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Edelmetalle und die gleitenden Durchschnitte von 200 Tagen

20.03.2017  |  Jordan Roy-Byrne
Der Edelmetallsektor hat eine starke Woche hinter sich, vorwiegend aufgrund des starken Anstiegs nach der Fed-Bekanntgabe am Mittwoch. Auch wenn es bei den Goldaktien Ende der Woche zu Abverkäufen kam, schlossen sie die Woche mit einem Plus von fast 5%. Gold stieg in der Woche 2,4% und Silber 2,9%. Die Bergbauunternehmen verzeichneten nach den letzten zwei Zinsanhebungen massive Gewinne und dies könnte sich durchaus wiederholen. Allerdings müssen die Bergbauaktien und die Metalle ihre 200-tägigen gleitenden Durchschnitte zurückerobern, bevor wir optimistisch werden.

Die Edelmetalle sollten kurzfristig steigen, wenn sich das aktuelle technische Umfeld nicht ändert. Der US Dollar Index ist unter seinen 50-tägigen gleitenden Durchschnitt gefallen und könnte weitere 2% auf die Unterstützung des gleitenden Durchschnitts (200) zurückgehen. Hinzu kommt, dass die 10-Jahres-Rendite trotz der Fed-Zinserhöhung kein neues Hoch verzeichnet hat. Die Anleihen könnten sich erholen und die riesige spekulative Short-Position, könnte die Erholung verstärken, wenn sie glattgestellt wird. Eine Rallye der Anleihen könnte in Verbindung mit einem schwachen US-Dollar die Edelmetalle unterstützen.

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Die Edelmetalle könnten weiter ansteigen, aber der Widerstand in Form des 200-tägigen gleitenden Durchschnitts ist von großer Bedeutung. Im folgenden Chart stellen wir Gold, Silber, den GDXJ und den GDX sowie deren 200-tägige gleitende Durchschnitte dar. Neben den gleitenden Durchschnitten von 200 Tagen fungieren auch die Hochs vom Februar als Widerstände. Wir sollten bedenken, dass die Metalle zwar über ihren Tiefs von Ende Januar geblieben sind, die Bergbauaktien aber nicht. Eine weiter anhaltende Rallye, die von den Metallen statt von den Bergleuten geführt wird, wäre kein gutes Zeichen.

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Wir sollten bei den Edelmetallen noch weitere Anstiege erleben, wenn unsere Einschätzung des US-Dollar und der Anleihen korrekt ist. Aber bedenken Sie die Widerstände im Form der Februar-Hochs und der 200-tägigen gleitenden Durchschnitte. Ich würde mich nicht auf eine Stärke des Sektors verlassen, bis dieser sich bewährt hat. Der erste Schritt wäre eine Rückkehr auf die Hochs von Februar. Wenn die Rallye unter diesem Niveau nachlässt, besteht für die Bergbauaktien erneut das Risiko, die jüngsten Dezember-Tiefs zu testen. Wir halten weiterhin nach Schnäppchen Ausschau, die wir bei Schwäche kaufen und bis ins Jahr 2018 hinein halten können.


© Jordan Roy-Byrne


Dieser Artikel wurde am 19. März 2017 auf www.thedailygold.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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