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Gerald Celente: Weltweit wird ein Krieg gegen die Sparer geführt

18.03.2016  |  Redaktion
In einem auf kingworldnews.com veröffentlichtem Artikel hat der Trendforscher Gerald Celente kürzlich dargelegt, wie er die Lage der Weltwirtschaft und die Wirksamkeit der aktuell verfolgten Geld- und Währungspolitik einschätzt.

Dabei weist er darauf hin, dass selbst Richard Fisher, der ehemalige Vorsitzende der Zweigstelle der US-Notenbank in Dallas, den Anleihe-Kaufrausch sowie die Nullzinspolitik der Fed kritisiert hat. Diese Maßnahmen, die Fisher mit Heroin und Kokain vergleicht, hätten "die Mittelschicht ausgequetscht und die Reichen noch reicher gemacht".

Mit der Injektion dieser beiden "monetären Drogen" in das Finanzsystem seien die freien und fairen Märkte zerstört worden, nur damit "die Geld-Junkies der Wall Street weiterhin high sein konnten", schreibt Celente. Das ginge vor allem zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, für deren Ersparnisse es nun keinen sicheren Ort mehr gebe.

Früher zahlten die Menschen das Geld, das sie übrig hatten, auf ein Sparkonto ein, doch diese Zeiten seien nun vorbei. Der Krieg gegen die Sparer werde mittlerweile weltweit geführt. Den Anfang hatte die schwedische Riksbank mit der Einführung negativer Zinssätze im Jahr 2009 gemacht, später folgten die dänische und die schweizerische Nationalbank, die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan.

In den Augen Celentes hat diese Situation zur Folge, dass das stärkste Argument gegen Goldinvestitionen wegfällt: Auf den Besitz von Gold werden zwar keine Zinsen gezahlt, doch Bargeld vorzuhalten lohnt sich aktuell auch nicht mehr.

Der Autor ist zudem der Ansicht, dass die Maßnahmen der Zentralbanken ihre gewünschte Wirkung weiterhin verfehlen und statt zur Stimulierung der Wirtschaft nur zur Entwertung der Währungen führen werden. Für Gold als traditionellen sicheren Hafen in unruhigen Zeiten sei dieses Szenario bullisch. Celente sieht die nächste wichtige Schwelle für den Goldpreis bei 1.400 US-Dollar. Wenn der Kurs sich über diesem Niveau stabilisieren kann, sei ein Anstieg bis auf 2.000 Dollar möglich.


© Redaktion GoldSeiten.de



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