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Interview: Was lässt alle Währungen gegenüber Gold einbrechen?

08.03.2016  |  Redaktion
In einem Interview mit PickingAlpha.com sprach der Mark O'Byrne, der CEO von GoldCore, kürzlich darüber, was den Goldpreis derzeit in allen Währungen steigen lässt. Wie GoldCore.com berichtete, liegt der Kurs des gelben Metalls seit Jahresanfang in US-Dollar bereits 20% im Plus. In Euro ist der Preis um 19% gestiegen, in Pfund Sterling sogar um 24%.



Der starke Goldpreisanstieg und die Frage, ob dieser nachhaltig ist, wurden erörtert. Außerdem geht es im Interview auch um die britische Wirtschaft vor dem Brexit-Referendum, die Anfälligkeit des britischen Pfunds aufgrund des zweitgrößten Leistungsbilanzdefizits in Großbritanniens Nachkriegsgeschichte und um die Londoner Immobilienblase. Der Goldexperte sieht darin wichtige Faktoren für den Kursanstieg des Edelmetalls in britischen Pfund.

Zudem diskutierte O'Byrne die Tatsache, dass die chinesische Wirtschaftsabkühlung kaum Auswirkungen auf die Nachfrage des Landes nach Gold hat. Die wöchentliche Nachfrage an der Shanghai Gold Exchange sei stabil geblieben, da die Chinesen Gold vor allem als Wertanlage betrachten und wenig Vertrauen in ihre Fiatwährung hätten. Dieser Trend wird sich nach Einschätzung des Experten auch künftig fortsetzen.

Eine ähnliche Haltung gegenüber dem Edelmetall lässt sich O'Byrne zufolge in Indien beobachten. Die zusätzliche indische Verbrauchssteuer von 1% auf Gold, welche Anlass für einen Streik vieler Juweliere im Land war, könne kurzfristig zu einem Rückgang der Nachfrage führen. Langfristig habe sich bisher jedoch erwiesen, dass die Maßnahmen der Regierung nichts an der Beliebtheit des gelben Metalls in Indien ändern können.

Gold ist dem Experten zufolge in diesem Jahr bisher die stärkste Währung der Welt. Die Preise sind in allen Währungen deutlich gestiegen - oder, um es anders auszudrücken: Fiatwährungen werten ab und verlieren im Vergleich zu Gold erneut an Wert ... wie sie es auch langfristig tun.


© Redaktion GoldSeiten.de




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