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Völkerwanderung II: Wir schaffen das - aber nicht wie zentral geplant

25.03.2016  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
Murren über Multi-Kulti

Natürlich gab es Viele, die mit dem Multi-Kulti damals vor etwa 16 Jahrhunderten, wie heute auch. absolut nicht einverstanden waren. Aber sie wurden damals wie heute nicht gehört.

Damals wie heute bangten die Unzufriedenen um ihre Pöstchen und Gehälter und so schwiegen sie, teils mit zusammengebissenen Zähnen. Sie hatten strenge Anweisungen von oben, die Asylanten nicht einmal schief anzusehen, man brauchte sie zur Landesverteidigung, als Steuerzahler und zur Sicherung der Grenzen. Man wollte deren aggressive Triebe durch Güte und Hilfsbereitschaft schon im Ansatz am Stamm verdorren lassen. Das Gutmenschentum triumphierte damals, und heute wieder. Linksgrüne Edelmenschen-Ballungen heulen derzeit vor Begeisterung.

Die folgende Notiz des hohen römischen Beamten Appolinaris, an hoch kultivierte und verfeinerte Lebensart gewöhnt, könnte mit seiner Realitätsnähe fast Anlass zu Heiterkeit geben:

"Nun bin ich zwar gesund" (er meint wirtschaftlich)
"Allein wie musst Du, heiterer Liebesgesang, dich doch vor mir verbergen
Da ich des langhaarigen Volkes Tischgenosse bin" (die als "Barbaren" bezeichneten Germanen trugen lange, wüste, meist verfilzte und ungepflegte Haarprachten, den Römern, nebst den penetranten Gerüchen, ein Gräuel)
"Habe germanische Worte auszuhalten
Muss doch wieder und wieder sehr ernsthaft
Was der burgundische Vielfraß grauslich vorsingt, auch noch lauthals loben
Der sich dazu den Kopf mit ranzger Butter reichlich salbte
Derselbe Unflat, der dann dem armen Römer
Ganz früh am Morgen schon
Zehn saftige Portionen Knoblauch und Mengen elender Zwiebeln
Mir kraftvoll rülpset entgegen."

Asylanten hatten, wie man hier liest, anscheinend schon damals etwas andere Sitten und Gebräuche, die dann den vom Virus der Willkommenskultur erfassten Gutmenschen desöfteren denn doch stark gewöhnungsbedürftig erschienen.

So wurden in der Schweiz unlängst in Klassenzimmern die Kreuze von den Wänden entfernt, und die Gutmenschen verlangten lautstark, dass auch die tausende von Gipfelkreuzen auf den Bergen sang- und klanglos in die Schlüfte und Grüfte geworfen werden müssten, da nun mal Kreuze die Gefühle der Asylanten gröblich verletzen würden.

Letzteres harrt bisher noch der Ausführung, da die Proteste der Bevölkerung zu stark waren und sind. Auch hat die Schweiz per Volksabstimmung ein Minarettverbot erlassen, was die Brüsseler Flüchtlingskommissare zur Weißglut bringt.

In Berlin gab es kürzlich auch zumindest Erstaunen unter den guten Helferscharen und grün lackierten Vollkornsozialisten, als Asylanten die standardisierten Hilfspakete des Deutschen Roten Kreuzes aus höheren Stockwerken erst wütend auf die befahrene Straße warfen, und dann darauf ausgiebig urinierten. Hauptgrund: In einer der Paketkonserven waren u. a. kleine Stücke Schweinefleisch enthalten und auch das Kreuzsymbol auf der Verpackung (wenn auch rot) traf auf gewisse Empfindlichkeiten.


Das große Finale mit Hallali - Lehrstück ohnegleichen

Am Ende der Völkerwanderung lässt sich das Ergebnis wie folgt zusammenfassen:

Die Gutmenschen Roms und die Führung, die Söldner brauchte, hatten den Asylantenströmen die Grenzen geöffnet und Aufnahme gewährt, wenngleich nicht ohne Selbstsucht (insbesondere Kriegsdienste). Die Fremden übernahmen schrittweise die Macht und das Reich. Grob gesprochen übernahmen die Franken Gallien bzw. Frankreich, die Vandalen Nordafrika, die Ostgoten das heutige Italien, die Westgoten Spanien, die Angeln und Sachsen Britannien, und sogar Helvetien, damals (heute völlig undenkbar) noch ganz ohne Banken, Heidi und Rösti, ging Rom an die Allemannen verloren.

