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Gold im Big Picture - Es geht ans Eingemachte!

30.11.2016  |  Robert Schröder
Fast genau ein Jahr ist es nun her, dass der Goldpreis am 3. Dezember 2015 mit 1.046 USD ein mehrjähriges signifikantes Tief ausgebildet hat. Seitdem ist viel passiert und Anleger erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Die damalige Angst ist bis zum Juli einer Euphorie gewichen. Und jetzt, mit dem jüngsten Rutsch unter die Marke von 1.200 USD, legen Anleger erneut eine gewisse Angst an den Tag. Wird sich demnach das aktuelle Niveau rückblickend wieder als Kaufgelegenheit erwiesen haben und der Goldmarkt in ein paar Monaten wieder euphorische Züge aufweisen?

Am 26. September hatte ich mich schon dem Big Picture bei Silber gewidmet. Heute nun also der Blick auf den wirklich langfristigen Gold-Chart auf Monatsbasis.Hier ist es übrigens egal, ob der lineare oder logarithmische Maßstab verwendet wird. Zur besseren und übersichtlicheren Darstellung habe ich den linearen Modus gewählt.

Zunächst fällt die grüne Unterstützungslinie ab 1980 ins Auge, an der der Goldpreis nach einem leichten Fehlausbruch vor fast einem Jahr nach oben abgedreht hat. Das ist als ein positiver Aspekt zu verbuchen.

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Eher negativ wirkt sich hingegen die Tatsache aus, dass Gold direkt und fast schon punktgenau am übergeordneten Abwärtstrend abgeprallt, gescheitert und unter 1.200 USD gerutscht ist. Wie aber von mir schon am 24. November im Zuge der Analyse „Gold unter 1.200 USD! Ist jetzt alles zu spät?“ geschrieben, laden die aktuellen Tiefs eher wieder zum Kauf (Schlusskurs über 1.200 USD beachten) ein. Besonders die erneut schlechte Stimmung, das Erreichen des markanten 61,8 % Retracements und das Eintauchen in eine wichtige Unterstützungszone zwischen ca. 1.170 und 1.192 USD geben Anlass zur Hoffnung, dass wir am Goldmarkt lediglich eine tiefe Konsolidierung sehen bzw. gesehen haben.

Die genannte Unterstützungszone lässt sich übrigens, wenn man das Intraday-Rauschen im Monatschart ausblendet, auch bestens erkennen! Die positiven Aspekte für Gold überwiegen damit also derzeit. Jetzt braucht es nur noch ein auslösendes Moment und die nächste Aufwärtsbewegung kann starten. Sollte diese ähnlich groß werden wie die, die hinter uns liegt, so kann Gold in sechs bis sieben Monaten ohne Weiteres bei ca. 1.500 USD notieren.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.




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