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Silber - Hürden voraus

21.03.2016  |  Christian Kämmerer
Die Stabilisierungstendenzen beim Silber sind unübersehbar. Dennoch fehlt bislang der richtige Drive für nachhaltige Impulse und so befindet sich der Silber unverändert in der mehr als einjährigen Preisspanne von rund 14,00 bis 17,00 USD. Aktuell inmitten dieser Zone schlägt daher das Pendel weder für die Bullen wie auch die Bären klar in eine Richtung. Doch was darf man erwarten? Dieser Frage wollen wir uns im Nachgang näher zuwenden.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Fazit:

Trotz der neuen Bewegungshoch der Vorwoche tut sich der Silberpreis sichtlich schwer nachhaltige Aufwärtsschübe zu initiieren. Auf aktuellem Level sollten daher nochmalige Rücksetzer nicht überraschen, da es nicht so scheint, als könnte der kleine Bruder des Goldes direkt über das Hoch vom Oktober bei Notierungen über 16,36 USD ausbrechen. Temporäre Rückschläge könnten dem Silberbullen allerdings als günstige Einstiegschance dienen, um letztlich doch noch an einem Ausbruch über 16,36 USD günstiger teilhaben zu können.

Die Preiszone von 14,50 bis 15,00 USD bietet sich dabei als mögliches Sprungbrett an. Ebenfalls dort befindet sich auch der gleitende 200-Tage-Durchschnitt (SMA - aktuell bei 14,88 USD) und könnte zusätzliche Nachfrage auslösen. Neue Mehrmonatshochs, insbesondere über 16,37 USD, wären dabei stimulierend genug für Preissteigerungen in Richtung von 17,50 bis 18,50 USD. Der Ausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie seit dem Handelsjahr 2011 somit auch beschlossene bzw. vielmehr bestätigte Sache.

Konträr dazu wäre die Situation bei einem Einbruch unter 14,40 USD einzuschätzen. Hierbei dürften dann rasch weitere Verluste drohen und einen Test des Dezember-Tiefs bei 13,61 USD wahrscheinlich werden lassen. Die Gefahr eine Korrekturausdehnung wäre dann wieder mehr als nur präsent und folglich müsste man sich im weiteren Verlauf auf eine Abwertung bis 13,00 bzw. vielmehr noch bis zur Unterstützung bei 11,30 USD einstellen.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Long Szenario:

Ein direkter Folgeanstieg kann keinesfalls ausgeschlossen werden. Dennoch würde sich der Aufbau von Long-Engangements im Sinne einer Konsolidierung eher anbieten. Zwischen 14,50 und 15,00 USD bietet sich eine solch interessante Zone, um im Nachgang preisgünstiger an einer möglichen Performance über 16,36 USD teilzunehmen. Die Ziele wären dann bei 17,50 USD bzw. höher bei 18,50 USD zu finden.


Short Szenario:

Eine Zunahme möglicher Verluste wäre bei einem klaren Rückgang unter das Level von 14,40 USD zu erwarten. Neben einem Anlauf in Richtung des Dezember-Tiefs bei 13,61 USD, müsste man hierbei gar mit einer Abwertung bis hin zur Unterstützung bei 11,30 USD rechnen.


© Christian Kämmerer
Freiberuflicher Technischer Analyst



Offenlegung gemäß § 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



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