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Sie werden von falschen Annahmen über Gold in die Irre geführt

19.03.2016  |  Avi Gilburt
Warnung: Wenn Sie nur Ihre bisherige Meinung untermauern wollen, sind Sie bei meisten den anderen Kommentatoren in diesem Sektor besser aufgehoben. Wenn Sie aber die Wahrheit hören wollen, dass lassen Sie uns beginnen.

Im Laufe der Jahre habe ich von Goldinvestoren zahlreiche Annahmen und Behauptungen gehört, die oft schlichtweg falsch waren. Doch weil die Mehrheit sie als "Wahrheit" akzeptiert, werden sie von den Medien und anderen Analysten wiedergekäut, ohne dass dabei ein kritischer Gedanke an ihre Richtigkeit verschwendet wird. Auf diese Weise werden solche Irrtümer auf ewig weiterverbreitet.

Unabhängiges, unvoreingenommenes Denken scheint unter Privatanlegern zu einer lange in Vergessenheit geratenen Eigenschaft geworden zu sein. Die meisten akzeptieren einfach das, was sie im Fernsehen hören oder in verschiedenen Artikeln lesen, als unumstößliche Wahrheit. Ich möchte jedoch alle Leser dieses Artikels eindringlich bitten, meinem Rat zu folgen und zu beginnen, selbst zu denken. Andernfalls werden Sie nur Teil einer großen Herde sein. Waren die folgenden, allgemein akzeptierten Ansichten in den letzten vier Jahren hilfreich oder haben sie Ihnen und Ihrem Anlagevermögen eher geschadet?

In meinen Analysen versuche ich, eine so objektive Perspektive wie möglich einzunehmen. Weit verbreitete Annahmen stelle ich prinzipiell in Frage, denn an bedeutenden Wendepunkten liegt die Mehrheit eines Marktes immer falsch. Ich halte mich nie an die "Überzeugungen des Marktes", sondern versuche, eine intellektuell aufrichtige Sichtweise zu finden, welche den Anlegern letztlich tatsächliche Gewinne verspricht. Ich denke, dass ich in dieser Hinsicht erfolgreich bin und die Portfolios meiner Abonnenten scheinen das zu bestätigen.


Weitverbreitete Annahmen

In den vergangenen Jahren haben wir viele Behauptungen gehört, die die Investoren im Goldsektor in die Irre führten. Wir haben gelesen, dass die Goldkäufe der Regierungen in China, Indien und Russland bullisch seien für Gold und dennoch ist der Preis immer weiter gefallen - eine Entwicklung, die wir entgegen des "gesunden Menschenverstandes" vorhergesagt hatten. Wir hörten, dass die quantitativen Lockerungen die Edelmetallpreise in astronomische Höhen katapultieren würden, doch genau das Gegenteil ist eingetreten. Wer auf unseren Rat gehört hat, war vorbereitet.

Einer der größten Trugschlüsse ist jedoch, dass Gold ein sicherer Hafen sei, wenn die Volatilität an den Aktienmärkten steigt. Ich weiß, dass das eine der am weitesten verbreiteten Vorstellungen im Edelmetallsektor ist. Sie wird von fast allen als Wahrheit akzeptiert. Allein in letzter Zeit wurden zahlreiche Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Viele Bullionunternehmen versuchen in ihren Werbekampagnen zudem, die Angst der Menschen zu verstärken, damit sie Gold als Absicherung gegen den drohenden Untergang der Aktienmärkte kaufen. Doch sie alle liegen völlig falsch.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch - ich bin ein überzeugter Goldbulle. Doch ich kaufe die Edelmetalle, weil ich das Potential für eine Hausse sehe, die Jahrzehnte dauern könnte, nicht weil ich einen massiven Aktiencrash erwarte. Ich versuche nicht, die Angst der Investoren auszunutzen, um sie zu Goldkäufen zu überreden, denn ob Sie es glauben oder nicht: Ich gehe davon aus, dass uns eine Zeit bevorsteht, in der die Aktienmärkte und die Edelmetallkurse Seite an Seite steigen werden. Ja, das haben Sie richtig gelesen.


Die Wahrheit

Ich habe niemanden gesehen, der diese Tatsache erwähnt, aber seit Anfang Februar erfolgt die Rally der Edelmetalle und der Minengesellschaften parallel zu einem Aufschwung an den Aktienmärkten. Das ist übrigens weder das erste Mal, noch wird es das letzte Mal sein. Ich denke, dass diese potentielle "Korrelation" letztlich auch in unserem Marktsegment anerkannt wird, doch sie wird nur einige Jahre lang Bestand haben.


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