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Gold: der sichere Hafen

20.02.2016  |  Prof. Dr. Thorsten Polleit
Für Anleger im Euroraum ist das Gold eine attraktive Alternative zu Euro-Bankguthaben.

Der jüngste Goldpreisanstieg - am 11. Februar 2016 erreichte er kurzzeitig 1.263 USD/oz - ist einhergegangen mit einem deutlichen Zuwachs der Goldnachfrage seitens der "Exchange Traded Funds" (ETFs).

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Quelle: Bloomberg


Gold-ETFs werden vor allem auch von institutionellen Investoren nachgefragt. Dass gerade sie wieder Interesse am Gold haben, lässt sich durch die jüngst wieder nachlassenden Zinssteigerungserwartungen in den USA erklären.

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Quelle: Bloomberg
*Staatsanleihezins


Niedrige Zinsen sind prinzipiell positiv für die Goldnachfrage, weil sich die Goldhaltung verbilligt (dem Goldhalter entgehen keine Zinsen, die er andernfalls mit dem Erwerb von zinstragenden Wertpapieren erzielen kann).

Dabei ist jedoch zu beachten, dass der US-Dollar seit Herbst 2011 gegenüber allen wichtigen Währungen aufwertet. Das war verbunden mit einem Rückgang des Goldpreises in US-Dollar.

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Quelle: Bloomberg
*Handelsgewichteter Wechselkurs. Steigt die Linie, wertet der US-Dollar auf, fällt die Linie, wertet er ab.


Solange der Greenback seine Funktion als "sicherer Hafen" noch erfüllt, wird er ein ernster Konkurrent zum Gold bleiben. Der Anstieg des Goldpreises in US-Dollar wäre damit zwar nicht ausgeschlossen, er bliebe aber "gedeckelt".


Goldpreis in Euro

Anders stehen die Dinge für den Goldpreis in Euro gerechnet. Er dürfte insbesondere von den wachsenden Problemen im Euro-Bankensektor beeinflusst werden. Der überdimensionierte Euro-Bankapparat leidet nicht nur unter geringer Profitabilität. Viele Euro-Banken könnten noch durch Kreditausfälle in eine äußerst schwierige Lage geraten.

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Quelle: Bloomberg



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