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Steht der Goldsektor womöglich vor einer Neubewertung?

12.02.2016  |  Marcel Torney
Der Goldsektor strotzt in diesen Tagen vor Vitalität. Angesichts der enormen Kurssteigerungen, die viele Produzentenaktien zuletzt verzeichneten, kommen Erinnerungen an die Jahre 2009 bis 2011 hoch. Wie ist jüngste Erholung nun einzuordnen? Ganz konkret gefragt: Steht der Sektor womöglich vor einer Neubewertung?

Um dieses zu bewerten, lohnt ein Blick auf das ganze Drumherum. Eines jedoch vorweg: Es gibt so Gemengelagen, die aus unserer Sicht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, eine Phase stark steigender Gold- und Silberpreise einzuleiten. Die aktuelle könnte so eine sein ...

Bei der Bewertung der aktuellen Situation sollte man neben den fundamentalen Aspekten auch die charttechnischen heranziehen. Nun muss man selbst kein Freund der Charttechnik sein, allerdings machen große Adressen ihre Entscheidungen von ihr abhängig, sodass eine charttechnische Betrachtung auch für Chartmuffel unausweichlich ist. In den letzten Jahren der zermürbenden Korrektur gab es schon einige mehr oder weniger aussichtsreiche Erholungsversuche.

Zur lethargischen Grundstimmung und zur vollständigen Desillusionierung, die den Sektor noch im vierten Quartal 2015 fest im Griff hatte, führte sicherlich auch der Umstand, dass die zu beobachtenden Erholungsversuche in schöner Regelmäßigkeit in sich zusammenfielen. Sie endeten fast ausnahmslos unterhalb der Niveaus vorheriger Erholungen. Und das ist genau der Unterschied zur aktuellen - bezeichnen wir sie einmal als - Zwischenrally. Diese pulverisierte förmlich wichtige Widerstände, an denen die letzten Erholungsversuche scheiterten. Das zieht neue Käufer in den Markt und hält den Aufwärtsdrang hoch.

Zu den wichtigen fundamentalen Aspekte gehören neben dem schwachen US-Dollar auch das planlose Agieren der Zentral- und Notenbanken und deren mehrheitlich stark expansive Geldpolitik. Zudem ist Gold als sicherer Hafen nicht nur vor dem Hintergrund geopolitischer Risiken gefragt. Vielmehr ziehen zahlreiche Anleger ihr Kapital aus den implodierenden Aktienmärkten ab und suchen zunehmend die Sicherheit des Goldes.

Trotz der zu beobachtenden Erholung des Goldsektors herrscht bei der Mehrheit der Anleger noch immer verbreitet Skepsis in Bezug auf Gold- und Silber(aktien) vor. Das ist wiederum eine gute Basis für die Fortsetzung der Erholung. Vorsicht sollte man walten lassen, wenn eingefleischte Goldpessimisten ihr Fähnchen drehen und eine neue Goldrally ausrufen!

Zwar hatten wir das aktuelle Szenario in dieser Form bereits Ende 2015 so erwartet und in unseren Kommentaren an dieser Stelle so skizziert, die Dynamik mit der die Rally derzeit vonstatten geht, ist allerdings auch für uns überraschend. Übergeordnet bleiben wir sehr bullisch für den Goldsektor und gehen von der Fortsetzung der Erholung aus.

Kurzfristig ist jedoch mit Rücksetzern zu rechnen. Angesichts der zurückliegenden Kursgewinne und der daraus resultierenden Neigung zu Gewinnmitnahmen sollte das nicht überraschen. Vielmehr kreieren sich aus Rücksetzern Chancen für den (Wieder)Einstieg. Interessante Kandidaten für einen etwaigen (Wieder)Einstieg präsentieren wir im oben genannten Themenreport.

Um die Frage aus der Überschrift noch einmal aufzugreifen: Noch ist es zu früh, diese abschließend mit einem Ja zu beantworten. Der Markt ist jedoch auf einem sehr guten Wege. Die Chance auf eine nachhaltige und dynamische Trendwende im Goldsektor war in den letzten Jahren noch nie so groß ...


© Marcel Torney
www.rohstoffjournal.de



Weitere Details und konkrete Handelsempfehlungen finden interessierte Leser in unseren börsentäglichen Publikationen und in unseren aktuellen ThemenJournalen (u.a. SilberaktienJournal und GoldaktienJournal) unter www.rohstoffjournal.de.



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