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Hoffen wir das Beste und bereiten uns auf das Schlimmste vor - 09.10.2016

10.10.2016  |  Silberjunge
Lassen Sie mich zunächst auf die Bedrohung des Bargeldes eingehen, bevor ich auf weitere mich beunruhigende Entwicklungen sowie die aktuelle Lage bei Gold und Silber nach der von uns erwarteten Korrektur zu sprechen komme. Vorausschicken will ich, dass ich mich sehr freue, auf der kommenden Edelmetallmesse am 3. November um 17:10 Uhr in München sprechen zu dürfen.


Jetzt das Bargeld und bald das Gold

Viele fragen mich, warum ich derzeit so viel Zeit in die Arbeit als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Pro Bargeld - Pro Freiheit e.V. stecke. Insgesamt an 9 Tagen werden wir immerhin wie erstmals am 4. Mai 2016 an der Konstabler Wache für die große Kundgebung am Samstag, den 22. Oktober 2016, ab 14 Uhr auf der Hauptwache in Frankfurt werben. Wir werden auch drei Geldtransporter dank der Unterstützung der drei größten Werttransportunternehmen auffahren. Ich freue mich besonders, dass wir neben Prof. Joachim Starbatty den ehemaligen Partner der Börsenlegende Andre Kostolany, den Kapitalmarktexperten Gottfried Heller, gewinnen konnten.

Mehr dazu unter: www.pro-bargeld.com

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Wer das im Englischen Ende August und im Deutschen am 26. September 2016 im Finanzbuchverlag erschienene Buch "Der Fluch des Geldes" von Kenneth Rogoff kennt, der dürfte unsere Warnungen vor einer bargeldlosen Gesellschaft nicht als Verschwörungstheorie abtun. Rogoff war Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds und ist Harvard-Professor. Schon im Vorwort fragt Rogoff: "Warum sollten wir uns nicht einfach vom Bargeld trennen?" Er beschreibt Schritte auf dem Weg "zur aktiven Abschaffung des meisten Bargeldes", was, wie er deutlich macht, "als richtiges Ziel anzusehen ist" (Seite 281). Dieser Mann sitzt in der Group of Thirty neben EZB-Präsident Mario Draghi, dem Chef der Bank of England Mark Carney und dem Chef der New Yorker Fed William Dudley.

Auch der zweite US-Vorkämpfer für eine Welt ohne Bargeld, der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers, gehört zu dieser von der Rockefeller Foundation 1978 ins Leben gerufenen Denkfabrik, die sicherlich vieles im Schilde führt, nur nicht im Interesse des Allgemeinwohls arbeitet. Rogoff, Summers, Draghi, Carney und Dudley sind allesamt Vertreter der Finanzelite, zusammengebracht von der Rockefeller Foundation. Rogoff will bis auf den 10-Euro- und den 5-Euro-Schein alle großen Scheine aus dem Verkehr ziehen. Ein sehr raffinierter Plan, denn die schleichende Umsetzung wird unbemerkt von den Massen erfolgen. Dagegen müssen wir handeln.

Marc Faber schätze ich seit langem und durfte bereits einige Male als Redner neben ihm auftreten. In seinem jüngsten "The Gloom, Boom & Doom Report" vom 1. Oktober schreibt er, dass er Kenneth Rogoff seit mehr als 20 Jahren kenne und eine gute Meinung über den Ökonomen Rogoff gehabt hätte bis er das Buch "Curse of Cash" (Der Fluch des Bargeldes) gelesen habe. Ich kann ihn nur zu gut verstehen.

Fabers weitere Worte fasse ich frei übersetzt wie folgt zusammen: "Für die 'vollkommene' Implementierung von negativen Zinssätzen würde die Abschaffung des Bargeldes - und auch Goldes und anderer Edelmetalle- unentbehrlich sein. Deshalb, bevor meine Leser behaupten, dass eine bargeldlose Gesellschaft keinerlei Bedeutung für sie hat, weil sie nur Kreditkarten verwenden, sollten sie darauf vorbereitet sein, dass im Anschluss an die Abschaffung des Papiergelds, der nächste Schritt die Enteignung über eine Art Notstands-Präsidentenerlass von Gold, Silber und Platin sein wird".

