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Mehr als 250 Staatsbankrotte in 200 Jahren

20.12.2016  |  Vertrauliche Mitteilungen
In den zurückliegenden 200 Jahren konnten weltweit mehr als 250 Staatsbankrotte beobachtet werden. Betroffen war letztendlich der gesamte Globus, also nicht nur die bis heute klassischen "Schuldenkontinente" (wie z.B. Südamerika), sondern auch europäische Staaten wie beispielsweise Spanien und Griechenland, die schon mehrfach Bankrott gingen.

Und auch in Deutschland büßten allein im vergangenen Jahrhundert die Geldsparer zwei Mal einen Großteil ihres Vermögens ein. In diesem Zusammenhang ist nun die Feststellung interessant, daß sich fast die Hälfte der eingangs genannten, mehr als 250 Staatspleiten in den letzten 40 Jahren ereignete. Kritische Beobachter führen dies insbesondere auf den Umstand der in genau diesem Zeitraum deutlich schnelleren und höheren Schuldenzunahme als jemals zuvor zurück.

Allein seit dem Ausbruch der sogenannten "Finanzmarktkrise“ vor nicht einmal zehn Jahren hat sich der weltweite Schuldenturm fast verdoppelt. Diese nicht zu leugnende Tatsache sei vor allem denjenigen Berufsoptimisten in ihr Stammbuch geschrieben, die unablässig von einer angeblichen "Beruhigung“ und "Sanierung“ der internationalen Finanzmärkte fabulieren. Tatsächlich, das sei vor diesem Hintergrund noch einmal deutlich gesagt, ist nichts "wieder in Butter“!

Als problematisch müssen dabei nicht nur die Anleihen der klassischen Pleitestaaten angesehen werden, sondern auch die der (noch) als stabil bezeichneten Länder. Denn wegen der immer engeren internationalen Verflechtungen auch im Anleihebereich wird es überall zu Problemen kommen, wenn nur die durch Bankrott oder "Schuldenschnitt“ ausfallenden Anleiherückzahlungen hoch genug sind.

Neben dem Ausfallrisiko kommt für Anleihesparer nun auch ein zunehmendes Zinsrisiko hinzu. Sollte das Zinsniveau um nur zwei Prozentpunkte steigen (und damit noch lange nicht sein jahrzehntelanges Durchschnittsniveau erreicht haben), würde dies am Anleihemarkt bereits deutlich zweistellige Kursverluste hervorrufen. Und diese Prognose, sehr geehrte Damen und Herren, beruht eben nicht auf Annahmen - die man so oder so treffen könnte -, sondern auf seit Jahrhunderten bewährter und nicht widerlegbarer Finanzmathematik!

Es bleibt daher einstweilen bei der grundsätzlichen Aussage, daß für Sparer alles das gefährlich werden kann, das grundsätzlich mit einer längeren Laufzeitbindung versehen ist und auf dem (salopp formuliert) Zins“ draufsteht. Gemeint sind in erster Linie Staats- und Unternehmensanleihen, zu denen natürlich auch die sogenannten "Bankobligationen“ zählen.

Noch wird dieser Markt, auch das sei deutlich gesagt, durch die massenhaften Zentralbankaufkäufe gestützt, die gleichzeitig zu einer anhaltenden Geldmengenerhöhung führen. Nach der aktuellen Prognose einer deutschen Großbank, die selbst einmal mit Staatsgeld gerettet werden mußte, sei mit einer teilweisen Entwertung z.B. der Staatsanleihen dann zu rechnen, wenn sich 60 bis 70% des Gesamtbestandes in Händen der jeweiligen Zentralbank befinden. Sollten die Nationalbanken auch weiterhin im gegenwärtigen Tempo Staatsanleihen aufkaufen, wäre dieser Zeitpunkt in gut fünf Jahren erreicht.

Für uns ist dies Grund genug, wieder einmal auf die Chancen einer Teilabsicherung des Vermögens durch Edelmetalle (insb. Gold) hinzuweisen. Doch bitte denken Sie daran, Gold ausschließlich in physischer Form zu erwerben (also keine "Zertifikate“) und das gelbe Edelmetall dann möglichst sicher, aber nicht in einem Bankschließfach (könnte im Krisenfall von Staats wegen versiegelt werden) aufzubewahren.


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus dem Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4212



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