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Nach den jüngsten Tiefs: Aufwärtspotential im gesamten Edelmetallsektor

16.05.2017  |  David Chapman
Der Goldkurs hat in den letzten Wochen nachgegeben und die aufwärts gerichtete Trendlinie getestet, die im Dezember-Tief 2016 begann und mit der Trendlinie vom Januar dieses Jahres zusammenfiel. Der Preis hielt sich dabei oberhalb des März-Tiefs bei 1.194 $. Während der Abwärtsbewegung nach dem Hoch bei 1.297 $ erreichte Gold in der vergangenen Woche ein neues Tief, kehrte dann um und schloss geringfügig höher als in der Vorwoche (der Kursgewinn lag bei weniger als 0,1%).

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Quelle: www.stockcharts.com


Gold und Silber entwickelten sich indes unterschiedlich und der Silberkurs durchbrach sein Tief vom März nach unten. Auch die Performance der Unternehmensaktien im Edelmetallsektor wich von der Preisentwicklung der Metalle ab, denn im Gegensatz zu diesen verzeichneten weder der Gold Bugs Index (HUI) noch der TSX Gold Index (TGD) letzte Woche ein neues Tief. Stattdessen konnten die Minenaktien 6% zulegen.

Das Sentiment am Goldmarkt bleibt weitestgehend neutral, doch wie wir gleich noch sehen werden, haben sich die COT-Daten etwas verbessert. Wichtige Widerstände für den Goldkurs finden sich unser Ansicht nach im Bereich von 1.235 $ - 1.250 $. Oberhalb von 1.250 $ verbessern sich die Aussichten für das gelbe Metall und ein Anstieg bis zum April-Hoch von 1.297 $ ist wahrscheinlich. Bedeutende Unterstützungslinien befinden sich beim jüngsten Tief von 1.214 $ sowie bei 1.200 $.

Wir sind weiterhin bullisch in Bezug auf Gold, sobald die aktuelle Korrektur vorüber ist. Wie wir bereits erwähnt hatten, könnte die Entlassung von FBI-Direktor James Comey eine wichtige Rolle für den Start einer signifikanten Rally spielen. Im Anschluss an die Entlassung und im Kontext der darauf folgenden medialen Aufregung konnte der Goldkurs erneut steigen. In der vergangenen Woche kam es zu einer Umkehrbewegung, doch diese fiel vergleichsweise mild aus.

Wenn wirklich ein Tief gebildet wurde, muss es in dieser Woche unbedingt zu einer weiteren Aufwärtsbewegung kommen. Uns wäre es lieber gewesen, wenn die Marktstimmung zuvor noch pessimistischer geworden wäre. Allerdings war das Dezember-Tief wirklich bedeutend und bei Rücksetzern im Rahmen eines neuen Aufwärtstrends ist es durchaus möglich, dass das Sentiment zwar bearisher wird, aber nicht mehr die extrem negative Stimmung vom Dezember 2016 oder 2015 erreicht. Auch der US-Dollar spielt nach wie vor eine Schlüsselrolle. Der US-Dollar-Index hat sich zum Ende der Woche abwärts gewendet und ein Einbruch wäre selbstverständlich positiv für Gold.

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Quelle: www.cotpricecharts.com


Die im Commitments of Traders (COT) Report veröffentlichten Daten zur Positionierung der Commercials am Goldmarkt verbesserten sich in der vergangenen Woche merklich. Der Anteil der bullischen Marktteilnehmer unter den Commercials erhöhte sich von 25% auf 28% - der beste Wert seit Wochen. Bei den Short-Positionen sank das Open Interest um rund 34.000 Kontrakte, auf der Long-Seite wurden dagegen etwa 6.000 Kontrakte zugekauft.

Der Anteil der bullischen großen Spekulanten (Hedgefonds, Managed Futures etc.) sank von 76% auf 73%, da rund 40.000 Long-Kontrakte liquidiert wurden. Auch insgesamt nahm die Zahl der ausstehenden Kontrakte ab. Bei den Käufen handelte es sich daher wohl hauptsächlich um die Eindeckung von Short-Positionen, nicht um den Ausbau der Long-Positionen. Wir hoffen auf eine weitere Verbesserung der COT-Daten in dieser Woche.

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Quelle: www.stockcharts.com



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