Genau dies schreibe und sage ich, wann und wo immer ich kann. Mehr will ich hier nicht zum Bargeld und zu unserer bedrohten Freiheit sagen. Wir haben auf unser Internetseite viele wichtige Informationen zusammengetragen. Ich hoffe, Sie nehmen unser Angebot war und sind am 22. Oktober 2016 dabei. Viel zu viele beklagen sich zwar und kritisieren, aber die wenigsten handeln. Wer heute nur jammert, aber nichts macht, braucht mir in einigen Jahren nichts vorzuheulen. Dies mag für viele heute vielleicht zu deutlich geschrieben sein, aber es ist wie es ist. Klar ist natürlich dabei, dass Bargeld als Vermögensschutz keine Lösung ist. Mein Kampf für das Bargeld soll nicht zu falschen Schlüssen führen. Bargeld ist Papiergeld und es gibt heute so viel wie noch nie davon gemessen an der Wirtschaftskraft. Seit 2001, schon zu meiner Zeit als Investmentbanker, öffne ich daher in Bezug auf Gold und Silber Augen.


Warnung vor Korrektur bei Gold und Silber leider zutreffend

Bereits am 24. September schrieb ich im Silberbulletin auf Seite 5: "Käme es dennoch zu einer Korrektur auf vielleicht 17 bis 18 US-Dollar, würden wir uns über eine weitere Einstiegsmöglichkeit freuen. Volles Risiko in der jetzigen Situation zu gehen, ist nicht zweckmäßig und professionell." Die noch nie zuvor gesehenen Netto-Leerverkäufe der vier größten Marktspieler im Silber-Future, die extrem hohen Leerverkäufe von Aktien beispielsweise von Silver Wheaton und First Majestic Silver sowie die niedrigen Gold- und Silberverkäufe der australischen Perth Mint und der US Mint stehen für eine ganze Reihe von Warnsignalen, auf die ich im Verlauf noch eingehe. Gerade in einer Zeit, in der über eine Pleite der Deutschen Bank fabuliert wird und die Kriegsgefahren zwischen Russland und dem Westen in Syrien massiv steigen, müssen Gold und Silber unten bleiben. Verschwörungstheorie? Mitnichten! Nur wer selbst denken kann, ist hier klar im Vorteil.


US-Kriegsfraktion wird hoffentlich scheitern

Mir wurden bereits im Februar und März dieses Jahres von Insidern massive Warnungen in Bezug auf den Frieden mit auf den Weg gegeben. Meine Sorge ist, dass unser im Todeskampf befindliches Finanzsystem durch Krieg Nebelkerzen zünden wird. Hope for the best and prepare for the worst. Hoffen wir das Beste und bereiten uns dennoch auf das Schlimmste vor. Was mir in Hintergrundgesprächen in diesem Jahr erzählt wurde, ist und bleibt vertraulich. Dennoch will ich meine Leser sensibilisieren. Die geopolitischen Spannungen sind heute größer als während der Kuba-Krise. Dennoch hoffe ich, dass die Vernunft heute wie damals obsiegt.

Schauen Sie sich einmal den folgenden Bericht aus den Tagesthemen vom 3. Oktober an. Auch die Russen wollen natürlich mit Propaganda und Ängsten die Reihen schließen. Bei alledem sage ich Ihnen, dass uns Otto von Bismarck im Januar 1870 sicher nicht hätte sagen können, dass er am 13. Juli 1870 die Emser Depesche verfassen könnte, diese einen Tag später als Grundlage für eine Pressemitteilung dienen würde und die Franzosen Deutschland dann am 18. Juli 1870 den Krieg erklären würden. Es ist wie bei einem Schachspiel. Konkrete Voraussagen verbieten sich daher. Schauen Sie sich dennoch den folgenden Bericht an. Darin kommen Dinge zur Sprache, die Sie bitte nicht leichtfertig als reines Geplänkel abtun: www.tagesschau.de.

Hier auch ein Link zu einer Seite, die ich zwar selten verlinke, aber deren Inhalte zumindest in diesem Fall gedeckt sind von vielen anderen Berichten. Ich habe mir die Anhörung des US-Generals selbst angesehen: www.wsws.org.

Ich will hier keine Angst machen und hoffe selbst, dass eine Zuspitzung verhindert werden kann. Jedoch sollten wir sehen, was derzeit geschieht. Das Schlechtreden von Russland und Putin in den deutschen Medien verstellt den meisten Deutschen derzeit den Blick auf die Wahrheit. Ich sage dies als jemand, der 26 Jahre CDU-Mitglied war und sehr US-treu erzogen wurde. Im Oktober 2015 lernte ich in einem persönlichen Gespräch Willy Wimmer kennen. Als junger Mann schätzte ich ihn sehr. Damals war er verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, später Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium unter Helmut Kohl.


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