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Financial-Times-Video: "Gold - unsere gefährliche Obsession"

21.03.2016  |  Redaktion
In einem aktuellen Video der Financial Times stellt die Reporterin Izabella Kaminska das begehrte Metall vor und verweist auf die enorme Bedeutung, die es in der Geschichte der Menschheit hatte. Gleichzeitig wird jedoch auch die Frage gestellt, warum Anleger heutzutage noch immer in ein unproduktives Asset wie Gold investieren, wenn es doch so viele andere Möglichkeiten gibt.

Ein Grund für die anhaltende Beliebtheit des Edelmetalls ist dem Video zufolge die Tatsache, dass es in Ländern, in denen zuverlässige Institutionen lange Zeit fehlten, häufig als riskanter angesehen wird, nicht in Gold zu investieren. Das gelbe Metall wird dabei als Teil der Ersparnisse betrachtet und nur dann in Bargeld umgewandelt, wenn es unbedingt erforderlich ist. Goldgeschenke haben einer Interviewpartnerin zufolge zudem eine ganz besondere Bedeutung, da sie zeigen, dass der Schenkende seinen wertvollsten Besitz mit jemand anderem teilt. Auch die außergewöhnliche Beständigkeit des Edelmetalls spiele für viele Investoren eine große Rolle.

Im Folgenden werden jedoch vor allem negative Aspekte in den Vordergrund gerückt, beispielsweise die Verwendung giftiger und umweltschädlicher Substanzen wie Quecksilber und Zyanid bei der Goldgewinnung. Darüber hinaus berge das Edelmetall "Risiken für das Finanzsystem selbst." Geld sei nur dann nützlich, wenn es kontinuierlich im Umlauf ist und als Tauschmittel dient. Das Horten von Barmitteln, einschließlich Gold, schädige dagegen die Wirtschaft.

Der Soziologe Nigel Dodd ist der Ansicht, dass Gold "anti-soziale Eigenschaften" aufweist und "Egoismus fördert". Zudem sei Gold ein Symbol für die Verschwendung des menschlichen Potentials, da es oft genutzt wird, um Reichtum und Überfluss zur Schau zu stellen. Die Metapher, die er dabei verwendet, findet selbst Financial-Times-Reporterin Kaminska eher extrem. Doch sehen Sie selbst:



© Redaktion GoldSeiten.de



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