Die römischen Städte, als vorwiegende Wohnsitze der Landbesitzer, verarmten völlig. Die Stadt Rom beherbergte auf dem Höhepunkt um 100 n. Chr. satte 1,5 Millionen Menschen, eine gewaltige Zahl für damalige Verhältnisse. Ab 500 bis etwa 1600 lebten noch wenige 12 000 Bürger in ihren Mauern. Dies reflektiert den unsäglichen Niedergang des Reiches. Auch heute werden die EU-Länder von demographischen Problemen geplagt. Die Kinderzahlen erreichen negative Rekordstände und immer weniger Arbeitende müssen für immer mehr Pensionäre aufkommen. In Japan zeichnet sich bereits ein Verhältnis von 1 zu 1 am Horizont ab. Ein gleiches Schicksal droht dem EU-Imperium auf Dauer.

Der kultur- und wirtschaftstragende Mittelstand verschwand schrittweise (wie heute auch), genau wie die Religion und Hochkultur der Gastgeber. Die Interessenlage der Fremden lag nicht bei verfeinerter Kultur, bei Bädern, Literatur, Tisch-Gesang zur Leier, Spitzentischdecken, Circus, Unterhaltung, ihnen fremden Göttern, römischer Küche, Plantagenkulturen, Blumengärten, Gladiatorenkämpfen, Arenen, Bildung, Wasser-Viadukten, Brücken- und Straßenbau wie auch genialer Baukunst (Kolosseum, Tempel, Arenen), nicht zu vergessen: Brot und Spiele.

Die Asylanten interessierten sich für Wehrtechnik, Waffenproduktion und Rüstungen sowie natürlich für effiziente Alkoholproduktion in übergroßen Mengen. Dafür gab es schon bald keine Brücken mehr über den Rhein und andere Flüsse, nur noch primitive Fähren. Die einst hoch entwickelte Infrastruktur verfiel rasch.

Die reiche blühende Hochkultur der Römer fiel unter dem Druck der einfallenden und weitgehend tolerierten Flüchtlingswellen oder "Migranten", damals "Barbaren" genannt. Das reiche - aber auch weiche - Rom, das fast tausendjährige und mächtigste Großreich der Geschichte, war selbst Geschichte geworden.


Macht endlich Nägel mit Köpfen: Warum nicht 70 Millionen aufnehmen?

Heute gibt es ca. 170 Millionen Flüchtlinge weltweit. Den Gutmenschen zufolge sollten diese von Deutschland aufgenommen werden. Das schaffen wir. Und wenn die Deutschen das nicht täten, "dann ist das nicht mein Land".

Doch wohin mit den relativ Vielen, die Turnhallen und Bundeswehrkasernen sind doch schon alle voll. Die deutschen Landesverteidiger hausen entweder in feuchten Zelten im nahe gelegenen Moor unter Aufgabe ihrer gut beheizten und komfortablen Kasernen, die mit Asylanten überreichlich bestückt wurden, oder man hat sie nach Afghanistan, Mali, Kongo und andere quasi-deutsche Bundesstaaten ausquartiert, um dort die Berliner Muttikratie heftig und bis aufs rostige Rasiermesser zu verteidigen.

Aber das 170 Millionen-Problem steht immer noch im Raum. Wohin, ach wohin mit diesen bedauerlichen Geschöpfen? Na, die Antwort ist für einen waschechten Gutmenschen eine seiner leichtesten Übungen. Gottseidank, Bayern bietet sich wie von selbst als die ideale Lösung an. Den Bajowaren ist das zu gönnen, und vielleicht merken die die ganze Segnung nicht einmal, da sie nur selten aus ihrem dauerhaften Bier-Haxn-Rettich-Weißwurst-Rausch erwachen. Und wenn sie dies jeden dritten Sonntagabend doch schaffen, starren sie wie gebannt auf Wandsprüche und Bierdeckel, auf denen Losungen in blauweißer Schrift prangen, wie z. B.

"Am 7. Tage aber ruhte Gott, und am 8. Tage erschuf er das bayerische Bier, und seither hat man nichts mehr von ihm gehört."


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