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Gold(aktien) - Wenn die Dämme brechen ...

19.03.2016  |  Marcel Torney
Was hatte sich die US-Notenbank noch im vergangenen Jahr für große Mühe gegeben, um die Drohkulisse einer Zinswende aufzubauen?! Doch diese Drohkulisse bekam bereits im September vergangenen Jahres Risse, als die FED den erwarteten Zinsschritt verschob bzw. verschieben musste. Im Dezember flammte das Thema Zinswende mit dem ersten Zinsschritt dann noch einmal auf.

In unserem Kommentar vom 17.12.2015 mit dem Titel "Gold 2016 - Gab die FED den Startschuss für die Erholung?" verwiesen wir jedoch bereits damals auf die höchst problematische und vertrackte Situation, in der sich die US-Notenbank befand und ja noch immer befindet.

Nach den Ergebnissen der jüngsten März-Sitzung liegen die Karten wohl nun endgültig auf dem Tisch. Die US-Notenbank hat die im Jahr 2015 noch vollmundig kolportierte Zinswende bis auf Weiteres abgeblasen. Noch Ende 2015 erwartete man mindestens vier weitere Zinsanhebungen durch die FED in 2016. Es gab sogar Experten, die sechs Zinsschritte als möglich ansahen. Nach der März-Sitzung rechnet man nunmehr mit zwei Anhebungen im Jahresverlauf 2016. Uns würde es aber nicht überraschen, wenn selbst diese beiden gar nicht oder nur teilweise durchgeführt werden würden.

Als Begründung für ihre Zurückhaltung nannte die US-Notenbank die schwächelnde Weltwirtschaft. Sei es drum. Vom Goldpreis fiel bereits eine enorme Last ab. Die starke Entwicklung des Edelmetall in der jüngsten Vergangenheit ist Ausdruck dessen. Im Rahmen der Erstellung unserer anstehenden Sonderstudien zu Gold und Goldaktien gehen wir vor allem der Frage nach, ob die jüngste Erholung der Auftakt zu einer neuen Goldhausse ist.

Die Nachhaltigkeit der aktuellen Bewegung ist in jedem Fall beeindruckend. Und die Stimmung in Bezug auf Gold und Goldaktien wandelt sich. Wurden noch im Januar 2016 Goldaktien nicht einmal mehr mit der Kneifzange angefasst, hat sich dieses Bild nur zwei Monate später bereits deutlich geändert.

Nun mag der eine oder andere bereits wieder ungeduldig auf den nächsten Rallyschub warten, doch gerade unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit dieser Erholung ist die aktuelle Verschnaufpause wichtig. Und die Art und Weise, wie die Konsolidierung bisher verlief, ist außerordentlich aufschlussreich. Rücksetzer beim Goldpreis oder in den Aktienkursen der Goldunternehmen wurden nicht etwa als Anlass genommen, um zu resignieren.

Dieses Bild bot sich ja in den zurückliegenden Erholungsbewegungen in schöner Regelmäßigkeit. Nein, dieses Mal wurden die Rücksetzer als Kaufchance begriffen und auch genutzt. Dass es exzellente Chancen vor allem im Goldaktienbereich gab und noch immer gibt, zeigen auch die Ergebnisse unserer Sonderstudien.

Die nächsten wichtigen Hürden, die es zu überspringen gilt, liegen bei Gold bei 1.300 US-Dollar und im Arca Gold Bugs Index bei 185 Punkte. Wenn diese Dämme durchbrochen werden, dann gewinnt das Thema "Neue Goldhausse" noch eine ganz andere Qualität.

Die Rahmenbedingungen stimmen jedenfalls - Dank der FED schwächelt der US-Dollar, die Nachfrage nach Gold ist robust (sh. u.a. stetige Zuflüsse in die physisch besicherten ETF) und darüber hinaus gewinnt Gold vor dem Hintergrund der fragilen Situation an den Aktienmärkten eine zunehmende Bedeutung als sicherer Hafen bzw. als Mittel zur Diversifikation. Kurzum: Wir sind sehr optimistisch, dass Gold und Goldaktien bald wieder die Aufwärtsbewegung aufnehmen werden. Und dann geht das Spektakel erst so richtig los!


© Marcel Torney
www.rohstoffjournal.de



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