit Senkungen: "Ich sehe eine recht hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass wir vor Ende des Jahres Zinssätze von 0% erleben werden, außerdem glaube ich, dass QE4 kommen wird. Wir werden sehen, ob die Fed in den negativen Bereich senkt, doch letztendlich wird sie es tun."

In Bezug auf die fallenden Märkte erklärt Schiff: "Bei jedem Rückgang hat die Fed eingegriffen und entweder eine weitere Runde QE gestartet oder angedeutet, dass QE bald kommen wird. Ich hatte gesagt, wenn sie im Dezember (2015) die Zinssätze anheben, dann schließen sie diese Möglichkeit aus, denn nach so kurzer Zeit wieder auf QE zurückzugreifen, würde ihrer Glaubwürdigkeit zu sehr schaden. Das ist der Grund, warum der Markt immer weiter einbricht und die Fed es nicht beenden kann. In dieser Hinsicht hatte ich recht."

Die Folgen der Zinsentscheidung vom vergangenen Dezember kommentiert Schiff wie folgt: "Alle haben gesagt, wenn die Fed die Zinsen anhebt, wird der Dollar steigen und Gold unter die Räder geraten. Nun, was ist passiert: Der Dollar ist unter die Räder geraten und Gold ist gestiegen. Der Dollar befindet sich auf einem Vier-Monats-Tief und Gold ist so in etwa um 100 $ je Unze gestiegen. [...] Das ist genau, was ich angekündigt hatte."

Schiff, der mit seinen Prognosen oft ins Schwarze getroffen hat, rechnet mit einem weiteren deutlichen Anstieg des Goldpreises, es habe gerade erst begonnen. Auch gegenüber Silber ist er sehr bullisch eingestellt.



© Redaktion GoldSeiten.de



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