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Kurzer Abriss der Volkswirtschaftslehre a la Tucholsky

09.09.2016  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
86 Jahre nach Kurt Tucholsky: Sein «kurzer Abriss der Nationalökonomie» leicht modernisiert

Lebte Tucholsky noch, hätte er seine knappe Übersicht (1931) über das, was man heute «Volkswirtschaft» nennt, rasch etwas umformuliert, denn selbst im Leben eines berühmten Schriftstellers sind 86 Jahre eine lange, und bedeutsame Zeit. Seine heutige Fassung könnte in etwa lauten, wie folgt:


Von Buddha bis Karl Marx

Volkswirtschaft ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld mehr haben, und am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Dies hat zahlreiche Gründe, wobei die allerfeinsten die wissenschaftlichen, und die von Wirtschafts- und Finanzexperten sind. Doch können solche auch durch Richtlinien der EU, Verordnungen des US-Präsidenten oder Machenschaften der Zentralbank-Chefs entstehen. Dies sei, so erklären die Politiker, «alternativlos» oder «Wir schaffen das».

Über die älteren Versionen der Volkswirtschaften und deren Handhabe, kann man nur lachen, und sie daher mit totalen Stillschweigen übergehen, genau wie dies die Medien, systemtreu wie sie nun einmal sind, täglich praktizieren, sobald es um die Wahrheit geht. Die alten Volkswirtschaften lebten und wirkten vom etwa 600 vor Christus (Buddha-Zeit), bis zum Jahre 1 nach Karl Marx (moderne, aufgeklärte Zeit, in der das Volk alles bestimmt). Wegen Medien, Handy und TV hat das Volk zwar immer noch kein Geld, weiß aber wenigstens, warum nicht.


Geld und Gold

Die solide Basis aller Volkswirtschaften ist das sogenannte Geld. Geld ist aber weder echtes Tauschmittel, Zahlungsmittel, und am aller wenigsten Wertaufbewahrungsmittel. Diese Eigenschaften sind nur Gold und Silber vorbehalten.

Für Geld kann man Waren und Dienstleistungen kaufen sowie Kredite aufnehmen, weil es Geld ist, und weil man Waren, Kredite und Service kaufen kann, ist es Geld. Doch diese Theorie wird inzwischen vielfach angezweifelt. Besonders von den Linksgrünen, die Geld verachten, und dafür das Geld anderer mit vollen Händen, zusammen mit den Politikern aller Länder, ungehemmt ausgeben, für Volksbeglückung auf Pump, und für täglich neue Ausländerbeglückung in Millionenzahl. Daher wuchsen hier und vor allen wie weltweit die Schulden in den Billiardenbereich hinein. Aber den US-Medien zufolge gitlt: «Schulden spielen keine Rolle», denn «wir schulden es uns ja selbst».

Woher das Geld eigentlich kommt, weiss das Volk nicht. Es ist eben einfach da, bzw. meistens nicht da. Die oberen Beamten, Staatsdiener und Bankchefs sind verpflichtet, Goldplomben zu tragen. Das nennt man dann Golddeckung. Aber diese wurde inzwischen völlig abgeschafft, genau wie das deutsche Gold.


Wohlstand recht verstanden

Die Bürger haben alle völlig verstanden, dass der Wohlstand von einer semi-negativen Handelsbilanz, eine hyper-neutralen Leistungsbilanz, von dem Überschuss in der Ausländerbilanz, vom Unterschuss der Ölbilanz, dem Aufschlag auf die gefächerten Diskontzinsen am Wochenende, dem blanken Giro des Wechselagios, der Schwindsucht des Euros, der Habsucht der winzigen Finanzeliten, der Trunksucht Putins, und dem Disagio der Putzsucht im Hause der deutschen Bundeskanzlerin, sowie vom Zinsfuss der Lombardkredite während Rezessionen in Schaltjahren, total abhängt.

Auch wenn die Renten nach Kaufkraft wegen des Negativzinses und der Inflation um satte 10% pro Jahr fallen, ist dies hoch wünschenswert, denn dies dämpft die Überbevölkerung der Welt, alle grünen Rückschritte, die Misserfolge der roten Propaganda in den Medien, und das gelbe Fieber in den Tropen. Es bekämpft die schwarzen Löcher in den Haushaltsbilanzen, den verhassten Nationalismus, die Armut der steuerfreien Brüsseler Super-Bürokratie, sowie die grausame Verarmung der bitter armen Banker, denen weltweit 10 Milliarden $ im Jahr an Boni, wie ein halb gefülltes Loch im übergrossen Backenzahn eines Zugpferdes vorkommen.

Ausserdem fördert dies den gigantischen Transfer von Geldern von den fleissig Arbeitenden, hin zu den mächtigen Superreichen. 58 von diesen gehört inzwischen 54 % des Weltvermögens. Hier muss dringend nachgeholfen werden, denn bis 60 oder 70 % ist noch ein weiter Weg. Halb angefangene Sachen kann man nicht einfach liegen lassen. Das Ziel muss 100 % sein und bleiben.

Auch hängt der Wohlstand, neben dem Untergiro des sub-giralen Wechseldiskounts, vom volatilen Diskont der Notenbanken ab. Dieser wiederum ist eine Funktion von Chinas Goldproduktion, der EU-Einfuhrsteuersätze von Perücken, Haselnüssen, Wabenhonig, Blumendünger und Schweinezähnen, wie auch von Roh-Dönern aus der Türkei. Kein Wunder also, dass der Wohlstand seit der Erhebung Etzels - Verzeihung, wollte sagen, Erdogans - in den Diktatorstand, deutlich am Schwinden ist.


Weltwirtschaft und das «Kartell»

Was die Weltwirtschaft betrifft, so ist sie

  • a) Verflochten wie nie zuvor
  • b) Seit Chinas Abschwung am Rande einer Rezession
  • c) Im täglichen Leben des Bürgers diesem so unbekannt wie die Rückseite des Mondes

Wenn der Unternehmer seine Waren losgeschlagen hat, gewinnt er den Mehrwert, und zahlt die Mehrwertsteuer, auch Märchensteuer genannt, obwohl das Geld immer weniger wert ist. Langweilen sich die Unternehmer, bilden sie Trusts und Kartelle, die ausser den Mitgliedern niemandem nützen. Derzeit sitzt des Mega-Kartell, gebildet vom Trio Banken, Grosskonzerne und Regierungen, fest im Sattel. Die Banken erschaffen das Geld aus dem Nichts, die Regierungen geben es aus, und die Konzerne bleiben steuerfrei, sonst wandern sie ins Ausland ab. Nur solche Gesetze und Verordnungen werden erlassen, die dem Trio nützen.



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