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Platz 1 und Platz 2 in der Performance-Rangliste 2016

04.01.2017  |  Uwe Bergold
Vor zirka einem Jahr schrieben wir in unserem Marktkommentar "2016 beginnt mit einem zyklischen Trendwendesignal im Rohstoffsektor" (Quelle: Rohstoffsektortrendwende 2016). Was sich aus diesem Rohstoffkaufsignal - trotz des negativen zweiten Halbjahres im Edelmetallsektor - entwickelt hat, lässt sich an der Performance unserer drei Investmentfonds ablesen.

Von 2.498 "Gemischte Fonds International" belegten in der Performance-Rangliste für das abgelaufene Jahr 2016 der GR Dynamik mit +94 Prozent den Platz 1, der GR Noah mit +68 Prozent den Platz 2 und der pro aurum ValueFlex mit +54 Prozent den Platz 4 (siehe hierzu bitte Abbildung 1). Da wir uns im Finale einer säkularen Rohstoff-Hausse und zugleich im Finale einer epochalen Verschuldungskrise befinden, erwarten wir für die kommenden zwei bis vier Jahre noch eine Dynamisierung der Performance unserer drei Investmentfonds (Stichwort: "Galoppierende Inflation").

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Abb. 1: Performance-Rangliste Gemischte Fonds International für das Jahr 2016
Quelle: www.onvista.de


Smart Money akkumuliert wieder genauso Goldaktien, wie am Tief im letzten Jahr

Aktuell haben wir im Edelmetallsektor eine ähnliche Überverkauftsituation und dieselbe Akkumulation des Smart Moneys wie genau vor einem Jahr. Während das "Dumb Money" in Panik wieder Gold und Goldaktien verkauft hat, sammelte das "Smart Money" im Gegenzug alles nochmals zu historisch günstigen Kursen auf (siehe hierzu bitte Abb. 2). Seien Sie smart und handeln dementsprechend!

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Abb. 2: Goldminen-ETF GDX und 3-Fach-Goldminen-ETF NUGT, inkl. Volumen von 12/10 bis 12/16
Quelle: www.bigcharts.com


Nobelpreisträger Prof. Shiller warnt: Aktienmarkt feiert eine Party wie zuletzt 1929! (Quelle: Shiller Warns: Stocks Are Partying Like Its 1929!)

Aufgrund strukturell zu expansiver Geldpolitik, durch einen auf Dauer - planwirtschaftlich festgesetzten - zu niedrigen Zins (Geldsozialismus), kam und kommt es immer wieder zu makroökonomischen Boom- und Bust-Zyklen. Der Eingriff in die Preisbildung des Geldes (Zinsentwicklung) durch die Zentralbanken, in Kombination mit dem heutigen Teilreserve-Bankensystem (Fractional-Reserve-Banking-System) der Geschäftsbanken, führt immer zu einem kreditfinanzierten übermäßigen Boom, gefolgt von einem kontrahierenden Bust.

Dieser sinusförmige Wechsel von ökonomischen "Sommer" hin zu ökonomischen "Winter" (Makroökonomische Zyklik) lässt sich anhand des, von Nobelpreisträger Prof. Robert J. Shiller ermittelten, KGV´s objektiv visualisieren (siehe hierzu bitte Abb. 3).

Im Dezember 2016 überschritt nun dieses Shiller-KGV (CAPE: Cyclically Adjusted Price Earnings-Ratio) wieder sein letztes zyklisches Hoch aus dem Jahr 2007. Damals, kurz vor dem Platzen der Immobilienblase und dem Lehman Crash, erreichte das CAPE ein Hoch von 27,5. Aktuell hat der S&P 500 mit einem CAPE von knapp 29 die dritthöchste Überbewertung seiner Geschichte erreicht (siehe hierzu bitte die roten Kreise in Abb. 3). Nur an den beiden epochalen Aktienhöchstständen im Jahr 1929 und 2000 (12/1999) kam es zu einer noch höheren Bewertung. Wir befinden uns somit am Aktienmarkt zum dritten Mal wieder eindeutig auf einem historischen "Blasen-Niveau".

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Abb. 3: Shiller KGV (CAPE) des S&P Index von Januar 1881 bis Dezember 2016
Quelle: Prof. Robert J. Shiller (Yale University), bearbeitet durch GR Asset Management



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