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EZB: Ist der Ruf erst ruiniert ...

10.01.2017  |  Mack & Weise
Geldpolitik

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US-Notenbank: Zinsnormalisierung?

Nach einer im Jahresverlauf - statistisch - gut laufenden US-Konjunktur hat die Fed im Dezember nun einen weiteren zaghaften Zinsschritt um 0,25%-Punkte gewagt. Zwar signalisierte sie, die Leitzinsen in 2017 durch drei weitere Schritte in Richtung Zinsnormalisierung bewegen zu wollen, doch könnte dem, trotz der drohenden Teuerung, ein gewichtiger Grund entgegenstehen: Staat, Unternehmen und Haushalte sind mit insgesamt 47.000 Milliarden USD rekordhoch verschuldet!

Im Gegensatz zur Fed sieht Donald Trump die Konsequenzen einer Zinsnormalisierung sehr kritisch. Schon einen Zinsanstieg um nur einen Prozentpunkt bezeichnete der designierte US-Präsident bereits als "verheerend", während jede weitere Erhöhung die USA vor unlösbare Probleme stellen würde. ("Wir haben dann keinen Staat mehr!")


EZB: Ist der Ruf erst ruiniert ...

Seit Dezember lautet die neue Gelddruck-Zielmarke der europäischen "Währungshüter" nun 2.280 Milliarden Euro, womit diese ihr im Januar 2015 ursprünglich festgesetztes Gelddruckprogramm innerhalb von nur 24 Monaten glatt verdoppelt haben! Trotz dieses gelpolitischen Amoklaufs der EZB zur Rettung von Pleitestaaten und Pleitebanken, kehrte die Bankenkrise in Europa mit Vehemenz zurück. So "musste" die drittgrößte "Zockerbank" Italiens, Monte dei Paschi, im Dezember mit einer milliardenschweren Kapitalspritze vor der Insolvenz bewahrt werden - "dank" EU-Genehmigung und entgegen der 2016 vereinbarten "bail in"-EU-Bankenregel mit … Steuergeldern!


Konjunktur

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